Archiv für Juni 2010

Grundausstattung der Katze: Die Transportbox

Zur wichtigsten Grundausstattung für die Katze gehört natürlich eine stabile Transportbox. Sie werden Sie nicht nur für das Abholen Ihres neuen Mitbewohners beim Züchter benötigen. Auch die regelmäßigen Tierarztbesuche, die anstehen, werden mit einer stabilen und ausreichend großen Transportbox um einiges erleichtert.

Achten Sie auf Stabilität, diese bieten am besten die Boxen aus Plastik. Zwar sind auch geflochtene Körbe im Fachhandel erhältlich, doch lassen diese sich entweder schlecht verschließen, oder aber die Katze bekommt es mit der Angst, so dass sie sich im Geflecht festkrallen kann. Gerade beim Tierarzt kann es dann zur Tortur werden, bis die Katze aus der Box kommt.

Die Größe der Transportbox

Wichtig ist es auch, dass Sie sich für die richtige Größe bei der Transportbox entscheiden. Nutzen Sie von Anfang an eine Transportbox, in der auch Ihr ausgewachsener Stubentiger ausreichend Platz hat, das erspart Ihnen einen unnötigen Doppelkauf.

Ebenfalls sollten die Einstiege groß genug sein, um die Katze bequem herausheben zu können. Idealerweise verwenden Sie eine Transportbox mit abnehmbarem Deckel, das erleichtert das Herausheben ungemein.

Neben der Transportbox und anderen Grundausstattungen sollten Sie auch ein Halsband samt Adressinformationen besorgen. So finden Sie Ihre Katze immer wieder. Das Halsband sollte sich aber leicht abstreifen lassen, wenn die Samtpfote irgendwo hängen bleibt.

Führen Sie Spielzeiten ein

Katzen sind, insbesondere in jungen Jahren, sehr verspielt. Sie gewöhnen sich aber auch an feste Spielzeiten mit ihren Menschen. Wenn Sie also Wert auf einen geregelten Tagesablauf legen, sollten Sie solch eine Spielstunde einführen. Ideal geeignet ist dafür der Abend. Die frühen Abendstunden werden von den Katzen in der freien Natur ebenfalls zum Jagen genutzt, so dass sie sich erst einmal richtig auspowern müssen, bevor sie die Maus fressen können. So sollten Sie es auch halten. Wenn möglich, legen Sie die Spielstunden in die frühen Abendstunden und zwar vor dem Fressen. Denn die ausgelassene Bewegung und das Herumtoben hilft Katzen auch, die Verdauung anzukurbeln.

Welche Katzen wollen spielen?

Ebenso, wie einige Hunderassen weniger stark ausgeprägte Spielphasen haben, verhält es sich bei den Katzen. Allerdings sollten Sie beachten, dass diese Angaben nur Richtwerte sind, jedes Tier ist ein Individuum und kann sich deutlich von seinen rassetypischen Eigenschaften unterscheiden.

So sagt man den Perserkatzen, der Britisch Kurzhaar und der Exotisch Kurzhaar ein besonders ruhiges Temperament nach. Die Heilige Birma, die Maine Coon, die Norwegische und Sibirische Waldkatze, sowie die Russisch Blau sind etwas temperamentvoller.

Als besonders wild gelten die Siamesen, die Burma und Orientalisch Kurzhaar. Gleiches gilt für die Balinesen, die Javanesen, die Bengalkatzen und die Somali, sowie Abessinier. Prüfen Sie aber immer selbst, ob Ihre Katze ihrem Rassestandard entspricht und erhöhen Sie bei Bedarf die Spielzeiten.

Katzentoilette: Der richtige Standort ist entscheidend

Wenn Sie die Erstausstattung für Ihre Katze besorgen, darf eine Katzentoilette natürlich nicht fehlen. Die Samtpfoten sind sehr reinliche Tiere und wollen demzufolge auch eine saubere Katzentoilette. Sie müssen Sie also regelmäßig reinigen.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist der richtige Standort der Katzentoilette. Denn Katzen wollen gerne ungestört sein, wenn sie ihre Geschäfte verrichten. Deshalb sollten Sie die Katzentoilette möglichst so aufstellen, dass sie etwas abgelegen ist. Bewährt hat sich das Badezimmer als Standort. Bitte wechseln Sie den Standort nicht, denn Katzen brauchen auch eine gewisse Routine in ihrem Leben.

Welche Katzentoilette ist die Richtige?

Bei der Wahl der Katzentoilette gibt es viele Möglichkeiten. Gut geeignet sind Materialien aus Hartplastik, daraus werden auch die meisten im Handel erhältlichen Katzentoiletten angefertigt. Die Wahl besteht dann noch zwischen der einfachen Wanne und der Katzentoilette mit einem kleinen Häuschen als Aufbau. Letzteres ist eine gute Rückzugsmöglichkeit für die Katze, wenn der Standort der Katzentoilette etwas belebter ist. Im Bad reicht aber die einfache Wanne.

