Archiv für Februar 2010

Die Geschichte der Chartreux

Die Chartreux kamen bereits im 16. Jahrhundert nach Frankreich, wohin sie von Zypern aus gelangten. Damals waren die Katzen beliebt wegen des besonders weichen Fells, aber auch als tatkräftige Mäusejäger.

Die Namensentwicklung

Häufig gab es in der Vergangenheit Gerüchte, dass die Chartreux ihren Namen von einem französischen Kloster erhielt, in dessen Nähe sich besonders viele dieser Katzen ansiedelten. Vielmehr wurde das weiche Fell von Kürschnern zu einer feinen Wolle weiter verarbeitet. Diese wurde unter dem Namen pile de Chartreux gehandelt, woher vermutlich auch der heutige Name dieser Katzenrasse stammt.

Die Chartreux sollte mit ihrem weichen Fell mit der feinen Wolle verglichen werden, davon zumindest gehen die Experten aus.

Die ersten Züchter

Erst in den 1930er Jahren begann die Reinzucht der Chartreux in Frankreich. Begründet wurde sie durch die Schwestern Leger. Allerdings verschwand aufgrund des Zweiten Weltkriegs die Zuchtbasis, sie wurde immer dünner und schließlich musste die blaue Britisch Kurzhaar mit der Chartreux gekreuzt werden.

Da die Chartreux seitdem immer mehr vom Aussehen der Britisch Kurzhaar annahm, wurde sie 1970 von der FIFé mit dieser Rasse zusammen gelegt. Das stieß auf heftige Kritik, so dass 1977 die Trennung der beiden Rassen folgte. Seitdem werden sie wieder nach unterschiedlichen Standards bewertet und auch der irreführende Name Kartäuser, der für die Chartreux in England verwendet wurde, wurde 1991 gestrichen.

Such das Leckerli

Dieses Spiel eignet sich für nahezu jede Katze. Dabei können Sie mit der Becherparade, wie man es liebevoll bezeichnen könnte, den Hütchenspielern auf den Jahrmärkten echte Konkurrenz machen. Denn genauso wie bei ihnen funktioniert das Becherspiel genauso mit Ihrer Katze.

Die Vorbereitungen

Achten Sie zunächst darauf, dass Ihre Katze auch in Spiellaune ist. Sonst wird sie kaum auf das Becherspiel anspringen. Wenn Sie ihre Aufmerksamkeit erreicht haben, können Sie Ihre Becher, mindestens drei Stück sollten Sie verwenden, verkehrt herum aufstellen. Zeigen Sie Ihrer Katze nun, unter welchen der Becher Sie ein Leckerli legen.

Anschließend mischen Sie die Becher untereinander und warten ab, für welchen sich Ihre Katze entscheidet. Wenn sie zielsicher auf den richtigen Becher zusteuert, können Sie gewiss sein, dass die Beobachtungsgabe Ihrer Katze sehr gut ist.

Nicht nur mit Leckerlis spielen

Trotz aller Freude, die das Spiel mit den Bechern oder kleinen Schachteln machen wird, sollten Sie nicht immer mit Leckerlis als Belohnung spielen. Schnell kann die Katze dann den Spaß am Spiel verlieren, wenn sie satt ist. Auch eine übermäßige Futteraufnahme kann zustande kommen, was wiederum für die Gesundheit schlecht ist.

Steigern Sie außerdem den Schwierigkeitsgrad des Spiels, indem Sie nicht nur den richtigen Becher suchen lassen, sondern Ihre Katze diesen auch noch selbst umstoßen muss, um an das Leckerchen zu kommen.

Die Geschichte der Russisch Blau

Die ersten Katzen der Rasse Russisch Blau kamen vermutlich schon im achten Jahrhundert vor. Sie waren in der Zeit der Wikinger bereits in Europa, wenngleich vorrangig ihr Fell für die Kleidung der Krieger verwendet wurde. Einen Nachweis darüber, dass auch lebende Katzen zu dieser Zeit in Europa zu finden waren, gibt es allerdings nicht.

Die Jahrhundertwende

Um 1860 kamen die ersten Katzen der Rasse Russisch Blau nach England. Sie wurden überführt vom russischen Hafen Archangelsk. Bereits 1880 nahmen die ersten Katzen sogar an Ausstellungen in England teil, wenngleich sie hier kaum beachtet wurden.

1890 begann Mrs. Carew-Cox dann mit ihrer Zucht dieser Katzen, wobei auch sie anfänglich nur mäßige Erfolge verbuchen konnte. Das änderte sich schlagartig, als der russische Zar Königin Viktoria und ihrem Sohn Edward VII. zwei Katzen dieser Rasse schenkte.

