Archiv für Dezember 2009

Das Aussehen der Russisch Blau

Die Russisch Blau ist eine Katzenrasse, die häufig auch zu den Kartäusern gezählt wird, auch wenn dies nicht der offiziellen Definition der Kartäuser Katze entspricht. Sie hebt sich durch zahlreiche äußere Merkmale ab.

Der Körper

Die Russisch Blau hat einen schlanken Körperbau und erscheint so insgesamt ziemlich grazil. Der Körper selbst ist lang, der Knochenbau mittelstark. Der Hals ist lange und gerade. Der Schwanz ist verhältnismäßig lang und läuft spitz zu.

Das Fell ist hellgrau bzw. blau und ist bei einer richtigen Rassekatze mit einem feinen Silberschimmer überzogen. Es ist extrem dicht und ganz besonders sanft und weich. Diese hohe Felldichte kommt daher, dass das Deckhaar und die Unterwolle gleich lang sind.

Das Gesicht

Die Russisch Blau ist vor allem durch ihre besonders hellen, grünen Augen gekennzeichnet, die so scheinen als würden sie direkt aus dem Gesicht hervorspringen. Sie sind relativ groß und besitzen die Form einer Mandel. Sie liegen recht weit auseinander. Die Ohren besitzen eine spitze Form und sind im Vergleich zur Größe des Kopfes ziemlich groß.Sie stehen nahezu senkrecht in die Höhe. Die Haut an den Ohren ist relativ dünn, sodass sie durchscheinend sind. Der Kopf ist keilförmig und läuft spitz zu.

Mit der Verpackung spielen? Unbezahlbar…

Kartons üben auf die meisten Katzen eine unheimliche Faszination aus. Am allerbesten ist es, wenn dann auch noch eine Schachtel knistert und raschelt.

Die raschelnde Kiste

Wenn Sie Ihren Vierbeiner mit einer raschelnden Kiste überraschen möchten, macht das gar nicht mal viel Arbeit. Nehmen Sie einen Karton, der nicht einmal besonders groß sein muss, und schneiden Sie an den Seiten ein paar Luft- und Lichtlöcher hinein. Füllen Sie jetzt die Schachtel mit etwas, das raschelt. Hierfür eignet sich beispielsweise getrocknetes Laub. Aber auch einfaches, leicht zusammengeknülltes Zeitungspapier erfüllt seinen Zweck. Damit wird sich Mieze lange Zeit beschäftigen können.

Der dunkle Tunnel

Natürlich können Sie aus der Schachtel auch einen dunklen Tunnel basteln, denn nichts ist für Mieze unterhaltsamer, als Höhlen und Tunnel. Verwenden Sie dafür eine Schachtel, die optimalerweise etwas länger ist. Schneiden Sie an den kurzen Seiten einen Ein- und einen Ausgang, weitere Löcher benötigen Sie eigentlich nicht. Füllen Sie auch den Tunnel mit raschelnden Gegenständen wie Laub oder Zeitungspapier.

Sobald Mieze den neuen Tunnel entdeckt hat, wird sie ihn sofort erforschen wollen. Es wird eine reine Freude sein, ihr dabei zuzusehen!

Die wichtigsten Regeln für die Fütterung einer Katze

Wenn sich eine Katze wirklich wohl fühlen soll, muss auch die Ernährung stimmen. Was man füttern möchte, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Es empfiehlt sich aber eine Mischung aus Trocken- und Nassfutter.

Ein gewohntes Umfeld schaffen

Katzen legen Wert auf feste Gewohnheiten. Man sollte deshalb feste Fütterungszeiten einrichten, zu denen die Katze immer ihr Futter bekommt. Es bietet sich an, hierfür den Morgen und den Abend zu wählen. Der Futterplatz sollte sich an einem Ort befinden, an dem die Mieze in Ruhe fressen kann. Störungen sind hier nicht erwünscht. Der Futterplatz sollte auch nicht gewechselt werden, da dies die Katze schnell verstören kann.

Regeln für die Fütterung

Bewahren Sie das Futter nicht im Kühlschrank auf. Ihre Katze bevorzugt das Futter bei Zimmertemperatur. Wenn sie nicht aufisst, werden die Futterreste nach spätestens einer Stunde entfernt. Vermeiden Vermeiden Sie es, zwischen den Mahlzeiten ständig Leckerlis zu verfüttern, denn dies bringt den Fressrhythmus des kleinen Lieblings durcheinander.

