Archiv für April 2010

Katzen sind reinlich

Wie Sie als Katzenliebhaber sicher wissen, zählen Katzen gemeinhin zu den reinlichsten Haustieren überhaupt. Aus diesem Grund sollten Sie auch großen Wert auf die Sauberkeit der Umgebung der Katzen legen. Insbesondere der Schlaf- und Futterplatz müssen den Bedürfnissen der Katzen angepasst werden.

Futterplatz der Katzen sauber halten

Nach jeder Fütterung sollten Sie die Futternäpfe gründlich mit heißem Wasser ausspülen, um evtl. Keime sofort abzutöten. Selbst beim Trockenfutter-Napf ist es ratsam, diesen mindestens einmal täglich auszuspülen. Auch der Wassernapf sollte einmal pro Tag gründlich gereinigt werden, damit die Katze sich am Futterplatz wohlfühlen kann.

Um die Näpfe herum kleckern einige Katzen schon einmal. Achten Sie darauf, die Futterreste und Wasserspritzer täglich zu beseitigen. Sonst empfindet Ihr Stubentiger seinen Futterplatz als schmutzig und wird ihn nicht mehr gerne aufsuchen.

Körbchen der Katzen sauber halten

Weniger aufwändig geht die Reinigung des Schlafplatzes vonstatten. Bieten Sie Ihrer Katze ein Körbchen an, so wird sie schon von selbst auf Sauberkeit in diesem achten. Sie dürfen aber gerne hin und wieder die Haare aus dem Körbchen entfernen, um es Ihrer Katze so angenehm wie möglich zu machen.

Katzenpflege: Die richtige Pflege der Krallen

Auch wenn Katzen den Großteil ihrer Pflege selbst übernehmen, sollten Sie als Halter genauso ein paar grundlegende Pflegemaßnahmen nutzen. Insbesondere die Krallen sind für Katzen sehr wichtig. Idealerweise werden sie am Kratzbaum problemlos abgewetzt, dennoch kann es vorkommen, dass eine oder mehrere der Krallen zu lang werden.

Krallen schneiden – Übung macht den Meister

Mit einem speziellen Krallenschneider, der in jedem Tierfachhandel erhältlich ist, können Sie die Krallen Ihrer Katze schneiden. Achten Sie jedoch auf das Blutgefäß, das sich in den Krallen befindet. Es ist durch einen rötlichen bis dunklen Strich gekennzeichnet, den Sie bei hellen Krallen im Gegenlicht gut erkennen können.

Bei dunklen Krallen benötigen Sie dagegen mehr Übung und ein gewisses Fingerspitzengefühl. Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich das richtige Kürzen der Krallen zunächst von einem Tierarzt oder einem erfahrenen Katzenhalter zeigen. Auch ein seriöser Züchter kann Ihnen hier wertvolle Hilfestellung geben.

Krallen feilen

Ebenfalls können Sie die Krallen mit einer Feile vorsichtig abfeilen. Wichtig ist auch hier, dass Sie nie zu viel abnehmen. Sobald Sie das Blutgefäß erreichen, spürt Ihre Katze Schmerzen und sie wird bluten. Seien Sie also besonders vorsichtig bei der Krallenpflege oder überlassen Sie diese gleich von Anfang an Ihrem Tierarzt.

Die Mäusespiele

Mäuse sind die bekanntesten Beutetiere von Katzen. Sie können Ihrem Stubentiger dieses Vergnügen, wenn schon nicht mit echten Mäusen, so zumindest mit der Spielzeugmaus ermöglichen. Sie gibt es in allen nur erdenklichen Varianten im Handel zu kaufen. Besonders beliebt sind die Fellmäuschen, die nicht elektrisch betrieben sind. Allerdings verschleißen viele Katzen recht schnell einige dieser Mäuschen, weshalb Sie ein paar der Mäuse als Ersatz besorgen sollten. Alternativ können Sie natürlich auch selbst ein Mäuschen für Ihre Samtpfote basteln.

