Archiv für Juli 2010

Katzen mit Papierfliegern beschäftigen

Sehr einfache Mittel reichen oftmals schon aus, um die Katzen zum Spielen zu animieren. Basteln Sie doch einfach einmal einen Papierflieger oder nehmen Sie ein paar Vogelfedern, die Sie in die Luft fliegen lassen. Je schneller sich Federn oder Papierflieger bewegen, um so eher wird Ihre Katze ihren Jagdtrieb entdecken.

Vögel abschlagen üben

Schnell wird Ihre Katze daran denken, wie man fliegende Beutetiere fängt. Sie wird einen gedrehten Sprung in die Höhe machen und dort mit der Tatze nach der Beute schlagen. Schon landet die Beute auf dem Boden und kann von dem stolzen Jäger näher begutachtet werden.

Natürlich können Sie für diese Spiele auch allerlei andere Materialien verwenden und so immer wieder für Abwechslung sorgen. Gut geht das Ganze auch mit Seifenblasen. Allerdings wird die Katze schnell das Interesse daran verlieren, wenn diese sich nicht fangen lassen.

Diese Triebe trainieren Sie

Bei einem solchen Spiel können Sie viele verschiedene Instinkte und Fähigkeiten Ihrer Katze trainieren. So wird das Jagdverhalten ebenso trainiert, wie die Kondition und die Reaktionsfähigkeit. Außerdem steigern Sie die Sprungkraft. Wollen Sie die Spiele mit älteren Stubentigern spielen, sollten Sie darauf achten, diese nicht zu überfordern.

Die ersten Tage im neuen Heim

Wenn Sie sich für ein Katzenbaby als neuen Mitbewohner entschieden haben, sind die ersten Tage im neuen Heim entscheidend. Was Sie am allerersten Tag, sowie in der ersten Nacht beherzigen sollten, haben wir Ihnen bereits gezeigt. Doch auch die folgenden Tage sind noch wichtig.

Ruhe kehrt ein

In den nächsten Tagen wird die Katze immer besser wissen, wo ihre Schlaf- und Futterplätze sind und wie Ihr Tagesablauf aussieht. Daran muss sie sich auch so schnell wie möglich gewöhnen. Verzichten Sie deshalb auch auf besonders viele Spieleinheiten oder ähnliches, die Sie später nicht mehr gewähren können, weil Ihnen die Zeit fehlt.

Leben Sie mit der Katze einen geregelten Alltag und gewöhnen Sie sie so an Ihren individuellen Tagesablauf. Das gibt Ihrem Katzenbaby Sicherheit und Gewohnheiten sind nun einmal auch für Katzen von besonderer Bedeutung.

Der erste Tierarztbesuch

In der Regel werden Sie innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem Einzug des Kätzchens noch eine Folgeimpfung durchführen müssen. Das ist die ideale Gelegenheit, Ihre Samtpfote vom Tierarzt noch einmal gründlich untersuchen zu lassen. Außerdem können evtl. weitere Impftermine direkt abgesprochen werden und die Katze lernt gleich, wie es ist, beim Tierarzt zu sein.

Squash für die Katze

Auch Katzen können Squash spielen, allerdings nur dann, wenn sie es auch wirklich wollen. Grundvoraussetzung für das Squash Spielen ist, dass Ihre Katze ein Ballfan ist. Nehmen Sie ein Bällchen und werfen es gegen die Wand. Wenn Ihre Katze danach springt, um es zu fangen, loben Sie sie. Sie wird schnell das Prinzip des Spiels verstehen und die Zeit vergeht wie im Fluge, wenn Sie mit Ihrem Stubentiger Squash spielen.

Abwandlungen des Spiels

Natürlich können Sie das Spiel auch mit kleinen Kniffen abwandeln. So können Sie Squash beispielsweise in der Badewanne spielen. Durch die teils rutschige Oberfläche wird Ihre Samtpfote noch mehr Bewegung erhalten und muss sich stärker konzentrieren, um das Bällchen zu fangen.

Auch können Sie ihr ein paar Murmeln geben, die sie in der Badewanne wie einen Fußball umherschießen kann. Viele Katzen stehen auf solche Spiele und werden mit Begeisterung dabei sein, wenn Herrchen oder Frauchen sie dazu auffordern.

Was Sie mit Squash trainieren können

Spielen Sie mit Ihrer Katze Squash, so werden Sie für reichlich Bewegung und Fitness sorgen. Aber auch die Kondition, die Sprungkraft, das Reaktionsvermögen und das Jagdverhalten werden sehr gut trainiert. Squash sollten Sie allerdings nicht mit alten Samtpfoten spielen, für sie ist das Spiel zu anstrengend.

Die erste Nacht im neuen Heim

Haben Sie sich entschieden, eine Samtpfote in Ihr Heim aufzunehmen, sollten Sie natürlich auch um die massiven Umstellungen wissen, die dies für das Kätzchen bedeutet. Wie Sie Ihre Katze tagsüber richtig eingewöhnen, haben wir Ihnen bereits erläutert, doch die erste Nacht im neuen Heim ist noch einmal etwas völlig Neues.

