Archiv für August 2010

Katzen richtig halten

Einige Verhaltenstipps können Sie beherzigen, um das Leben Ihrer Katze noch angenehmer zu gestalten. Welche das sind und warum sich Katzen besonders über bestimmte Dinge freuen oder diese auch gar nicht mögen, wollen wir Ihnen hier zeigen.

Vermeiden Sie diese Dinge

Katzen mögen es nicht, aus dem Schlaf gerissen zu werden, vermeiden Sie dies also tunlichst. Ebenso wollen Katzen nicht ignoriert werden, sondern fordern Ihre Aufmerksamkeit und Beachtung. Grobes Anfassen und das Festhalten gegen ihren Willen ist Katzen ebenfalls unangenehm. Lassen Sie das bitte bleiben.

Gleiches gilt für einen hohen Lautstärkepegel oder wenn Katzen ständig alleine gelassen werden. Ebenfalls sollten Sie Ihrer Katze einen Rückzugsort geben, denn erhält sie einen solchen nicht, passt ihr das keinesfalls.

Diese Dinge bereiten Ihrer Katze Freude

Wollen Sie Ihrer Katze eine Freude machen, können Sie sie selbst bestimmen lassen, was jetzt passiert. Auch wenn sie sich ihren Schlafplatz selbst aussuchen kann, dürfte die Katze sich freuen. Ebenfalls mag sie es, wenn sie den Überblick hat und ihre Streicheleinheiten genau dann bekommt, wenn sie es wünscht.

Respektieren Sie außerdem die Ruhezeiten Ihrer Katze und geben Sie ihr das Lieblingsfutter, um ihr eine Freude zu machen. So wird Ihr Stubentiger begeistert von Ihnen sein.

Spieltypen bei Katzen: Der akrobatische Typ

Bei Katzen gibt es die unterschiedlichsten Spieltypen, wie wir bereits in den vergangenen Wochen gesehen haben. Dabei ist einer dieser Spieltypen der akrobatische Typ. Diese Spieltypen bei Katzen zeichnen sich durch eine hohe Behändigkeit und Beweglichkeit aus. Kein Hindernis ist zu hoch, keine Anstrengung zu groß.

So erkennen Sie den akrobatischen Typ

Den akrobatischen Typ der Katzen erkennen Sie an seiner ständigen Rastlosigkeit. Er ist immer zum Klettern, Springen, Spielen und Toben aufgelegt und zeigt dabei eine enorme Beweglichkeit, die man ihm kaum zugetraut hätte. Gerade sportliche Spiele bereiten diesen Katzen besonders große Freude.

Sie erkennen diesen Typ auch an einfachen Dingen im Alltag. Wenn die Katze dem geworfenen Bällchen sofort mit riesiger Begeisterung hinterher sprintet, spricht das für den akrobatischen Typ. Ebenfalls sorgt begeistertes Jagen nach dem Mäuschen an der Katzenangel für riesige Freude beim akrobatischen Typ.

Weitere Merkmale beim akrobatischen Typ

Aber auch der Sprung von hohen Schränken oder der Versuch, an der geraden Wand nach oben zu klettern, zeichnen den akrobatischen Typ bei den Katzen aus. Dabei werden hier sportliche Höchstleistungen geboten und Ihre Katze wird Sie mit ihren wagemutigen Stunts immer wieder zum Lachen bringen.

Wie Katzen richtig gehalten werden

Tragen Sie sich mit dem Gedanken, einen kleinen Stubentiger aufzunehmen, stellt sich auch immer die Frage, wie Sie diesen am besten halten. Dabei kommt es vor allen Dingen darauf an, ob Sie Ihre Katze mit Kindern oder anderen Katzen zusammen halten können. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn alle Beteiligten sich an gewisse Spielregeln halten.

Katzen und Kinder

Wollen Sie eine Katze in einen Haushalt mit Kindern aufnehmen, kann es anfänglich zu Problemen kommen. Die kleinen Kinder sind oft noch etwas unbeholfen und mitunter ein wenig grob beim Umgang mit der Katze. Sie kann dieses Verhalten meist nicht richtig einschätzen und versucht, sich zur Wehr zu setzen. Wenn Sie allerdings Ihren Kindern erklären, wie sie richtig mit der Katze umgehen, kann eine lebenslange Freundschaft zwischen beiden entstehen.

Katzen zu zweit halten

Ebenfalls können Sie Katzen oft problemlos mit einem Artgenossen zusammen halten. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass Sie zwei gleichgeschlechtliche Katzen wählen, sollen diese später kastriert werden. Sie vertragen sich dann recht gut miteinander. Andernfalls sind Männchen und Weibchen die bessere Wahl.

Grundsätzlich gilt, dass Sie Katzenbabys schon zusammen anschaffen sollten. Denn die Gewöhnung erwachsener Katzen aneinander gestaltet sich oft deutlich schwieriger.