Eine Maus selbst basteln

Verwenden Sie hierfür zum Beispiel das Plastikgehäuse der Überraschungseier. Am besten füllen Sie es mit Reis oder einem Glöckchen, dann wird das Mäuschen noch einmal so interessant. Befestigen Sie ein Stück Pappe, welches Sie spitz formen, mit ungiftigem Kleber am Plastikgehäuse, schon haben Sie ein Mäusenäschen.

Anschließend umwickeln Sie das Plastikgehäuse mit Sisal. Das sorgt dafür, dass das Plastik nicht gefressen werden kann. Ein Stück des Sisalfadens lassen Sie nach außen stehen, so dass Sie ein Schwänzchen erhalten. Schon ist die selbst gebastelte Spielzeugmaus fertig. Auch aus Eierwärmern werden schnell kleine Spielzeugmäuse, bieten Sie Ihrem Stubentiger einfach verschiedene Varianten an.

Training für alle Sinne

Mit den Mäusespielen trainieren Sie nicht nur den Jagdtrieb Ihrer Katze, sondern auch das Gehör, sowie die Geschicklichkeit. Wenn Ihr Mäuschen duftet, können Sie sogar den Geruchssinn der Samtpfoten stärken.

Fellpflege der Britisch Kurzhaar

Wenn Sie einen Stubentiger der Rasse Britisch Kurzhaar besitzen, wollen Sie diesen auch stets gut gepflegt wissen. Bei Katzen ist die Fellpflege im Allgemeinen recht unkompliziert, lediglich Rassen mit sehr langen Haaren bedürfen einer intensiven Fellpflege. Die Britisch Kurzhaar nimmt Ihnen jedoch die meiste Arbeit ab, indem sie sich selbst gründlich putzt.

Sanftes Bürsten führt zum Schnurren

Dennoch werden Sie als Katzenliebhaber es sich nicht nehmen lassen wollen, Ihre Britisch Kurzhaar gründlich zu bürsten. Achten Sie auf sanfte Bürstenstriche, alles andere wird Ihre Katze nicht mögen. Bei sanftem Bürsten wird sie jedoch schon sehr bald auf Ihrem Schoß genüsslich schnurren.

Übertreiben Sie es mit dem Bürsten aber nicht. Einmal wöchentlich die Bürste herauszuholen, reicht völlig aus. Wichtig ist, dass Sie Ihre Katzen bereits frühzeitig an das Bürsten gewöhnen. Sonst könnte sie sich gestört fühlen.

Britisch Kurzhaar baden?

Viele schwören auch auf ein Bad der Britisch Kurzhaar. Das ist aber nur dann notwendig, wenn Ihr Stubentiger sehr stark verschmutzt ist. In allen anderen Fällen verzichten Sie lieber darauf. Sollte ein Bad unumgänglich sein, verwenden Sie bitte unbedingt ein spezielles Katzenshampoo, das auf den Fett- und Säuremantel von Fell und Haut abgestimmt ist.

Ansonsten ist ein Bad nur dann nötig, wenn es bei bestimmten Hautkrankheiten vom Tierarzt angeordnet wird.

Katzen und ihre Artgenossen

Oft genug werden Katzen als Einzelgänger und Eigenbrötler abgestempelt, obwohl dies ganz und gar nicht der Fall sein muss. Sicher gibt es einige Stubentiger, die die Nähe anderer Tiere in ihrem Revier nicht dulden, gerade Wohnungskatzen freuen sich aber über einen Artgenossen an ihrer Seite.

Gemeinsam zu spielen, zu toben, sich zu balgen – das sind Träume einer jeden Katze und die Artgenossen können dies mitunter besser, als der Mensch. Dennoch werden die Katzen ihre Menschen nicht vergessen, denn oberstes Ziel ist es, Ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.

Welche Tiere passen zusammen?

Am einfachsten ist es, zwei Wurfgeschwister zu übernehmen. Sie kennen sich von Geburt an und kommen oft auch sehr gut miteinander klar. Aber es kann genauso sein, dass ein anderes Haustier der beste Freund Ihrer Katze wird. Wichtig ist nur, dass beide sich verstehen, dann können die Stubentiger sogar eine sehr intensive Beziehung zu einem Hund aufbauen, Sympathie natürlich vorausgesetzt.

