Archiv für Januar 2011

Wann Ihre Katze spielen möchte

Das können wir Ihnen natürlich auch nicht genau sagen, schließlich kennen wir Ihre Katze nicht. Dennoch gibt es einige Rahmendaten, die Ihnen zeigen, wann und wie viel Sie mit Ihrer Katze spielen sollten.

Die Häufigkeit

Optimal ist es, wenn Sie sich etwa zwei bis drei Mal täglich für Ihre Katze Zeit nehmen. Die meisten Katzen wollen durchschnittlich zehn bis 15 Minuten lang spielen. Wenn Ihre Katze mehr Ausdauer hat, sollten Sie ihr die Zeit geben und mit ihr spielen, bis sie keine Lust mehr hat.

Der Zeitpunkt

Die meisten Katzen haben zufällig einen für Sie sehr guten Rhythmus, denn sie wollen vor allem morgens und abends spielen. Versuchen Sie doch mal, am Morgen eine kurze Spielrunde einzuplanen, bevor Sie zur Arbeit gehen. Oft wirkt dies Wunder bei aufgekratzten Katzen.

Will sie überhaupt spielen?

Sehen Sie Ihrer Katze in die Augen, dann wissen Sie sofort, ob sie in Spiellaune ist oder nicht. Dass es ihr Spaß macht, erkennen Sie sofort an geweiteten Pupillen. Manche Katzen beginnen während einem spaßigen Spiel sogar zu schnurren. Wenn Sie mit steifen Beinen zur Seite springt und die Augen beim Rennen weit aufreißt, können Sie auch davon ausgehen, dass sie in Spiellaune ist.

Fragen, die Sie einem Züchter stellen sollten

Wenn Sie eine Chartreux oder BKH kaufen möchten, sollten Sie sich immer an einen Züchter wenden. Nur hier können Sie auf einen einwandfreien Stammbaum und richtiges Know-how vertrauen.

Fragen an den Züchter

Sie sollten den Züchter vor allem nach den gesundheitlichen Daten befragen. Informieren Sie sich, ob alle notwendigen Impfungen bereits vorgenommen wurden. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie den Preis für die Impfungen auf den Kaufpreis addieren. Dieser bewegt sich in der Regel zwischen 30 und 50 Euro pro Impfung.

Sie sollten außerdem überprüfen, ob die Eltern der ausgewählten Katze auf die Krankheiten erworbene Immunschwäche und Katzenleukose getestet sind. Es ist möglich, dass die Erreger dieser Krankheiten auf die Kitten übergegangen sind. Diese Krankheiten sind leider nicht heilbar.

Haustiere und Kinder

Wenn es in Ihrem Haushalt Kinder oder Hunde geben, so sollten Sie beim Züchter nachfragen, ob die Kitten entsprechende Erfahrungen haben. Wenn im Haushalt des Züchters ebenfalls ein Hund lebt, können Sie davon ausgehen, dass die Kätzchen bereits an die Geräusche und Gerüche eines Hundes gewöhnt sind. Es wird der auserwählten Katze schließlich wesentlich leichter fallen, sich bei Ihnen zuhause einzuleben, wenn keine fremden Gerüche auf sie warten.

Lieblingsspielzeug Katzenangel

Auch wenn es in diesem Zusammenhang anders gemeint ist: Ja, mit einer Katzenangel kann man tatsächlich Katzen „angeln“. Die meisten Stubentiger fahren dermaßen auf dieses Spielzeug ab, dass sie alles um sich herum vergessen können.

Was ist eine Katzenangel?

Eine Katzenangel besteht aus einem Stab – die im Handel erhältlichen Modelle sind meist aus Plastik gefertigt –, aus einer Schnur und einer kleinen Fellmaus. Die Fellmaus ist durch die Schnur mit dem Stab verbunden. Wenn die Schnur elastisch ist, hat dies einen zusätzlichen positiven Effekt auf das Spiel.

Sie können sich jetzt in Ruhe auf einen Stuhl setzen und bequem mit Ihrer Katze spielen. Sie nehmen die Katzenangel am Stab und bewegen sie hin und her. Die Fellmaus wird hin und her schwingen und die Katze wird versuchen, sie zu fangen. Sie können sie auch am Boden entlang ziehen und dadurch eine laufende Maus simulieren.

Eine Katzenangel selbst basteln

Sie können eine Katzenangel auch problemlos selbst basteln. Sie brauchen dafür nur einen geraden Stab, eine Schnur und etwas, das Sie daran befestigen können. Hierfür können Sie natürlich auch einzelne Fellmäuse aus dem Zoofachhandel nutzen. So können Sie auch eine etwas stabilere Variante bauen. Wenn Ihre Katze gerne etwas heftiger spielt, sind die meisten Katzenangeln aus dem Handel nicht robust genug.

Mit der Verpackung spielen… Unbezahlbar!

Sie möchten Ihrer Katze ein Geschenk machen? Dann vergessen Sie das Geschenk, aber vergessen Sie nicht die Verpackung! Vielleicht haben Sie an Geburtstagen oder an Weihnachten schon einmal bemerkt, dass Ihre Katze wie gebannt auf das Geschenkpapier und die vielen Schnüre schaut, bevor sie zum Angriff übergeht.

Ein Traum wird wahr

Für Katzen gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als sich in Geschenkpapier zu wälzen. Alles raschelt so schön und sie können sich eine Höhle bauen. Überall liegen Schnüre und Kordeln, auf die sie Jagd machen können. So können sich Katzen problemlos stundenlang selbst beschäftigen.

Noch besser ist es jedoch, wenn zu zweit mit der Verpackung gespielt wird. Schnell werden die Katzen dann nämlich herausfinden wollen, woher all die Geräusche stammen und so auch miteinander spielen.

Sicherheit geht vor

Es spricht nichts dagegen, wenn Ihre Katzen alleine mit Geschenkpapier wälzen, denn aus diesem können sie sich jederzeit wieder befreien. Seien Sie aber vorsichtig, wenn auch Folien oder Plastiktüten herumliegen. Wenn sie in diese hineinkriechen und Panik bekommen, könnten sie unter Umständen ersticken. Ebenso sollte das Spiel mit Bändern und Schnüren nur unter Aufsicht erfolgen, da sie sich damit schnell versehentlich strangulieren könnten.