Der Vorteil beim aufgesetzten Häuschen besteht aber darin, dass sich der typische Geruch der Katzentoilette nicht so stark ausbreitet. Auch kann die Katzenstreu nicht so sehr heraus geworfen werden.

Trainieren Sie Ihre Katze

Katzenspiele haben wir Ihnen bereits in großem Umfang vorgestellt. Was aber weniger bekannt ist: Manche Katze lässt sich sogar dazu herab, kleine Kunststücke zu erlernen. Hierbei kann sie zum echten Zirkustier werden. Allerdings sollten Sie einige Dinge beachten, wollen Sie Ihrer Katze einige Kunststücke beibringen.

Bedenken Sie stets: Katzen sind keine Hunde, sie sind sehr eigenständig und werden sich deshalb auch nicht so abrichten lassen, wie es bei Hunden der Fall ist. Vielmehr lassen sie sich nur mit viel Geduld und nur so lange es ihnen selbst Spaß macht trainieren. Achten Sie darauf und zwingen Sie Ihren Stubentiger zu nichts.

Wann sollten Sie trainieren?

Bei Katzen läuft das Training meist über Futter. Eine besonders leckere Pastete, ein Stück Leberwurst – das sind die Mittel, die Sie benötigen. Deshalb sollten Sie das Training auch nie direkt nach den Mahlzeiten durchführen. Denn während dieser Zeit wird Ihre Katze nicht aufnahmefähig sein und sich kaum für das Futter interessieren.

Gerade bei kleinen Katzenbabys sollten Sie die Trainingsphasen auch nie zu lange ausdehnen. Die Konzentrationsfähigkeit lässt bereits nach wenigen Minuten nach. Akzeptieren Sie das und setzen Sie das Training lieber später fort. Haben Sie aber auch Verständnis dafür, wenn Ihre Katze keine Kunststücke lernen möchte. Das liegt nicht jeder Samtpfote.

Katzenausstattung und Standorte

Die Grundausstattung für Ihre Katze sollten Sie natürlich besorgen, bevor der Stubentiger einzieht. Bitte beachten Sie: Auch wenn Sie schon eine Katze haben, Schlafgelegenheit, Futternapf und Co. sollte jede Katze alleine nutzen können. Beim Katzenklo sollten Sie austesten, ob die Katzen sich dieses teilen würden.

Futter- und Wassernapf: Darauf ist zu achten

Bei Futter- und Wassernäpfen sollten Sie am besten auf Modelle aus Edelstahl oder Steingut setzen. Achten Sie auf eine hohe Rutschfestigkeit und ein leicht zu reinigendes Material. Wollen Sie Plastiknäpfe nutzen, sollten Sie ebenfalls auf Rutschfestigkeit achten. Außerdem dürfen die Näpfe nicht zu dünn gefertigt oder zu leicht sein, sonst kommt Ihre Katze nur auf die Idee, den Napf ständig umherzuschieben.

Stellen Sie die Näpfe stets an einem ruhigen Ort auf, Katzen lassen sich nicht gerne beim Fressen stören. Idealerweise nutzen Sie als Fressplatz die Küche. Stellen Sie Wasser- und Futternapf etwa einen Meter entfernt voneinander auf, dann animieren Sie Ihre Katze zum häufigeren Trinken.

Der richtige Kratzbaum

Auch einen Kratzbaum braucht jede Katze. Bringen Sie Ihrer Katze möglichst früh bei, dass sie ihre Krallen an diesem, nicht aber an Möbeln und Tapete wetzen darf. Achten Sie auf einen Kratzbaum, der mit Sisal umwickelt ist. Er sollte möglichst auch erhöhte Liegeflächen oder Höhlen beinhalten.

Stellen Sie den Kratzbaum am besten in einer Ecke auf, so dass die Katze eine Rückzugsmöglichkeit erhält. Der ideale Standort ist das Zimmer, in dem auch Sie sich am häufigsten aufhalten, so kann Ihre Katze immer in Ihrer Nähe sein.

Katzenspiele mit Bändern

Katzen sind ursprünglich Jagdtiere und mit kleinen Bändern, Schnüren oder Stricken können Sie den Jagdinstinkt Ihres Stubentigers wunderbar anheizen. Befestigen Sie zum Beispiel ein paar Bänder im Türrahmen. Sie sollten etwa 60 bis 70 Zentimeter über dem Boden schweben. Ihre Katze wird diese Bänder lieben und sich auch selbst einmal beschäftigen.

Allerdings sollten Sie Ihre Katze nie unbeaufsichtigt mit stabilen Gummibändern spielen lassen. Auch wenn es noch so drollig aussieht, wie die kleine Katze nach den Bändern tatzt, sie können ebenso schnell zur Gefahr werden. Katzen vergessen sich im Spielen und können sich beim Tatzen und Springen schnell einmal verheddern. Ohne Ihre Hilfe würde die Katze aus diesem Gefängnis dann nicht mehr herauskommen.

