Archiv für März 2011

Jeden Tag neu: Die Tageszeitung als Katzenspielzeug

Jeden Morgen bekommen Sie die Tageszeitung druckfrisch ins Haus geliefert – und damit jeden Tag neuen Spielspaß für Ihren Vierbeiner. Sicherlich ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass Ihre Katze wie gebannt zusieht, wenn Sie die Seiten umblättern. Vielleicht haben Sie auch schon erlebt, dass sie „mitlesen“ wollte. Daraus können Sie ein lustiges Spiel machen.

Schnelles Spiel für zwischendurch

Wenn Sie die Zeitung ausgelesen haben, können Sie sie Ihrer Katze zum Spielen überlassen. Schon alleine das mysteriöse Rascheln, das das dünne Papier von sich gibt, wenn sie darauf herumstolziert, wird sie einige Minuten lang beschäftigen und in seinen Bann ziehen.

So bringen Sie Spannung ins Spiel

Wenn die Zeitung nur daliegt, wird sie schnell langweilig werden. Deshalb müssen Sie für Bewegung sorgen. Nehmen Sie beispielsweise einen längeren Stab oder eine Fliegenklatsche und fahren Sie damit unter die Zeitung. Jetzt können Sie sie abwechselnd an verschiedenen Stellen leicht hochlupfen. Ihre Katze wird mit Sicherheit sofort darauf anspringen und den „Angreifer“ schnappen wollen. Den gleichen Effekt erreichen Sie einer Schnur, die Sie unter der Zeitung hindurchziehen. Sie können auch immer wieder selbst mit der Hand die Ecken der Zeitung anheben. Allerdings sollten Sie dann schnell sein, wenn Sie die Krallen nicht zu spüren bekommen wollen.

Der unsichtbare Feind

Miezes Beute ist umso interessanter, wenn sie nicht sichtbar ist. Den unsichtbaren Feind zu jagen kann unwahrscheinlich spannend sein. Auch hier bieten sich Ihnen wieder verschiedene Möglichkeiten zu spielen.

Wo ist der Zeh?

Sicher kennen Sie das: Es ist Sonntagmorgen, Mieze kommt ins Schlafzimmer und plötzlich jagt ein schrecklicher Schmerz durch Ihren Körper – Ihre Katze hat Ihren Zeh gefangen und natürlich auch gleich die Krallen hineingeschlagen. Was in diesem Fall eher nicht gewollt ist, können Sie ebenso gut auch zu einem bewussten Spiel umfunktionieren. Ziehen Sie einfach mehrere Paar Socken an, damit Ihnen die Krallen nichts anhaben können und zappeln Sie mit Ihrem Fuß unter der Bettdecke umher. Mieze wird sicherlich viel Spaß haben.

Der Teppich geht auch

Für dieses Spiel verwenden Sie einen Teppich, der etwas dicker ist. Dann brauchen Sie auch noch einen längeren Stab; eine Fliegenklatsche geht auch. An eines der Enden befestigen Sie einen Ball, einen Korken oder irgendeinen anderen kleinen Gegenstand. Legen Sie dieses Ende nun unter den Teppich. Jetzt können Sie mit der Hand den Stab bewegen, wodurch sich der befestigte Gegenstand hin und her bewegt. Es wird sicherlich eine tolle Herausforderung für Ihre Samtpfote, die Beute zu fangen.

Mäusebefreiung

Katzen lauern für ihr Leben gern auf ihre Beute und warten darauf, dass sie sie fangen können. Diesen Spieltrieb können Sie mit dem folgenden Spiel unterstützen.

Erst einmal wird gebastelt

Nehmen Sie einen rechteckigen Karton zur Hand. Kleben Sie alle Seiten zu und stellen Sie ihn mit der kleineren Grundfläche nach unten auf. Schneiden Sie die Seite, die jetzt oben ist, auf. In die hochkanten Schachtelwände schneiden Sie unten kleine Mäuselöcher – so wie Sie sie vielleicht aus Tom & Jerry oder anderen Zeichentrickfilmen kennen. Sie sollten groß genug sein, dass Ihre Katze gut hineinsehen kann, aber nicht so groß, dass sie ganz hineinschlüpfen kann. Befestigen Sie den Karton dann am Boden und schon ist Ihr Spielzeug fertig.

Das Spiel kann beginnen

Legen Sie jetzt das Lieblingsspielzeug Ihrer Samtpfote ins Innere der Schachtel. Sobald Ihre Katze entdeckt hat, dass es darin ist, wird sie sich auf die Lauer legen und erst einmal darauf warten, dass es herauskommt. Nachdem es das natürlich nicht tun wird, wird Ihre Katze bald aktiv werden. Sie hakelt durch die Löcher ins Innere und versucht, an das Spielzeug heranzukommen. Wenn das nicht klappt, wird sie vielleicht auch versuchen, durch die Öffnung an der Oberseite in die Schachtel hineinzukommen.