Bedenken Sie die Umstellung

Bisher hat Ihr Kätzchen die Nächte stets im Körbchen mit der Mutter und den Geschwistern verbracht. Es konnte mit seinen Artgenossen kuscheln und sich geborgen fühlen. Dies geht ihm im neuen Heim verloren, wenn Sie sich nicht für zwei Wurfgeschwister entschieden haben, die Sie aufnehmen wollen.

Deshalb kann es sehr ungewohnt für Ihr Kätzchen sein, die erste Nacht im neuen Heim ganz alleine im Körbchen zu verbringen. Viele Kätzchen versuchen deshalb auch, das Bett zu erklimmen und so die Nähe zum Menschen zu bekommen. Unterbinden Sie dieses Verhalten von Anfang an, wenn Ihre Katze auch später nicht im Bett schlafen soll. Denn einmal erlaubt, werden Sie dieses Verhalten dem Kätzchen nicht mehr abgewöhnen können.

Nähe gewähren

Gewähren Sie Ihrem Kätzchen aber auch Nähe und Geborgenheit. Stellen Sie das Körbchen am besten direkt neben Ihrem Bett auf und statten es mit einer Wärmflasche aus. Seien Sie nicht ungeduldig, manches Katzenkind schläft sofort erschöpft von dem aufregenden Tag ein, ein anderes kann Sie auch die ganze Nacht wach halten.

Jagdspiele mit der Katze

Katzen sind von Natur aus Jäger und auch bei der Hauskatze sollten Sie diesen Instinkt nicht verkümmern lassen. Ihre Samtpfote wird Ihnen deutlich zu erkennen geben, wann sie zum Spielen aufgelegt ist. So können Sie davon ausgehen, dass Katzen, die mit gesträubten Fell, aufgerichtetem Schwanz, Buckel und auf steifen Beinen vor Ihnen herlaufen, zum Spielen aufgelegt sind.

Lassen Sie sich jagen oder doch nicht?

In einem solchen Fall sollten Sie schnell reagieren. Lassen Sie sich von Ihrer Katze jagen und verstecken Sie sich hinter dem Sessel, dem Sofa oder anderswo. Natürlich können Sie den Spieß auch umdrehen und Ihre Katze jagen. Das verhilft dann sogar beiden Seiten zu mehr Fitness und Bewegung tut sicher auch dem Menschen gut.

Egal, wofür Sie sich entscheiden, achten Sie stets auf Ihren Stubentiger, ob er noch Lust hat oder eben nicht. Beachten Sie beim Jagen der Katze, dass diese keine Angst vor Ihnen bekommt.

Trainieren Sie die Fertigkeiten Ihrer Katze

Mit solchen Jagdspielen, die Sie zum Beispiel durch Bänder, die Sie mit sich herumtragen, noch spannender gestalten können, können Sie zudem die Bindung Ihrer Katze an Sie als Mensch stärken. Auch ihre Kondition und die Ausprägung des Jagdinstinkts werden dabei gefördert.

Die Katze richtig eingewöhnen

Ist die Entscheidung für ein neues samtpfötiges Familienmitglied gefallen, so gilt es auch, die Katze richtig einzugewöhnen. Hierbei sollten Sie bedenken, welche Umstellung Ihre Katze auf sich nehmen muss. Sie wird in der Regel nicht nur eine neue Umgebung erhalten, sondern auch von Mutter und Geschwistern getrennt. Vielen Katzenkindern fällt die Umstellung leichter, wenn Sie zwei Wurfgeschwister gleichzeitig bei sich aufnehmen. Dann ist ein bekannter Kamerad zum Spielen da.

Die ersten Stunden

Zunächst einmal sollten Sie die Katze in die Wohnung bringen und ihr die Katzentoilette zeigen. Anschließend lassen Sie sie in Ruhe. Je nach Temperament wird Ihr neuer Mitbewohner nun sofort neugierig sein neues Reich erkunden oder sich erst einmal ängstlich in eine Ecke verkrümeln.

Bedrängen Sie die Katze keinesfalls. Verbreiten Sie keine Hektik und lassen Sie auch nicht alle Familienmitglieder die Katze streicheln oder auf den Arm nehmen, selbst wenn sie noch so niedlich ist. Katzen fühlen sich dann schnell bedrängt und das sollten Sie vermeiden.

Die ersten Schritte ins neue Heim

Nach der ersten Eingewöhnung zeigen Sie Ihrer Katze ihren Schlafplatz, Futter- und Wassernapf. Geben Sie Ihr auch gleich ein Spielzeug. Vielfach kann dadurch der Kontakt zum neuen Halter besser aufgebaut werden. Aber auch wenn Ihre Katze noch fremdelt, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Manche Katzen gewöhnen sich schneller um, bei anderen dauert es länger. Geben Sie ihr auf jeden Fall die Zeit, die sie braucht, dann werden Sie später harmonisch zusammen leben.