Strickleitern und Kletterseile

Wenn Sie im Zoofachhandel unterwegs sind, sollten Sie einmal einen Blick auf die Vogelspielzeuge werfen. Hier finden Sie oft kleine Strickleitern oder auch Kletterseile. Verankern Sie diese gut, etwa an einem Haken in der Decke und Ihre Katze wird ein wunderbares neues Spielzeug erhalten.

Neben dem Jagdtrieb können Sie auch das Klettervermögen Ihrer Katze fördern. Ebenfalls kann der Geruchssinn mit selbst gebastelten Schleuderzöpfen gefördert werden.

Die menschlichen Schleuderzöpfe

Aus einer alten Hose oder einer alten Strumpfhose schneiden Sie einfach drei Streifen. Verknoten Sie diese an einem Ende und verflechten sie anschließend zu einem Zopf. Dann verknoten Sie das Ganze nochmals und lassen die drei Streifen noch einige Zentimeter ungeflochten stehen.

Dieses Spielzeug ist besonders leicht und eignet sich zum Herumschütteln. Außerdem riecht es angenehm nach Ihnen, Ihre Katze wird die Schleuderzöpfe lieben.

Machen Sie Ihre Wohnung katzensicher

Vor dem Einzug des neuen Familienmitglieds sollten Sie Ihre Wohnung katzensicher machen. Wahrscheinlich kennen Sie viele der Gefahrenquellen in Ihrer Wohnung gar nicht. Dann wird es spätestens kurz vor dem Einzug des Stubentigers Zeit, die Wohnung genauer auf Gefahrenquellen hin zu untersuchen.

Pflanzen, Möbel und Putzmittel – darauf müssen Sie achten

Gehen Sie in aller Ruhe durch Ihre Wohnung. Schauen Sie sich die Pflanzen an, die auf dem Boden stehen. Sind diese giftig, räumen Sie sie außer Reichweite Ihres künftigen Stubentigers. Achten Sie außerdem auf die Blumen im Fensterbrett, denn die kleinen Katzenkinder wachsen ungeheuer schnell und gelangen ebenso zügig auf die Fensterbretter. Stellen Sie alle Putzmittel in verschließbare Schränke, so dass Ihre Katze auch an diese nicht gelangen kann.

Überprüfen Sie Ihre Möbel. Nichts darf wackeln oder umkippen, wenn Ihre Katze darauf springt. Anfällig sind insbesondere Ziertischchen, die neben dem Sofa stehen oder Bodenvasen.

Todesfalle Fenster und Balkon

Sichern Sie Ihren Balkon von vornherein mit einem Katzengitter oder -netz ab. Das spart Ihnen die bangen Minuten, wenn Sie Ihre Katze einmal nicht sofort finden. Insbesondere gekippte Fenster werden schnell zur Todesfalle für Katzen. Sie versuchen, sich durch den Spalt hinaus ins Freie zu kämpfen. Dabei rutschen sie schnell mit dem Kopf ab und sind hoffnungslos gefangen. Der Handel bietet spezielle Sicherungen für Kippfenster an, die Sie auch nutzen sollten.

Versteckspiele für Katzen

Katzen sind Jäger und als solche wollen sie auch unerkannt an ihre Beute herankommen. Mancher Vertreter der Stubentiger entwickelt dabei eine Engelsgeduld, bis er endlich zum erlösenden Sprung ansetzen kann. Dieses Verhalten können Sie als Halter mit kleinen Versteckspielen noch fördern. Wie das geht und was Sie dafür brauchen, zeigen wir Ihnen hier.

Verstecken in Körben und Krügen

Besonders Körbe aus Weidengeflecht haben es vielen Katzen angetan. Einerseits lassen sich die Krallen wunderbar daran wetzen, andererseits verströmt das Holzgeflecht für Katzen scheinbar einen unwiderstehlichen Duft. Wenn dann noch ein solcher Korb als Versteckmöglichkeit dient, ist das Katzenglück perfekt.

Eine andere Möglichkeit für Verstecke sind Tonkrüge. Schwere Tonkrüge, die natürlich ausreichend groß sein müssen, bieten ein ideales Versteck für die Stubentiger. Außerdem fallen sie nicht so schnell um, selbst wenn die schnurrenden Vierbeiner einmal etwas schneller und heftiger hineinspringen.

Stroh, Laub und Papier machen Verstecke interessanter

Wenn Sie in Körbe oder Krüge noch Stroh, Laub oder Papier geben, kann die Mieze sich wie in der freien Natur fühlen. Alles raschelt so herrlich, wenn sie sich hindurchwühlt. Vielleicht wartet am Ende der Strohschicht auch noch ein ganz besonderer Leckerbissen. Mit solchen Spielen können Sie Ihren Vierbeiner sicher begeistern.