Bunte Federspiele

Federn üben auf Katzen einen natürlichen Reiz aus, wahrscheinlich weil sie sie mit dem vom Fangen von Vögeln in Verbindung bringen. Dementsprechend sind sie ein super Spielzeug für Ihren Vierbeiner. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, ein solches Federspiel umzusetzen.

Federboa

Vielleicht kennen Sie die Federboas aus dem Fasching – sie sind eigentlich kaum mehr als eine lange Schnur, in die sehr viele Federn eingeflochten sind. Wenn Sie einen solchen haben, können Sie ihn ja Ihrer Mieze vermachen, denn sie wird sich für ihr Leben gern darin herumwälzen und versuchen, die Federn zu fangen. Das gelingt natürlich eher selten, weil sie sehr leicht sind und deshalb immer wieder entwischen.

Pfauenfeder

Mit ihren langen Härchen ist eine Pfauenfeder perfekt für das Katzenspiel. Wenn Sie eine lange Pfauenfeder verwenden, sind gleichzeitig auch noch Ihre Hände vor den scharfen Krallen Ihrer Samtpfote sicher.

Lange Federn

Verwenden Sie normale Federn, die besonders lang sind, um Ihre Katze zu reizen. Am besten geht das mit einer Gänsefeder. Verstecken Sie sich hinter der Couch oder irgendwo, wo Ihre Katze Sie nicht sehen kann. Lassen Sie denn die Feder in ihr Blickfeld kommen und warten Sie ab, was passiert. Wahrscheinlich wird sie den Versuch starten, der Feder hinterherzujagen.

Unwiderstehliche Fäden

Kaum eine Katze kann ruhig sitzen bleiben, wenn irgendwo ein Faden in der Luft flattert – oder haben Sie es im Beisein Ihrer Katze schon einmal geschafft, ein Wollknäuel oder eine Schnur aufzurollen? Deshalb sind Fäden das perfekte Spielzeug für Ihr Samtpfötchen.

Alles ist möglich

Fadenspiele können Sie auf sehr unterschiedliche Art und Weise realisieren. Nehmen Sie einfach eine lange Schnur oder ein Wollstück und binden Sie einen Gegenstand an das Ende. Das kann ein Spielzeug sein, das Mieze gern hat, aber auch ein Korken oder ein Papierball eignen sich dafür bestens. Alles, das nicht zu groß ist, eignet sich bestens dafür. Sie können auch das gelbe Ei aus dem Inneren eines Kinderüberraschungseis verwenden.

Lustige Fadenspiele

Je länger die gewählte Schnur ist, desto lustiger wird das Spiel für Ihre Katze, denn sie merkt nicht so schnell, dass Sie es sind, der das Spielzeug bewegt. Ziehen Sie leicht am Faden, sodass sich das Spielzeug bewegt. Ihr Vierbeiner wird ganz arg darauf sein, es zu erwischen. Wenn es das Spielzeug erwischt hat, lassen Sie Ihrer Katze ruhig kurz die Freude, bevor Sie sie ihr wieder wegnehmen. Lassen Sie Ihre Katze aber bitte mit diesem Spielzeug nicht alleine, denn sie könnte den Faden verschlucken.

Pompons aus Wolle – So begeistern Sie Ihre Katze

Wollpompons bringen für Katzen den ultimativen Spaßfaktor. Sie lassen sich wunderbar in die Luft werfen, verfolgen und fangen.

So können Sie Pompons einfach selber machen

Suchen Sie sich ein Wollknäuel, das Sie anderweitig nicht mehr brauchen und schon geht’s los. Sie benötigen dazu außerdem zwei kleine runde Pappscheiben mit einem Loch in der Mitte. Der Durchmesser der Pappe hängt davon ab, wie groß Ihr Pompon werden soll. Legen Sie die zwei Scheiben nun aufeinander und wickeln Sie jeweils von der Mitte nach außen Wolle um die Scheibe, solange bis das Loch in der Mitte komplett ausgefüllt ist. Nun schneiden Sie die Wolle zwischen den zwei Scheiben am äußeren Rand entlang auf. Nun müssen Sie noch zwischen den zwei Scheiben einen weiteren Wollfaden hindurchziehen und ihn einige Male um die Mitte herum festziehen, damit der Pompon schön fest wird. Wenn Sie jetzt die Pappe entfernen, ist Ihr Pompon fertig.

Auf die Sicherheit achten

Ihre Katze wird ihr neues Spielzeug sicherlich gleich ausgiebig testen. Beim Spiel wird sie sicherlich auch schnell einzelne Fäden herausziehen. Passen Sie auf, dass sie sie nicht frisst und bleiben Sie am besten dabei, wenn Ihr Vierbeiner mit den Pompons spielt.