Zu guter Letzt darf auch die Hygiene beim Fresschen nicht zu kurz kommen. Die Näpfe sollten nach jeder Mahlzeit gereinigt werden, um die Entwicklung von Bakterien zu vermeiden. Das Trinkwasser sollte regelmäßig gewechselt werden, sodass immer Frischwasser zur Verfügung steht.

Das Aussehen der Chartreux

Die Chartreux ist die eigentliche Kartäuser-Katze. Sie hat ein ganz besonderes Aussehen, das sie ganz offensichtlich von anderen Katzenrassen abhebt.

Die wichtigsten äußerlichen Merkmale

Das wichtigste Merkmal der Chartreux ist die blau-graue Fellfarbe. Es sind zwar alle möglichen Blau-Schattierungen möglich. Das Fell muss aber einheitlich gefärbt sein. Die Ohren sitzen relativ hoch auf dem Kopf, so dass sie immer besonders aufmerksam wirkt – so als hätte sie die Ohren “gespitzt”. Die Augen stechen mit ihrer goldgelben Farbe, die bis ins Kupferfarbene gehen kann, scharf auf dem Gesicht hervor, was den aufmerksamen Effekt verstärkt.

Der Körperbau der Chartreux ist sehr schlank und elegant. Sie wirkt fast grazil und ist daher durchaus mit dem Körperbau einer Hauskatze vergleichbar.

Verwechslung mit der Britisch Kurzhaar?

Eine reinrassige Chartreux kann man mit ter BKH eigentlich nicht verwechseln, da sie sich durch einige Merkmale stark davon abhebt. Die Augen der Chartreux wirken wesentlich aktiver und lebendiger. Ein sehr eindeutiges Merkmal ist außerdem die dreieckige Kopfform, während die BKH einen eher runden Kopf besitzt. Zudem ist der Körperbau der BKH wesentlich massiver. Sie wirkt nicht so zierlich und graziös.

Katzen Spielzeug muss nicht teuer sein…

Jeder Haushalt gibt massenweise Spielzeug für die Kleinen her, das jeden Tag wieder neu entdeckt werden kann. Katzen Spielzeug muss nicht euer im Fachgeschäft gekauft werden.

Wofür interessiert sich Miezi?

Katzen interessieren sich für alles, was sich irgendwie bewegt oder Geräusche macht, wenn man es berührt. Ein einfaches Beispiel: Nehmen Sie das gelbe Innere eines Kinderüberraschungseis und füllen Sie ein paar kleine Kügelchen hinein. Schon haben Sie die perfekte Rassel zum Spielen gebastelt. Oder lassen Sie mal einen Gummihüpfball hüpfen – Ihre Katze wird einige Minuten damit beschäftigt sein, diesen Ball wieder zur Ruhe zu bringen.

Mit der Verpackung spielen? Unbezahlbar…

Wer kennt das nicht? Die Post ist gekommen und hat ein Päckchen gebracht. Kaum ist es ausgepackt, schon siezt Miezi im Karton und versteckt sich. Während sich die eine hinein legt und ein Nickerchen macht, wird die andere ganz begeistert die geöffneten Schachtellaschen fangen. Je stabiler der Karton ist, desto besser klappt das und desto länger kann sie sich damit beschäftigen.

Weihnachten steht ja auch schon wieder vor der Tür. Wenn alle Geschenke ausgepackt sind, geben Sie Ihrer Katze das Geschenkpapier zum Spielen. Es raschelt so schön, dass sie gar nicht aufhören wird, sich immer und immer wieder darin einzuwickeln oder es zu jagen. Auch die Geschenkbänder eignen sich hervorragend zum Spielen. Behalten Sie Ihre Katze dabei aber unbedingt im Auge, damit sie sich nicht aus Versehen ein Band um den Hals legt.

Kosten für die Haltung einer Katze

Damit unsere Katzen zufrieden sind, müssen wir ihnen einen gewissen Lebensstandard bieten. Dass es das nicht umsonst gibt, dürfte jedem Klar sein. Doch was kostet eigentlich die Haltung einer Katze?

Kosten für die Anschaffungskosten

Wer sich dafür entschieden hat, eine Kartäuser-Katze anzuschaffen, ist sich im Normalfall bereits dessen gewusst, dass es diese nicht geschenkt gibt. Für den Kauf der Katze sollte, je nach Stammbaum, ein Preis von 500 Euro aufwärts einkalkuliert werden.

