Archiv für Januar 2010

Die Auswahl der richtigen Katze

Wenn Sie gerade auf der Suche nach einer Katze sind, sollten Sie sich an einen anerkannten Züchter wenden. Die großen Verbände geben Ihnen gerne Adressen von Züchtern, bei denen zur Zeit Jungkatzen zum Verkauf angeboten oder bereits Würfe geplant sind. Sie sollten den Züchter vor der Auswahl Ihres neuen Mitbewohners darüber informieren, welche Ansprüche Sie haben.

Soll es eher eine Ausstellungs- oder Zuchtkatze werden oder eine Familienkatze? Der erfahrene Züchter wird Ihnen die Kätzchen aus dem Wurf zeigen, die Ihren Ansprüchen am ehesten gerecht werden.

Beobachten der Jungkatzen

Beobachten Sie die Jungkatzen, die der Züchter Ihnen zeigt. So können Sie gleich erkennen, ob die Katze verhaltensauffällig ist. Eine Jungkatze sollte stets verspielt und neugierig sein, auf Sie reagieren und Ihre Nähe suchen, um Sie kennen zu lernen. Achten Sie darauf, ob die Katze sich versteckt, scheu oder ängstlich wirkt.

Ebenfalls können Sie erste Anzeichen für Krankheiten, wie Ausfluss an den Ohren oder Augen, erkennen. Das Fell der Jungkatze sollte möglichst glänzend sein, das deutet auf eine gesunde Katze hin. Ebenso muss der Bereich um den After sauber sein.

Rassemerkmale kennen lernen

Entscheiden Sie sich für eine Zucht- oder Ausstellungskatze, müssen Sie die Rassemerkmale kennen. Diese sollten bereits die Jungkatzen aufweisen, damit Sie später eine erfolgreiche Zucht betreiben oder die Katze auf Ausstellungen präsentieren können.

Das perfekte Katzenspielzeug: Eine runde Sache

Katzen wollen gerne spielen, insbesondere mit Dingen, die sich bewegen. Sehr gut eignen sich Bällchen aller Art hierfür. Solange Sie Ihrem Stubentiger ein Bällchen aus Sisal oder Leder, aus Fell oder Nylon, Stoff oder Plüsch anbieten können, wird er begeistert damit spielen, auch ganz alleine. Nicht immer müssen die Menschen nämlich mit spielen. Viel spannender kann es sein, das eigene Spielzeug selbst zu erkunden.

Welches Bällchen für Ihre Katze am besten geeignet ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Probieren Sie einfach verschiedene Bälle aus.

Mit Köpfchen gespielt

Besonders schön sind beispielsweise kleine Bällchen, die Löcher enthalten. Stecken Sie Leckerchen in die Löcher und rascheln Sie mit dem Bällchen. Werfen Sie es dann ein Stück, am besten so, dass sich bereits ein Leckerchen herauslöst. Die Katzen wissen dann, dass sie durch geschicktes „Jagen“ mehr Futter herausholen können.

Diese Beschäftigung macht richtig Spaß und fordert zudem noch die Intelligenz. Wichtig ist nur, dass Sie Ihrer Katze kein Spielzeug aufzwängen.

Zum Spielen animieren

Auch werden Sie Ihre Katze erst einmal zum Spielen animieren müssen. Bällchen sollten Sie über den Boden rollen oder Spielzeuge wegwerfen. Durch die Bewegung wird der natürliche Jagdinstinkt Ihrer Katze geweckt und dieser animiert besonders gut zum Spielen. Wenn Sie das Spielzeug dagegen nur vor die Nase halten, werden Sie Ihre Katze nicht überzeugen können.

Ein eigener Brunnen für die Katze – von wegen wasserscheu

Katzen gelten gemeinhin als wasserscheu, doch es gibt immer wieder Ausnahmen. Denn gerade bei den beliebten Zimmerbrunnen, die immer häufiger in deutschen Haushalten als Deko-Element zu finden sind, werden die kleinen Stubentiger äußerst mobil. Ob als überdimensionierte Trinkschale oder als nettes, sich bewegendes Spielzeug – tun Sie Ihrer Katze den Gefallen und lassen Sie sie einmal mit dem Element Wasser spielen.

Bepflanzung und Wasser

Da die kleinen Stubentiger gerne an den Pflanzen im Zimmerbrunnen knabbern, sollten Sie darauf achten, dass Sie nur gut verträgliche Pflanzen einsetzen, wie Zyperngras oder Bergpalmen in allen Variationen. Sie dürfen nur nicht zu scharfkantig sein.

Bevor Sie den neuen Zimmerbrunnen mit Wasser füllen, testen Sie, wie kalkhaltig Ihr Leitungswasser ist und filtern Sie es notfalls über Aktivkohle. Denn Ihre Katze wird gerne einmal eine Erfrischung aus dem Zimmerbrunnen zu sich nehmen und soll sich damit sicher nicht den Magen verderben.

Den Jagdtrieb wecken

Besonders schön für Katzen sind Zimmerbrunnen mit kleinen Kugeln, die sich idealerweise drehen und den Jagdinstinkt wecken. Auch herabfallendes Wasser, das über Kaskaden abläuft, ist sehr begehrt.