Schwieriger kann es dagegen werden, wollen Sie zwei ältere Katzen aneinander gewöhnen. Unterscheiden sich diese in ihrem Wesen und Temperament, werden sie nur schwer aneinander zu gewöhnen sein. Auch gibt es vereinzelt Katzen, die ihrem Ruf gerecht werden und mit anderen Tieren nichts anfangen können.

Spielen mit Artgenossen

Haben Sie es aber geschafft, zwei Katzen aneinander zu gewöhnen, können Sie Ihren Fernseher getrost ausgeschaltet lassen. Das Schauspiel, das Ihnen die beiden Stubentiger bei ihren Hetzjagden über Tisch und Stühle liefern, wird die beste Unterhaltung des Tages darstellen.

Katzenpflege: Augen und Ohren richtig pflegen

Katzen benötigen natürlich auch eine gewisse Pflege, damit sie lange gesund und munter bleiben. Sie können bereits bei der Fellpflege einige Punkte beachten. Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass die Augen und Ohren Ihrer Katze sehr empfindlich sind. Sie selbst sollten sich daran nicht vergreifen. Allerdings lohnt es, die Augen und Ohren bei der täglichen Fellpflege zu untersuchen, um Veränderungen festzustellen.

Augen überprüfen

Die Augen Ihrer Katze sollten jederzeit frei von Ausfluss sein. Ein eitriger Ausfluss kommt aber mitunter vor, ebenso wie häufig tränende Augen. In diesem Fall sollten Sie Ihre Katze dem Tierarzt vorstellen.

Tränende Augen weisen nämlich häufig auf Infektionskrankheiten hin, können aber auch Anzeichen für eine Allergie oder eine Verletzung am Auge sein. Verschleppen Sie die Symptome nicht, damit riskieren Sie nur chronische Krankheiten.

Ohren überprüfen

Ebenfalls sollten Sie die Ohren Ihrer Katze regelmäßig überprüfen. Die äußeren Gehörgänge müssen frei sein. Verunreinigungen sollten Sie bzw. Ihr Tierarzt entfernen. Verkrustungen und unangenehme Gerüche deuten hingegen auf eine Infektion hin, die häufig von Milben ausgelöst wird. Dann muss die Katze zum Tierarzt, der die Ohren gründlich reinigen und ausspülen kann.

Katzenspielzeug selbst gemacht

Dass kleine Stubentiger auch ausreichend spielen müssen, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Allerdings muss es nicht immer teures Spielzeug aus dem Tierfachhandel sein, sondern Sie können Ihrer Katze auch selbst ein paar schöne Spielzeuge basteln.

Bällchen aus Fensterleder

Da Leder eines der begehrtesten Materialien für Samtpfoten ist, können Sie es auch wunderbar zum Basteln von Spielzeugen verwenden. Nehmen Sie einfach zwei Fensterleder, legen sie übereinander und malen zunächst Form und Größe des Bällchens auf.

Schneiden Sie das Fensterleder zurecht, nähen es zusammen und lassen einen kleinen Bereich für die Füllung offen. Stülpen Sie das Bällchen so um, dass die Naht innen liegt. Anschließend füllen Sie das Bällchen mit Getreide oder Reis, oder einfach nur mit Stofffetzen. Nähen Sie das Bällchen zu und zeigen Sie es Ihrem Stubentiger. Er wird sicher begeistert sein.

Snackball selbst gemacht

Auch einen Snackball für Ihre Katze können Sie leicht selbst basteln. Nehmen Sie einen Tennisball oder auch einen Tischtennisball. Schneiden Sie mit dem Teppichmesser ein oder zwei Löcher hinein und füllen Sie ein Leckerchen ein.

Lassen Sie den Snackball ausgiebig von Ihrer Katze begutachten. Sie wird schnell riechen, dass darin etwas Leckeres enthalten ist und alles versuchen, um an das Leckerchen heranzukommen. Schneiden Sie die Löcher aber nicht zu klein, so dass Ihre Katze noch ein Erfolgserlebnis hat.