Wer vorher noch keine Katzen gehalten hat, benötigt zusätzlich eine Grundausrüstung. Dazu gehören beispielsweise das Katzenklo, Fressnäpfe, Spielzeug, Katzendecken usw. Dafür sollte man mit einem Betrag von etwa 200 Euro rechnen. Hinzu kommen die Kosten für einen Kratzbaum, der vor allem bei Wohnungskatzen ein regelrechtes Muss ist. Wer hier Wert auf Qualität legt, sollte sich hierfür ebenfalls auf 150 bis 250 Euro einstellen.

Laufende Kosten

Pro Monat kann man für eine Katze mit regulären Kosten von 50 bis 100 Euro rechnen. Dafür wird Futter, Katzenstreu und neues Katzenspielzeug gekauft.

Was sich gewöhnlich nicht wirklich kalkulieren lässt, sind die Tierarztkosten. Eine gesunde Katze sollte einmal jährlich geimpft werden und wenigstens alle sechs Monate entwurmt werden. Je nach Tierarzt kann dies Kosten zwischen 150 und 350 Euro pro Jahr ausmachen. Hinzu kommen natürlich die Kosten für Untersuchungen oder gar Operationen bei akuten Erkrankungen der Katze.

Gerangel um einen Namen – Kartäuser oder nicht?

In den vergangenen Jahren ist teilweise große Verwirrung darüber entstanden, welche Rassen als Kartäuser bezeichnet werden dürfen. Das wichtigste Merkmal der Kartäuser-Katze ist das blaue Fell.

Die Chartreux

Die Chartreux gab es ursprünglich nur in einer geringen Anzahl. In den 1950er Jahren entstanden Probleme durch Inzucht, weshalb Einkreuzungen mit der Britisch Kurzhaar, kurz BKH, vorgenommen wurden. So veränderte sich die Chartreux, auch durch eine spätere Einkreuzung mit der Perserkatze. Lediglich das blaue Fell und die Farbe der Augen erinnerten noch an die ursprüngliche Chartreux.

Von einer Minderheit wurde jedoch dennoch die ursprüngliche Chartreux weitergezüchtet. In den 1970er Jahren wurde sie als eigenständige Rasse anerkannt. Seitdem dürfen nur noch reinrassige Chartreux als Kartäuser bezeichnet werden.

Die Britisch Kurzhaar

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten sich die BHK und die Chartreux durch die häufige Kreuzung optisch sehr angenähert. Deshalb wurden beide Rassen vom Zuchtverband FIFe Anfang der 1970er Jahre unter dem Namen Kartäuser zusammengefasst, die blaue Fellfarbe vorausgesetzt. Diese Entscheidung wurde jedoch 1977 wieder aufgehoben, da sich die Chartreux-Züchter dagegen auflehnten.

Heutzutage unterscheiden sich die Chartreux und die BHK deutlich in ihrem Äußeren. Dennoch hat sich die falsche Bezeichnung der BHK als Kartäuser in einigen Zuchtvereinen bis heute gehalten.

Das Versteckspiel der Katze

Für manche Spiele der Katze muss kein teures Katzenspielzeug angeschafft werden. Sie können mit ihr beispielsweise Verstecken spielen. Lassen Sie sich dafür einfach Boden nieder und nähern Sie sich Ihrer Katze ganz leise und langsam.

Natürlich wird sie Sie sofort bemerken, denn so leise wie eine Katze können Sie natürlich nicht schleichen. Wenn Sie sie sieht, verschwindet sie sofort und versteckt sich, beispielsweise hinter der Couch oder in einer Höhle des Kratzbaums. Gehen Sie ihr kurz hinterher, machen Sie dann kehrt und verstecken Sie sich selbst irgendwo. Katzen sind die neugierigsten Tiere der Welt und werden daher sicherlich wissen wollen, wo Sie abgeblieben sind. Schnell wird sie sich auf die Suche nach ihrem Herrchen oder Frauchen machen. Wenn Sie sie gefunden hat, beginnt das Spiel von vorne.

Nicht jede Katze versteht dieses Spiel gleich beim ersten Mal. Versuchen Sie es einfach immer wieder, solange bis sie das System versteht. Wenn sie erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird sie immer wieder Verstecken spielen wollen.

Übrigens lässt sich bei zwei zusammenlebenden Katzen häufig beobachten, dass sie ebenfalls miteinander Verstecken spielen. Dabei zieht sich eine der Katzen zurück und die andere schleicht sich langsam an. Nach einem Platzwechsel ist die zweite Katze mit Suchen dran.