Die Namensentwicklung

Auch der Name der Russisch Blau war nicht von Anfang an bekannt. Vielmehr durchlief sie Zeiten, in denen sie viele unterschiedliche Namen bekam. Als Spanische Blaue wurde sie einst bezeichnet, ebenso wie als Malteser-Katze. Noch am ehesten nachvollziehbar ist der Name Archangelsk-Katze, da sie vom gleichnamigen Hafen nach England kam.

Der heutige Name Russisch Blau wurde endgültig dann erst 1940 geprägt und konnte sich bis heute halten. Vermutlich weil er einerseits die Farbe, andererseits die Herkunft der Katze beinhaltet.

Wasserspiele für die Katze

Katzen sind zwar eigentlich als wasserscheu bekannt, dennoch können Sie Ihrem Stubentiger mit ein paar Wasserspielen eine Freude bereiten. Hinzu kommt, dass Sie bestimmte Sinne Ihrer Katzen schärfen können, wie den Geruchssinn und die Geschicklichkeit. Auch die Intelligenz fördern Sie mit den folgenden Wasserspielen für Ihre Katze.

Die Seerosen auf dem Wasser

Füllen Sie eine Schüssel mit Wasser und besorgen Sie sich zwei bis drei Seerosen. In eine von ihnen wickeln Sie nun ein Leckerchen und legen sie mit den anderen Seerosen ins Wasser. Die Aufgabe Ihrer Katze ist es nun, die Seerose zu finden, in der das Leckerli versteckt ist.

Doch nicht nur auf das Finden kommt es an – Ihre Katze muss natürlich ihr Leckerchen noch aus dem Wasser fischen, und das ohne dabei allzu nass zu werden. Die Geschicklichkeit Ihrer Katze können Sie mit diesem Spiel ideal fördern. Nach ein paar Versuchen hat Ihr Stubentiger den Dreh sicherlich raus und wird beim Herausfischen des Leckerchens immer schneller.

Abwandlungen der Wasserspiele

Wenn Ihre Katze keine rechte Freude mehr an den vorgestellten Seerosen-Spielen hat, weil die Lösung zu einfach ist, wandeln Sie das Spiel einfach etwas ab. Basteln Sie aus Korken ein kleines Floß, indem Sie sie zusammen binden. Auf das Floß legen Sie ein Leckerchen und beides zusammen kommt ins Wasser.

Auch Papierschiffe können Sie mit Leckerlis bestücken und ins Wasser geben. Mit jeder neuen Form erwartet Ihre Katze eine neue Herausforderung.

Die Domestikation der Katzen

Katzen sind dem Menschen seit Jahrtausenden bekannt, doch die wenigsten wissen, wie die einstigen Wildtiere sich dem Menschen tatsächlich annäherten. Heute geht man davon aus, dass die Katzen einst zu den Menschen kamen, als sie sesshaft wurden.

Volle Kornspeicher zogen Katzen an

Die Menschen legten Kornspeicher an, die wiederum die Mäuse anzogen. Die Katzen merkten dies bald und machten sich auf die Jagd nach den Nagetieren. Schnell bekam der Mensch mit, dass die kleinen Vierbeiner ihm einen hohen Nutzen brachten.

Denn waren einmal die Katzen auf die Jagd gegangen und hatten die Mäuse und andere Nager vertilgt, fraßen diese nicht die menschlichen Vorräte auf. So gesehen ist es recht wahrscheinlich, dass die Menschen den Katzen von Anfang an gut gesonnen waren.

Gewöhnung der Katzen an den Menschen

Katzen, die in den menschlichen Siedlungen aufwuchsen, fanden stets ausreichend Nahrung. Sie waren kräftiger und gesünder und konnten sich somit vermehrt fortpflanzen. Nun gibt es verschiedene Annahmen, die sich halten, wie die Katze zum Mensch fand. Einerseits könnten die Katzenmütter vermehrt in den menschlichen Siedlungen auf die Jagd gegangen sein, so dass die Katzenwelpen bereits frühzeitig die Scheu vorm Menschen verloren haben. Andererseits könnten die Katzenmütter positive Erfahrungen mit dem Menschen an ihre Welpen weiter gegeben haben.

Die wahrscheinlichste Variante ist aber, dass Katzenwelpen, deren Mütter verstarben, von Menschenhand großgezogen wurden. Somit haben sich die Katzen und die Menschen immer mehr angenähert.

Agility für die sportliche Katze

Hundebesitzer wissen genau, was Agility bedeutet: Nämlich einen Hindernisparcours in bestimmter Zeit zu durchlaufen. Doch auch Katzen könnten diesen Sport mögen. Die Tiere sind recht verschieden, wie wir wissen, deshalb sollte der Katzensport durchaus einmal ausprobiert werden. Bauen Sie einfach einen kleinen Parcours mit Hindernissen auf, etwa Stofftunnel oder Rampen. Sie können alternativ auch einfach die bestehenden Möbel als Hindernisse einsetzen.