Spieltypen bei Katzen: Der kreative Typ

Wie wir bereits wissen, gibt es bei Katzen die unterschiedlichsten Spieltypen. Heute wollen wir Ihnen den kreativen Spieltyp bei Katzen vorstellen. Bei diesem Spieltyp dreht sich alles um die Kreativität und den Ideenreichtum. Die kreativen Katzen werden sich immer wieder neue Dinge ausdenken, die sehr der Belustigung aller Parteien dienen.

So erkennen Sie den kreativen Spieltyp

Wenn Sie eine kreative Katze haben, dann können Sie sicher sein, dass Langeweile in Zukunft ein Fremdwort für Sie sein dürfte. Typische Merkmale, an denen Sie den kreativen Spieltyp erkennen können, wollen wir Ihnen hier zeigen.

Wenn sich Ihr kleiner Stubentiger gerne und oft alleine beschäftigt, dann zählt er vermutlich zu den kreativen Spieltypen. Noch besser können Sie das austesten, wenn Sie ihm einfach ein Blatt Papier geben. Erfindet er daraus ein lustiges Spiel, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen kreativen Typen.

Weitere Merkmale beim kreativen Spieltyp

Auch unter die Räuber geht der kreative Spieltyp gerne. Wenn Ihre Katze also allerlei Dinge stibitzt, um anschließend damit zu spielen, ist die Sache klar. Selbst das Hinaufklettern am Vorhang kann schnell Aufschluss darüber geben, ob Sie eine kreative Katze beherbergen.

Katzenerziehung: Das Kommen

Bei der Katzenerziehung arbeiten Sie am besten mit positiver Verstärkung. Das haben wir bereits in der vergangenen Woche gesehen. Ebenso wichtig wie die positive Verstärkung ist es, bei Strafen auf ein gesundes Maß zu achten. Ein besonders wichtiges Kommando für die Katzen ist das Kommen auf Zuruf.

Den Namen positiv verbinden

Viele Katzenbesitzer wissen, dass Katzen nur selten auf ihren Namen hören. Sie können das Hören auf den Namen jedoch trainieren. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihre Katze nur in angenehmen Situationen zu sich rufen.

Ein Rufen des Namens, wenn Sie ihr Medikamente verabreichen oder sie kämmen wollen und sie beides nicht mag, bringt wenig. Haben Sie Ihre Katze oft genug mit Namen gerufen und sie für das Kommen belohnt, wird sie künftig besser auf ihren Namen hören. Denn damit sind ja nur positive Dinge, wie Lob, Belohnung oder ähnliches verbunden.

Strafen: So bitte nicht

Natürlich müssen Sie in der Katzenerziehung auch einige Maßnahmen zur Strafe entwickeln. Dabei können Sie sich allerdings in der Regel auf ein scharf ausgesprochenes Nein beschränken. Die kleinen Stubentiger sind sehr feinfühlig und werden schnell merken, dass sie etwas falsch gemacht haben. Schläge sind in der Katzenerziehung dagegen absolut Tabu. Auch ein Entzug des Futters ist wenig ratsam, da die Katze dies nicht als Strafe erkennen kann.

Spieltypen bei Katzen: Der gesellige Typ

In der vergangenen Woche haben wir uns bereits mit dem neugierigen Spieltyp bei den Katzen befasst. Daneben gibt es natürlich noch weitere Spieltypen, wie den geselligen Typ. Gesellige Spieltypen zeichnen sich dadurch aus, dass sie am liebsten mit anderen spielen. Ob das nun der Mensch ist oder andere Katzen, kommt immer auf Ihren Stubentiger an.

So erkennen Sie den geselligen Spieltyp

Den geselligen Spieltyp bei Katzen können Sie recht leicht erkennen. Wenn Ihr Stubentiger sein Spielzeug vor Ihre Füße legt, ist Spielzeit angesagt, und zwar mit Ihnen. Gesellige Katzen lieben es oftmals, mit ihren Menschen zu spielen.

Sie lassen sich aber auch daran erkennen, dass sie stets da liegen und schlafen, wo Sie gerade sitzen oder arbeiten. Ärgern Sie sich also nicht über eine ständig im Weg liegende Katze, sondern freuen Sie sich, dass Ihre Katze so gerne bei Ihnen ist.

Gesellige Spieltypen und Artgenossen

Oft können Sie den geselligen Spieltyp bei Katzen auch daran erkennen, dass sich der Stubentiger gerne und oft mit anderen Katzen „unterhält“. Ebenfalls liefert er sich oftmals wilde Verfolgungsjagden oder beide kämpfen um ein Spielzeug. Hier steht, auch wenn es manchmal anders aussieht, das Spiel im Vordergrund.

Katzen erziehen – ist das möglich?