Die Katze auf einer Ausstellung präsentieren

Wenn auch Sie darüber nachdenken, Ihre Katze auf einer Ausstellung zu präsentieren, sollten Sie sich zunächst mit den Gepflogenheiten vertraut machen. Denn für die Anmeldung müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Handelt es sich um eine Rassekatzen-Ausstellung, können Sie nur mit einer Rassekatze teilnehmen. Achten Sie hierbei auf die ordnungsgemäßen Papiere Ihrer Katze, die unter anderem die Ahnentafel umfassen müssen.

Nur wenn diese Papiere anerkannt werden, können Sie an der Ausstellung teilnehmen. Ebenfalls müssen Sie bei Rassekatzen-Ausstellungen Mitglied in einem Verein sein. Die Anmeldung Ihrer Katze muss bis zum jeweiligen Anmeldeschluss eingereicht und die Anmeldegebühr entrichtet sein.

Weitere Voraussetzungen und Vorteile der Rassekatzen-Ausstellung

Ein absolutes Muss ist, dass Ihre Katze gesund ist und den vollen Impfschutz hat, wenn Sie sie auf der Ausstellung präsentieren wollen. Können Sie das nicht nachweisen, dürfen Sie das Ausstellungsgelände nicht betreten.

Ein besonderer Vorteil, der Sie bei der Rassekatzen-Ausstellung erwartet, besteht darin, dass Sie Kontakt zu anderen Haltern und Züchtern knüpfen können. So lassen sich auch passende Zuchtpartner für Ihre Katze finden.

Die Bewertung der Katzen

Bei der Ausstellung werden die Katzen natürlich auch bewertet. Hierzu erfolgt eine Einteilung in Gruppen bzw. Rassen. Für jede Rasse werden bestimmte Merkmale festgestellt, die die Katzen erfüllen müssen. Trotzdem bleibt dem Jury-Mitglied, der Ihre Katze bewertet, ein gewisser Freiraum, so dass evtl. auch eine negative Bewertung erfolgen kann.

Vergessen Sie in diesem Fall nicht, dass der Besuch der Ausstellung Freude bereiten soll. Es geht hier nicht nur ums Gewinnen. Dabei sein ist schließlich manchmal alles.

Spielregeln für erfolgreiche Katzenspiele

Wenn Sie mit Ihrer Katze spielen wollen, sollten Sie sich an einige feste Regeln halten. Gerade jungen Katzen sollten Sie mindestens drei bis vier Spielphasen von etwa 15 bis 20 Minuten täglich gönnen. Führen Sie am besten feste Spielzeiten ein. Legen Sie diese jedoch nicht direkt nach dem Füttern ein, da dies zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Akzeptieren Sie auch, wenn Ihre Katze keine Lust mehr zum Spielen hat. Bedenken Sie, Stubentiger haben einen ganz eigenen Kopf. Zwang und Druck bringen Sie nicht weiter. Überlegen Sie auch, ob das Spiel für Ihre Katze bereits langweilig geworden ist.

Was spiele ich mit meiner Katze?

Um die richtigen Katzenspiele zu finden, sollten Sie sich an den natürlichen Tagesablauf einer Katze halten. Trainieren Sie vor allem Geschicklichkeit, Rennen und Fangen, indem Sie diese Aufgaben in die Spiele integrieren.

Gönnen Sie Ihrer Katze auch den Sieg. Wenn Sie ein Spielzeug festhalten, was sie fangen soll, lassen Sie es sie erreichen und sich daran abreagieren. Ansonsten vergeht dem Stubentiger schnell die Freude am Spiel.

Vorsicht bei wilden Balgereien

Gerade kleine Katzen balgen sich gerne. Natürlich können Sie dabei ein wunderbarer Partner sein. Aber seien Sie vorsichtig, denn im wilden Spiel werden die Krallen ausgefahren und die Katze beißt auch einmal herzhaft zu. Lenken Sie ihre Aufmerksamkeit dann schnell auf ein anderes Spielzeug.