Spielpartner Mensch ist gefragt

Ein wichtiger Punkt zum Agility für Katzen: Sie als Mensch müssen hier unweigerlich mit spielen. Damit Ihre Katze die Hindernisse auch durchläuft, befestigen Sie ein Leckerchen an einer langen Schnur. Ziehen Sie dieses nun an Tischbeinen entlang, über das Bett, durch einen Stofftunnel hindurch und vieles mehr. Folgt Ihnen Ihre Katze bereitwillig, bekommt sie natürlich auch das Leckerchen.

Sollte ihr der Agility-Sport dagegen nicht zusagen, bekommt sie das Leckerchen nach kurzer Zeit dennoch. Vergessen Sie nicht, dass Katzen sich nicht im eigentlichen Sinne erziehen lassen. Das Spielen mit Ihnen soll Ihrem Stubentiger schließlich auch Freude bereiten.

Keinen Zwang ausüben

Wenn Katzen Agility mögen, dann ist das in Ordnung und Sie können es in ihr tägliches Spiel einbauen. Merken Sie, dass Ihre Katze keinen Spaß daran hat, dann probieren Sie einfach andere Spiele aus. Zwingen Sie Ihrer Katze aber niemals Spiele auf, das würde sie nur unleidig machen.

Die Rassekatze

Die Rassekatze ist für viele Menschen noch immer diejenige Katze, die am meisten gewünscht ist. Dennoch müssen Sie sich erst einmal mit der Begrifflichkeit auseinandersetzen. Denn eine Rassekatze gilt erst dann als solche, wenn sie auch entsprechende Papiere über ihre reinrassige Herkunft vorweisen kann.

Da diese Papiere nahezu von Jedermann ausgestellt werden können, sollten Sie, sofern Sie Wert auf eine spätere Zucht legen, auf die Seriosität des Züchters und des Verbandes achten, dem dieser angeschlossen ist.

Einteilung der Rassekatzen unklar

Aufgrund zahlreicher verschiedener Vereine weltweit und sogar mehrerer unterschiedlicher Verbände alleine in Deutschland, ist eine einheitliche Klassifizierung von Rassekatzen kaum möglich. So werden kleine, aber feine Unterschiede bei den Einteilungen immer wieder sichtbar und für den Laien fällt es schwer, den Überblick zu behalten.

Einteilung der Rassekatzen nach der FIFé

Der größte Verband für Rassekatzen, die häufig als Edelkatzen bezeichnet werden, in Europa ist die FIFé. Das Kürzel steht für Fédération Internationale Féline. Dieser Verband teilt die Rassekatzen vor allem nach der Haarlänge ein.

So ergibt sich eine Gliederung in die Langhaar, die Semilanghaar und die Kurzhaar Rassen. Eigene Rassen bilden dagegen die Siamesen und die Orientalisch Kurzhaar, sowie die Hauskatzen.

Tarzan spielen ist auch bei Katzen beliebt

Wenn Sie Ihrer Katze eine Freude machen wollen, richten Sie ihr doch einfach einen netten Kletterplatz in der guten Stube ein. Sie wird sich mit Sicherheit darüber freuen. Wenngleich Katzen recht verschieden sind, mögen es doch die meisten, zu klettern und an Seilen zu turnen. Allerdings sollten Sie auf die richtige Anbringung der Seile und das richtige Material achten.

Welche Seile sind die richtigen?

Für das Klettern eignen sich am besten dicke Seile, die idealerweise aus Naturfasern bestehen. Auch Strickleitern können Sie Ihrer Katze anbieten, sie kann durch die dicken Hanfseile beispielsweise auch noch ihre Krallen schärfen.

Setzen Sie einen geschickten Mix aus frei schwingenden Seilen und fest verankerten Varianten ein. Während die kleinere Katze das lustige Spiel am frei beweglichen Seil liebt, setzt die erwachsene Katze meist eher auf den sicheren Halt eines gut befestigten Seils. Allerdings gibt es auch hier wieder Unterschiede und wenn Sie beide Varianten anbieten, kann Ihr Stubentiger frei entscheiden.

Balancierende Katzen

Auch das Balancieren mögen viele Katzen sehr gerne. Befestigen Sie deshalb genauso einige dicke Seile waagerecht, auf denen Ihre Katze majestätisch stolzieren darf. Wenn es der Platz hergibt, können Sie natürlich auch ein ganzes Spielzimmer für die Vierbeiner einrichten.