Archiv für Februar 2011

Alles, was rollt…

Ihre Katze wird sicherlich mit allem gerne spielen, das rollt und sich von alleine bewegt. So ist die Illusion perfekt, dass sie einer kleinen Maus gegenüber sitzt, die Reißaus vor ihr nehmen möchte.

Die Herausforderung

Ihre Katze wird sicherlich jedem rollenden Gegenstand gerne hinterher jagen. Das wird aber schnell langweilig. Sorgen Sie daher für Abwechslung und immer neue Herausforderungen. Rollen Sie den Gegenstand unter einen Stuhl, einen Sofahocker oder hinter einen Vorhang, sodass Ihr Vierbeiner auch noch ein wenig Arbeit damit hat.

Rollende Gegenstände

Perfekt für das Spiel geeignet sind die gelben Eier aus den Kinderüberraschungseiern. Sie können ein paar Reiskörner ins Innere geben, sodass sie beim Rumschubsen auch noch Geräusche machen. Ihr Stubentiger wird begeistert sein.

Es gibt aber auch noch viele weitere passende Gegenstände. Tischtennisbälle sind bei den Tieren sehr beliebt, da sie sehr leicht sind und deshalb leicht und schnell bewegt werden können. Ebenfalls geeignet sind Walnüsse, Flaschenkorken, Garnrollen, größere Holzkugeln und sogar kleinere Plastikflaschen (0,2 und 0,33 Liter). Achten Sie aber darauf, dass die Gegenstände nicht zu schwer sind, beispielsweise wie ein Golfball. Ihre Katze wird daran nicht viel Spaß haben und kann sich unter Umständen sogar daran verletzen.

Die Bedingungen beim Züchter

Wenn Sie das Zuhause des Züchters in Augenschein nehmen, können Sie an einigen Kriterien schnell erkennen, ob es sich um einen seriösen Züchter handelt.

Die wichtigsten Anzeichen für seriöse Züchter

  • Es sind verschiedene Ecken für die Katzen eingerichtet, beispielsweise eine Spielecke mit Katzenspielzeug, eine Kuschelecke mit Kissen und Decken und eine Futterecke.
  • Überall stehen Katzenkörbchen, damit es sich die Katzen bequem machen können.
  • Die Futterschalen und der Wassernapf sind sauber und frei von angeklebten Futterrückständen.
  • Es gibt Kratzbäume in gutem Zustand, der von den Katzen genutzt wird.
  • Die Katzen sind entspannt und den Umgang mit ihrem Züchter offensichtlich gewohnt. Kuscheln und gemeinsames Spielen sind hier an der Tagesordnung.
  • Die Kätzchen sind zutraulich und gehen offen auf Besucher zu.

Zu schön, um wahr zu sein

Misstrauisch sollten Sie werden, wenn Sie in ein Designer-Wohnzimmer kommen, wo alles geschniegelt und gestriegelt ist, denn so sehen Wohnräume in aller Regel nicht aus, in denen mehrere Katzen leben. Oft werden diese Katzen in Wirklichkeit in ganz anderen Räumen gehalten und nur in die Wohnräume gebracht, um den Besuchern etwas vorzugaukeln. Dies merkt man den Katzen aber meistens an, denn sie fühlen sich hier nicht wohl und auch nicht zuhause.

Einfaches Katzenspielzeug aus dem Alltag

Sie müssen nicht immer teures Katzenspielzeug aus dem Zoofachhandel kaufen – oft geben sich Katzen mit sehr einfachen Dingen zufrieden, die jeder in seinem Haushalt finden kann.

Ein bisschen Basteln

Nehmen Sie einfach einen Gegenstand, der nicht verschluckt werden kann (z. B. einen Weinkorken) und binden Sie ihn an einer Kordel fest. Schon können Sie aufregende Spiele mit Ihrer Katze veranstalten. Sie wird für ihr Leben gerne den Korken als Mausersatz fangen.

Geeignete Gegenstände

Im Prinzip ist für das Katzenspiel alles geeignet, das nicht zu Gesundheitsrisiken führen kann. Am einfachsten erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Katze, wenn Sie ein Blatt Papier oder Zeitungspapier nehmen und zusammenknüllen. Den Ball kann Ihr Stubentiger durch die ganze Wohnung kicken. Er bleibt nie ruhig liegen und raschelt noch dazu aufregend. Ein schönes Knistern geht auch von Alufolie aus. Achten Sie allerdings darauf, dass die Katze keine Stückchen der Folie verschluckt, deshalb sollten Sie bei diesem Spiel immer dabei bleiben. Auch große Nudeln können Sie für das Spiel verwenden. Besonders gut eignen sich beispielsweise Cannelloni, die dann sogar noch davon rollen können.