Die Chartreux züchten

Wenn Sie die Chartreux züchten möchten, sollten Sie sich dies gut überlegen, denn einfach ist dies beileibe nicht. Schließlich gibt es passende Deckkater bei uns nicht gerade an jeder Straßenecke.

Selten wie schön

Die Chartreux ist in Deutschland und Österreich nicht sehr verbreitet. Einen reinrassigen Kater zum Decken einer Kätzin zu finden, ist so gut wie unmöglich. Deckkater sind vor allem im Ausland zu finden. In Frankreich sowie der Schweiz sind die Tiere sehr beliebt, weshalb es hier auch eine entsprechende Auswahl gibt. Allerdings ist es nicht jedem vergönnt, ständig ins Ausland zu reisen. Auch in den USA ist die Chartreux sehr beliebt und auch verbreitet. Allerdings macht ein Deckkater in den USA die Sache nicht gerade einfacher.

Ausbau der Chartreux

Bitte beachten Sie, dass die Kreuzung der Chartreux mit der Britisch Kurzhaar Blau nicht erlaubt ist. Sie können solche Kreuzungen natürlich vornehmen, aber es entstehen dabei keine reinrassigen Chartreux Kätzchen.

Vielleicht finden sich ja in Zukunft Menschen, die sich der Züchtung der Chartreux annehmen möchten, damit sie bei uns etwas verbreiteter würde. Schließlich handelt es sich bei der Chartreux um ein sehr edles Tier, das sich noch dazu gut in jeden Haushalt einfügt. Sie ist pflegeleicht und kränkelt nicht oft.

Auf geht’s zur Mäusejagd

Im Handel bekommen Sie jede Menge Katzenspielzeug, das wie eine Maus geformt ist. Mal handelt es sich einfach um kleine Mäuse aus Filz, die mit Watte gefüllt sind. Ein andere Mal handelt es sich um eine aufziehbare oder sogar ferngesteuerte Maus.

Die einfachere Variante

Die kleinen Filzmäuse scheinen zwar auf den ersten Blick langweilig, doch sind sie dies für Ihren Vierbeiner keineswegs. Sie lassen sich wunderbar in der Luft herumwirbeln, mit der Pfote anstubsen und sogar darauf herumbeißen kann die Katze, wenn sie ihre „Beute“ gefangen hat. Sie werden überrascht sein, wie lange sich Ihre Katze alleine damit beschäftigen kann – schon vollführt sie die tollkühnsten Sprünge, um die Jagd fortzusetzen.

Bewegung ins Spiel bringen

Noch besser sind natürlich Mäuse, die sich bewegen. Sie finden im Handel beispielsweise Fellmäuse, die Sie aufziehen können, sodass sie schnell über’s Parkett „flitzen“. Besonders luxuriöse Mäuse fiepen sogar auch noch, wenn Ihr Samtpfötchen es mit seinen Krallen anstupst. Authentischer könnte die Mäusejagd wirklich nur noch durch eine lebendige Maus werden. Für die Vierbeiner ist auch eine Fellmaus spaßig, die Sie mit einer Fernsteuerung lenken können. So können sie nämlich nicht vorhersehen, was die Maus macht und jagen ihr hinterher. Vergessen Sie aber nicht, die Katze ab und zu auch einmal gewinnen zu lassen, damit sie nicht die Lust am Spiel verliert.

Was die Chartreux von der Britisch Kurzhaar Blau unterscheidet

Lange genug hat der Streit um den Namen der Chartreux gedauert. Da die Chartreux eine Zeitlang mit der BKH gekreuzt wurde, um der Inzucht vorzubeugen, haben sich die beiden bezüglich ihres Aussehens sehr angenähert. Dennoch unterscheiden Sie sich nach wie vor durch einige Kleinigkeiten, die jedoch oft nur Züchtern tatsächlich auffallen.

Die wichtigsten Unterschiede

Körperbau: Die Chartreux ist im Vergleich zur BKH zierlicher. Die BKH wird dagegen eher ein wenig dicklich.

Fell: Das Fell der BKH ist heller und der blaue bis silbrige Schimmer tritt deutlicher hervor als bei der Chartreux. Das Fell der Chartreux ist oft um einiges dunkler als das der britischen Rasse.

Augen: Die Vorgaben sind hier bei der Chartreux sehr streng. Erlaubt sind ein dunkles Gelb, Kupferfarben oder Rotgold. Grünliche Augen darf dagegen nur die Britisch Kurzhaar Blau haben.

Möglichst nah am Original

Wer seine Kartäuser-Katze nicht zur Zucht hat, sondern als Haustier bzw. Freund, dem dürften diese Unterschiede kaum auffallen. Soll die Katze aber zur Zucht oder gar für Wettbewerbe verwendet werden, so muss sie die jeweiligen Merkmale der Rasse erfüllen – daher wird dabei ganz genau hingesehen. Schon die kleinsten Abweichungen könnten nämlich empfindliche Punktabzüge bedeuten.