Spiele mit dem Licht

Licht ist ein tolles Spielzeug für Katzen und fast immer vorhanden. Aber auch professionelle Geräte für Lichtspiele gibt es. Im Fachhandel etwa finden sich „Fun-Light“ und „Laserpointer“. Erstere strahlen mit einem unbedenklichen weißen Licht. Sie können ideal genutzt werden, letztere haben ein rotes Licht. Hier sollten Sie Vorsicht walten lassen, da die Laserpointer-Strahlen, sofern sie aufs Auge gerichtet werden, zu Netzhautschäden bei Mensch und Tier führen können. Alternativ ist auch eine Taschenlampe möglich oder Sie fangen das Sonnenlicht mit einem kleinen Spiegel ein.

So spielen Sie richtig

Wenn Ihre Katze noch viel Energie hat, dann sind Lichtspiele genau das Richtige. Es gilt, die Lichtstrahlen oder Lichtpunkte zu fangen. Sie als Mensch sorgen für die nötige Bewegung. Allerdings sollten Sie bedenken, dass Katzen schlaue Tiere sind. Merken sie, dass sie den Lichtpunkt nicht fangen können, verlieren sie schnell das Interesse daran.

Leuchten Sie deshalb auch auf greifbare Gegenstände, wie die Katzenspielzeuge, dann können Sie die Lichtspiele länger durchführen. Vermeiden Sie die Spiele hingegen bei älteren Katzen, für sie wird es zu anstrengend.

Was trainieren Sie?

Bei den Lichtspielen können Sie die Kondition und das Reaktionsvermögen Ihrer Katze trainieren und überschüssige Energie abbauen. Wichtig ist aber, dass Sie Ihre Katze dabei nicht überanstrengen.

Grundausstattung der Katze: Die Fellpflege-Utensilien

Zur Grundausstattung für die Katze gehören natürlich auch Utensilien zur Fellpflege. Hier sollten Sie möglichst natürliche Bürsten und Kämme verwenden. Achten Sie darauf, keine zu spitzen Drahtbürsten einzusetzen. Diese sorgen nur für Schmerzen bei den Katzen, im schlimmsten Fall zu Reizungen der empfindlichen Haut.

Auch Spielsachen sind notwendig

Natürlich sollten Sie auch Spielsachen für Ihre Katze besorgen, bevor sie einzieht. Im Fachhandel finden Sie zahlreiche Spielsachen, die Ihren Stubentiger erfreuen werden. Achten Sie jedoch darauf, dass keine kleinen, lockeren Teile dabei zu finden sind. Daran können sich Katzen schnell verschlucken oder es kommt zu inneren Verletzungen.

Auf das Wollknäuel sollten Sie dagegen verzichten. Es kann sich zu leicht aufrollen und spielt Ihre Katze unbeaufsichtigt damit, kann sie sich schnell darin verheddern oder gar strangulieren.

Das richtige Futter

Ebenso wichtig, wie die Fellpflege-Utensilien und das Katzenspielzeug ist natürlich das Futter. In der Regel wird der Züchter, bei dem Sie das Kätzchen abholen, Ihnen Futter für die ersten Tage mitgeben und eine Empfehlung für eine bestimmte Futtersorte aussprechen. Beherzigen Sie diese. Wollen Sie das Futter mit der Zeit umstellen, gehen Sie langsam vor und mischen Sie stets das gewohnte Futter mit einem kleinen Teil des neuen Futters. Erhöhen Sie letzteren nur langsam. Sonst drohen Verdauungsprobleme bei Ihrem Stubentiger.

Toben Sie mit der Katze

Auch beim Spielen mit der Katze sollte das Toben nicht zu kurz kommen. Je mehr Sie Ihre Katze in Bewegung halten, desto besser können Sie deren Fitness unterstützen. Und das ist bekanntlich besonders wichtig. Am besten eignen sich Katzenangeln, die es in reicher Auswahl im Handel gibt. Daran befestigen Sie beispielsweise Federbüschel, ein Bällchen oder Bänder.

So spielen Sie richtig

Allerdings werden Sie Ihre Katze auch mit einer Katzenangel nicht begeistern können, wenn keine Action aufkommt. Rufen Sie deshalb Ihre Katze zu sich, zeigen Sie ihr die Beute. Bewegen Sie sie langsam auf dem Boden hin und her und lassen Sie Ihrer Katze ausreichend Zeit, in Lauerstellung zu gehen. Schnell wird sie auf die Beute zuspringen, lassen Sie die Katze die Beute nicht zu schnell erreichen.

Bewegen Sie die Katzenangel im Zickzack-Kurs oder auch an den Schränken hinauf. Achten Sie auf unregelmäßige Bewegungen, mal schneller, mal langsamer. Die Katze wird ihren Jagdtrieb mit Sicherheit ausleben, wenn Sie so verfahren.

So trainieren Sie Ihre Katze

Die Spiele mit der Katzenangel sorgen für viel Spiel und Spaß und Bewegung. Neben dem natürlichen Jagdtrieb Ihrer Katze trainieren Sie aber auch die Kondition, das Gehör und die Reaktionsfähigkeit.