Übrigens können Sie auch jedes beliebige Stück aus Ihrem Haushalt, das groß genug ist und aus Holz oder Plastik besteht, zum Spielen verwenden.

Ihre Kartäuser-Katze auswählen

Wenn Sie endlich einen passenden Züchter gefunden haben, geht es daran, die Katze auszuwählen, mit der Sie zukünftig Ihr Zuhause teilen und der Sie Ihre Liebe schenken möchten.

Immer persönlich aussuchen

Viele Züchter haben heute auch Websites, auf denen sie Fotos ihrer aktuell verfügbaren Kitten zeigen, ebenso wie Bilder von den Eltern der Kitten. Lassen Sie sich aber besser nicht dazu hinreißen, Ihren zukünftigen Mitbewohner mittels eines Fotos auszuwählen. Ein Foto sagt nichts über den Charakter einer Kartäuser-Katze aus. Sie sollten dem Züchter stets einen persönlichen Besuch abstatten und die Kitten kennenlernen.

Der Züchter wird Ihnen bei der Auswahl behilflich sein. Beschreiben Sie ihm, welche Wesenszüge Ihr Kätzchen haben soll. Er wird Ihnen ein passendes Kätzchen empfehlen, das zu Ihren Wünschen und Ihrem Lebensumfeld passt.

Lassen Sie sich auswählen

Manchmal treffen die Käufer die Entscheidung gar nicht selbst, welche Katze sie mit nach Hause nehmen. Wenn Sie die Kitten kennenlernen, kann es sein, dass sich ein Kätzchen für Sie entscheidet. Vielleicht kommt Ihnen gleich schon eine Katze entgegen, die sich an Sie schmeichelt und es genießt, von Ihnen gestreichelt zu werden. Wahrscheinlich haben Sie dann sogar schon Ihre Wahl getroffen, wenn Sie einmal in die strahlenden Augen blicken.

Die Sicherheit beim Katzenspiel

Wenn Sie mit Ihrer Katze spielen, sollten Sie wie bei einem Kleinkind auch immer an die Sicherheit denken. Kommt eine Katze in eine gefährliche Situation, kann es leicht passieren, dass sie sich daraus nicht selbst befreien kann.

Bänder, Schnüre und Kordeln

Achten Sie beim Spiel mit Bändern und Kordeln darauf, dass sie sich damit strangulieren können. Wenn sie sich einmal darin verfangen haben, zieht sich ein Knoten oft ganz schnell zu, da die Vierbeiner versuchen, dagegen anzukämpfen. Woran bei Schnüren kaum jemand denkt: Sie können von den Stubentigern auch verschluckt werden – und zwar nicht nur kleine Stücke, sondern ganze Meter Schnur können im Magen des Tiers landen. Lassen Sie Ihre Katze daher mit Schnüren immer nur unter Aufsicht spielen.

Verschluckbare Gegenstände

In Ihrer Wohnung sollte möglichst wenig umher liegen, das klein genug ist, damit Katzen es verschlucken können. Für sie ist alles ein potenzielles Spielzeug und wird auch wie ein solches behandelt. Stellen Sie sich vor, Ihre Katze hält einen Reißnagel oder eine Büroklammer für ein Spielzeug, kaut darauf herum oder verschluckt es gar? Nicht auszudenken, welche inneren Verletzungen entstehen könnten. Auch kleine Gummis, kaputte Luftballons und weitere kleine Gegenstände haben nichts auf dem Boden verloren, wenn Katzen unterwegs sind.

Wie Sie den richtigen Züchter finden

Einen Züchter zu finden, ist eigentlich nicht schwer. Tierheime sowie die Katzenzuchtverbände geben gerne Auskunft über Züchter in Ihrer Nähe. Auch im Internet und in Katzenzeitschriften werden Sie fündig werden. Aus der Menge an Züchtern aber den richtigen auszuwählen, ist wiederum gar nicht so einfach.