Sorgen Sie mit dem Zimmerbrunnen für eine schöne Deko und gleichzeitig ein tolles Spielzeug für Ihre Katze und wehren Sie sich im Winter gegen die trockene Heizungsluft. Das tut auch dem Fell Ihrer Katze gut, denn dieses bleibt schön weich und geschmeidig und liegt gut am Körper an.

Das Wesen der Europäisch Kurzhaar

Die Europäisch Kurzhaar ist eng verwandt mit der kurzhaarigen Hauskatze. Dieser ähnelt sie nicht nur im Aussehen, was durch die züchterische Veredlung der Hauskatzen bedingt ist, sondern auch im Wesen.

Nicht als reine Wohnungskatze halten

Die Europäisch Kurzhaar sollte jedoch nicht als reine Wohnungskatze gehalten werden, da sie sehr freiheitsliebend ist. Und so erkundet sie auch gerne ihre Umgebung und unternimmt zahlreiche Streifzüge in der Nachbarschaft. Sie sollten bei einer Europäisch Kurzhaar mit Freilauf allerdings auf die Straßen achten, an viel befahrenen Straßen sollten Sie eher für einen Ausguck auf dem Balkon oder am Fenster sorgen.

Sichern Sie diese Plätze für Ihre Katze aber ausreichend, denn der ausgeprägte Jagdtrieb der Europäisch Kurzhaar kann ihr sonst zu großem Schaden verhelfen.

Eigenständige Wesen

Bedenken Sie auch, dass die Europäisch Kurzhaar keine typische Familienkatze ist. Sie liebt ihr eigenständiges Leben und vertritt ihre Meinung auch ihren Menschen gegenüber. Gerne lässt sie sich stundenlang streicheln, aber nur dann, wenn sie es will und nicht die Menschen. Lassen Sie Ihrer Katze diese Freiheit und Sie werden wunderschöne Jahre mit ihr verleben. Beschäftigen Sie die Europäisch Kurzhaar zudem mit vielen Spielen, denn die agile Katze langweilt sich nur ungerne.

Das Wesen der Britisch Kurzhaar

Die Britisch Kurzhaar hebt sich durch ihr Wesen stark von den anderen blauen Katzenrassen ab.

Die BKH als Wohnungskatze

Die BKH ist die perfekte Wohnungskatze, da sie ein recht ruhiges Wesen hat. Sie wird sicherlich nicht regelmäßig die halbe Wohnung verwüsten. Allerdings muss auch sie ihrer Energie ab und an freien Lauf lassen. Da es bei dieser Rasse bereits seit langer Zeit keine Einkreuzungen mehr mit wilden Katzen gibt, ist ihr Jagdtrieb gewöhnlich nur sehr gering ausgeprägt, falls überhaupt vorhanden.

Die BKH im Familienleben

Die Britisch Kurzhaar zeichnet sich vor allem durch ihre große Geduld aus. Durch diese Eigenschaft ist sie perfekt als Familienkatze geeignet. Gerne lässt sie sich von Kindern wie Erwachsenen hochnehmen und in aller Ruhe streicheln. Viele Britisch Kurzhaar Katzen sind richtig verschmuste Freunde, die am liebsten abends mit ins Bett von Frauchen oder Herrchen klettern.

Auch mit weiteren Katzen oder anderen Haustieren versteht sich die Britisch Kurzhaar ohne Probleme. Sie ist nicht streitsüchtig und verträgt sich gut mit allen anderen Tieren. So kann eine BKH auch ohne Probleme in einen bestehenden Haushalt integriert werden.

Einen Kratzbaum selber bauen

Sie haben gerade mehrere Schachteln in verschiedenen Größen zuhause liegen, die Sie nicht mehr benötigen? Bauen Sie doch Ihren Lieben einen eigenen Kratzbaum damit.

Das Traumhaus für Katzen

Voraussetzung dafür ist, dass die Schachteln einigermaßen stabil sind. Wären die Kartons zu lasch, hätte der Kratzbaum später keinen Halt. Nehmen Sie zunächst einen etwas größeren Karton, drehen Sie ihn um und schneiden Sie einen Eingang und vielleicht ein oder zwei Fenster hinein. Nun können Sie entweder bei dieser Miniversion bleiben, oder den Baum noch weiter ausbauen.

Nehmen Sie beispielsweise einen weiteren Karton, kleben Sie ihn auf dem ersten Karton und schneiden Sie in den Boden ein Loch hinein, sodass die zwei Kartons verbunden sind.

Die “Dekoration”

Damit der Kratzbaum für Mieze auch richtig interessant wird, sollte er jetzt noch ein wenig ausgeschmückt werden. Zunächst sorgen Sie mit ein wenig leicht zusammengeknülltem Zeitungspapier dafür, dass es immer wieder raschelt, wenn Mize sich in ihrem Haus bewegt.

Zusätzlich könnten Sie noch verschiedenes Spielzeug anbringen, beispielsweise Bänder, die sich im Luftzug leicht bewegen, oder kleine Mäuschen, die an Gummibändern von der Decke der Schachtel herunterbaumelt.

Wenn Sie den Kratzbaum etwas besser an Ihre Wohnung anpassen möchten, können Sie die Kartons auch außen mit einer ungiftigen Farbe anstreichen.