Vielfach kennen wir Katzen als Tiere mit ihrem ganz eigenen Kopf. Sie lassen sich nicht erziehen, ist dabei eine weit verbreitete Meinung. Richtig ist, dass Katzen eigenständige Wesen sind, die sich nicht so dressieren lassen wie Hunde. Falsch aber ist, dass man Katzen gar nicht erziehen kann. Sie sollten sich vor der Erziehung Ihrer Katze mit den Grundlagen selbiger auseinander setzen.

Grundlagen in der Katzenerziehung: Positive Verstärkung

Die wichtigste Grundlage bei der Katzenerziehung ist die positive Verstärkung, die auch im bekannten Clicker-Training eingesetzt wird. Obwohl dieses vorwiegend für Hunde bekannt ist, lassen sich auch Pferde, Zirkustiere und sogar Katzen damit einiges beibringen.

Doch wie funktioniert es? Für die positive Verstärkung benötigen Sie ein eindeutiges Lobwort, sowie zahlreiche Leckerchen oder andere Belohnungen. Sobald Ihre Katze etwas richtig macht, zum Beispiel die Krallen am Kratzbaum wetzen, loben Sie sie mit dem bekannten Wort. Anschließend folgt eine Belohnung. Es wird davon ausgegangen, dass positiv bestärktes Verhalten zu einer Wiederholung führt. Sollte Ihre Katze etwas falsch machen, lassen Sie ein scharfes, strenges Nein hören. Zeigen Sie ihr eine Alternative und loben Sie sie, wenn sie sie annimmt.

Welche Belohnungen sind sinnvoll?

Als Belohnung werden meist kleine Stücken Wurst oder Käse eingesetzt oder andere Leckerchen. Allerdings kann auch ein Spiel mit der Katze eine tolle Belohnung sein. Achten Sie immer darauf, was Ihre Katze im Moment am meisten möchte. Das ist dann die beste Belohnung.

Spieltypen bei Katzen: Der neugierige Typ

Katzen sind mehr ein Individuum, als viele andere Haustiere. Das zeigt sich nicht nur in ganz bestimmten Eigenarten und Wesenszügen, die Sie bereits früh bei Ihrem vierbeinigen Mitbewohner erkennen können, sondern genauso an der Art des Spielens. Dabei teilt man die Katzen in verschiedene Spieltypen ein.

Der neugierige Spieltyp untersucht alles

Einer dieser Spieltypen sind besonders neugierige Katzen. Natürlich sind alle Katzenbabys von Anfang an neugierig, allerdings ist der neugierige Typ besonders interessiert an seiner Umwelt.

Das zeigt sich in vielen kleinen Dingen, beobachten Sie Ihre Katze entsprechend. Wenn Sie neue Gegenstände, wie Möbel oder auch kleinere Utensilien kaufen, wird der neugierige Spieltyp diese sofort genauestens unter die Lupe nehmen.

Weitere Merkmale neugieriger Katzen

Ebenso kann eine besonders neugierige Katze einen Weg finden, aus ihrem zugeteilten Raum zu entwischen, wird sie eingesperrt. Vielleicht findet die Katze sogar einen Weg, die Kühlschranktür, eine Tür im Haus oder ähnliches zu öffnen. Dann können Sie sicher sein, dass Sie einen neugierigen Typ zu Hause haben.

Katzen, die ihre Leckerchen-Dosen kennen und äußerst neugierig sind, werden ebenfalls versuchen, die Dose zu öffnen. Meist gelingt es den besonders neugierigen Exemplaren der Stubentiger sogar.

So sind Katzen eben

Viele Tiere hat der Mensch im Laufe der Jahrtausende domestiziert, doch die Katzen spielen hierbei eine besondere Rolle. Einst als Einzelkämpfer in der Natur unterwegs, haben sich Katzen auch bis heute noch ihren Freiheitsdrang erhalten. Sie leben zwar mittlerweile gerne mit dem Menschen zusammen, haben sich an ihn gewöhnt, doch ihre Freiheit wollen sie sich nicht nehmen lassen.

Das ist typisch Katze

Erkennbar ist das Ganze sehr gut an dem ungebrochenen Freiheitsdrang. Kaum eine Katze, die es nicht liebt, nach draußen zu dürfen. Regelmäßiger Freigang ohne den Menschen ist für Katzen eines der schönsten Dinge schlechthin.

Auch lassen sie sich nur selten etwas verbieten oder erlauben. Früher lebten Katzen nicht in Rudeln. Wenn überhaupt trafen sie sich nur in der Paarungszeit. Die restliche Zeit verbrachten sie alleine und kamen damit gut zurecht. Deshalb sind Katzen auch nicht immer so verschmust.

Katzen erziehen

Obwohl sich Katzen also nur ungerne in ihrer Freiheit einschränken lassen, sollten Sie als künftiger Katzenbesitzer unbedingt darauf achten, den kleinen Stubentigern nicht alles durchgehen zu lassen. Ein gewisses Grundmaß an Erziehung muss sein, oder wollen Sie den Stubentiger täglich auf dem Abendbrot-Tisch sitzen haben?