Ein erstes Telefonat

Am besten kontaktieren Sie die in Frage kommenden Züchter erst einmal telefonisch und klären ab, ob aktuell passende Kitten zum Verkauf stehen. Sie können natürlich auch gleich schon mal erste Fragen zum Stammbaum, den Gesundheitsdaten und dem Preis erfragen. Wenn Sie einen Züchter ernsthaft in Betracht ziehen, sollten Sie aber immer auch einen Besuch beim Züchter einplanen.

Der Besuch öffnet die Augen

Ein seriöser Züchter wird kein Problem damit haben, wenn Sie sich in den Wohnräumen umsehen möchten, in denen die Katzen leben und aufwachsen. An den hygienischen Bedingungen werden Sie schnell sehen, ob hier ein seriöser Züchter am Werk ist oder ein dubioser Anbieter Sie angelockt hat.

Auch das Interesse des Züchters an Ihrem Zuhause zeigt Ihnen, dass er professionell arbeitet. Wenn ihm etwas an seinen Kitten liegt, wird er Sie sehr detailliert darüber befragen, wie sie bei Ihnen unterkommen werden, ob Sie Haustiere und Kinder haben und ob die Kleinen Freigänger sein werden.

Wie Sie Ihre Katze bei Laune halten

Damit Ihre Katze beim Spielen bei der Sache bleibt, sollten Sie ihr auch entsprechende Anreize bieten. Wenn es einseitig und eintönig wird, verlieren nicht nur wir Menschen die Lust daran, sondern auch die Vierbeiner.

Erfolgserlebnisse gehören dazu

Mit einer Katzenangel können Sie Ihre Katze ganz schön ärgern, denn kaum denkt sie, sie hätte die Maus gefangen, wird sie ihr wieder entrissen. Es wird nicht lange dauern, bis sie an diesem Spiel die Lust verliert. Lassen Sie ihr gelegentlich ein kleines Erfolgserlebnis. Gönnen Sie es ihr, die Maus triumphierend einzufangen und ein wenig darauf herumzubeißen, bevor Sie sie ihr wieder entziehen und das Spiel erneut beginnt.

Abwechslung muss sein

Spielen Sie nicht zehn Minuten lang das gleiche Spiel, sondern wechseln Sie ab – auch Katzen brauchen Abwechslung. Übertreiben Sie es aber nicht, zwei bis drei Spiele für eine Spielphase reichen völlig. Räumen Sie alles andere Spielzeug, das gerade nicht benötigt wird, weg. Wie kleine Kinder sind auch Katzen mit der Masse an Spielzeug überfordert, mit dem sie bisweilen konfrontiert werden.

Die Katze bestimmt

Wenn Sie merken, dass sich Ihre Katze zurückzieht und sich vielleicht putzt oder Sie und das Spielzeug ignoriert, hat sie offenbar keine Lust mehr. Lassen Sie ihr den Freiraum selbst zu entscheiden, wann Sie aufhören möchte.

Wie viel eine Kartäuser-Katze kosten darf

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, schließlich sind auch die Katzen nicht gleich und auch nicht immer vergleichbar. Einige Anhaltspunkte gibt es aber natürlich.

Der Preis für eine Kartäuser

Es kommt zunächst darauf an, ob es sich wirklich um eine echte Kartäuser-Katze oder um eine Britisch Kurzhaar handelt. Sie können davon ausgehen, dass ein namhafter Züchter etwa zwischen 500 und 800 Euro für eine Rassekatze nehmen wird. Da echte Kartäuser-Katzen nach wie vor selten sind, werden sie auch um einiges teurer gehandelt. Auch bei Tieren, die von reinrassigen Ausstellungstieren abstammen, kann sich der Preis wesentlich erhöhen.

Achtung ist geboten

Wenn Sie die Tageszeitung aufschlagen oder im Internet surfen, werden Sie auf Anzeigen stoßen, in denen Rassekätzchen zu Spottpreisen angeboten werden. Auf den ersten Blick wirkt dies natürlich wie ein absolutes Schnäppchen. In den meisten Fällen verbergen sich dahinter jedoch dubiose Züchter, bei denen schlechte Bedingungen vorherrschen oder die keinem Verband angehören.

Es kann Ihnen passieren, dass Sie ein Kätzchen kaufen, das kaum mehr ist als eine gewöhnliche Hauskatze. Ebenso werden Kitten verkauft, die genetische Erkrankungen haben oder bei denen keine Impfungen vorgenommen wurden. Lassen Sie sich daher beim Kauf einer Rassekatze bitte keinen Bären aufbinden.