Archiv für Mai 2011

Getränke für Ihre Katze

Ja, auch Katzen brauchen natürlich regelmäßig etwas zu trinken. Besonders Katzen, die ihr komplettes Leben oder den größten Teil davon in der Wohnung verbringen, sind darauf angewiesen, dass Sie ihnen etwas zu trinken geben, denn sie können sich ihre Trinkquelle nicht selbst suchen wie in der freien Natur. Wichtig ist, dass Sie mehrere Flüssigkeitsquellen in der Wohnung verteilen, weil Katzen es gewöhnt sind, aus verschiedenen Quellen zu trinken.

Was dürfen Katzen trinken?

Das einfachste Getränk für Katzen ist natürlich Wasser. Ganz normales Leitungswasser reicht hierfür völlig aus. Zu einer gesunden Katzenernährung gehört auch Milch. Allerdings reagieren viele Katzen auf normale Kuhmilch mit Durchfall, da sie den enthaltenen Milchzucker (Laktose) nicht spalten können. Früher griff man in diesem Fall entweder auf Joghurt oder auf saure Milch zurück. Inzwischen gibt es jedoch im Handel eine praktische Alternative, die eigentlich für Menschen gedacht ist, die an einer Laktoseintoleranz leiden: die Minus-L Milch. Sie ist auch für Katzen problemlos geeignet, da der problematische Milchzucker entzogen wurde.

Die Trinkmenge

Wie viel eine Katze trinkt, hängt davon ab, was sie isst. Wenn sie sich vorrangig von Dosenfutter ernährt, braucht sie nicht viel zusätzliche Flüssigkeit. Trockenfutter dagegen enthält kaum Flüssigkeit, weshalb sie den Katzen Durst macht.

Die wichtigsten Regeln für die Fressgewohnheiten Ihrer Katze

Leider haben viele Katzen unbequeme Fressgewohnheiten, die ihnen in den meisten Fällen von ihren Herrchen und Frauchen unbewusst antrainiert wurden. Wenn Sie jedoch bereits von vornherein klare Regeln aufstellen, wird es Ihnen nicht schwer fallen, die Fressgewohnheiten Ihrer Katze zu beeinflussen.

Feste Fütterungszeiten einführen

Führen Sie zwei feste Fütterungszeiten ein und halten Sie diese auch selbst ein. So umgehen Sie die Problematik, dass die Katze am Tisch bettelt. Sie weiß dann ganz genau, wann sie zu essen bekommt und wann Sie essen.

Fressnapf immer leeren

Zu festen Fütterungszeiten gehört es auch, dass nach der Katzenmahlzeit überschüssiges Futter entfernt wird – sonst wäre ja im Prinzip immer Fütterungszeit. Lassen Sie es höchstens eine Stunde stehen und entfernen Sie alle Reste danach.

Leckerlis sind kein Dauerfutter

Leckerlis sollten nie zu etwas anderem benutzt werden, als für das, wofür sie gemacht wurden. Leckerlis sind eine Belohnung. Sie sind also keine Vorspeise und auch keine Nachspeise. Sie sollten dagegen nur verteilt werden, wenn die Katze wirklich etwas gut gemacht und eine Belohnung verdient hat.

Bei der Futtermarke bleiben

Jede Katze wird einmal einen Tag haben, an dem sie nicht oder nicht so gut frisst. Sie müssen deswegen nicht gleich in Panik ausbrechen und eine andere Futtermarke kaufen. Sie erziehen Ihre Katze auf diese Weise sonst dazu, immer wählerisch zu sein. Plötzlich bestimmt Ihre Katze die Futtermarke statt Ihnen selbst.

So baden Sie Katzen richtig

Grundsätzlich müssen Sie Ihre Katze nicht baden. Katzen sind sehr reinliche Tiere. Sie widmen sich sehr ausgiebig ihrer Pflege, weshalb gesunde Katzen in der Regel ein schönes, weiches Fell haben. Wenn eine Katze jedoch einmal sehr dreckig wird oder gar verklebt ist, können Sie Ihre Katze durchaus unterstützen und ihre in Bad verpassen.

Wie Sie Ihre Katze baden können

Das Bad für Ihre Katze können Sie problemlos im Waschbecken einlassen. Meistens eignen sich die Spülbecken in der Küche besser als die Waschbecken im Badezimmer, da sie tiefer sind und so am ehesten Bewegungsspielraum bieten. Außerdem können Sie dort in der Regel den Wasserhahn zur Seite drehen. Das Wasser sollte nur lauwarm sein. Achten Sie außerdem darauf, dass es nicht zu hoch eingelassen wird. Ihre Katze soll bequem darin stehen können, ohne den Kopf unter Wasser zu haben.

Es geht ans Eingemachte

Stellen Sie nun Ihre Katze ins Becken. Höchstwahrscheinlich wird sie dies nicht mögen, weshalb Sie sie an den Vorderpfoten festhalten müssen. Einfacher funktioniert das Baden Ihrer Katze, wenn Sie zu zweit sind. Mit der freien Hand können Sie Ihre Katze mit Wasser übergießen und Katzenshampoo aus der Zoofachhandlung einmassieren. Anschließend wird das Shampoo ausgespült, die Katze mit einem angewärmten Handtuch abgetrocknet und anschließend bei Zimmerluft getrocknet. Bitte föhnen Sie die Katze nicht, das ist lebensgefährlich.

Unser kuschliger Freund im Bett – So werden Sie ihn wieder los!

Viele Menschen genießen es, wenn sie sich ihr Bett mit ihrer Katze oder ihrem Kater teilen dürfen. Schließlich hat ein wenig Gesellschaft noch niemandem geschadet. Es ist aber natürlich auch kein Problem, einer Katze anzugewöhnen, dass sie nicht ins Bett darf. Schwierig wird es jedoch, wenn sie es bisher gedurft hat und plötzlich aus dem Bett verbannt werden soll. Dafür hat Mieze natürlich wenig Verständnis.

Die radikale Tour

Leider können Sie Ihrem kleinen Mitbewohner nicht nach und nach und ganz schonend beibringen, dass er nicht mehr ins Bett darf. Hier hilft leider nur die radikale Tour – und das ist es, was dieses Unterfangen so schwierig macht. Die meisten Herrchen und Frauchen geben irgendwann nach; aber genau darin liegt der Fehler.

Die genaue Vorgehensweise

Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als Ihrer Katze das Bett komplett zu verweigern. Hierzu müssen Sie die Tür zum Schlafzimmer geschlossen halten. Ihre Katze wird wahrscheinlich an der Türe kratzen und dabei sehr hartnäckig sein. Im besten Fall ist das Problem nach einer anstrengenden Nacht erledigt. Stellen Sie sich aber besser darauf ein, dass es unter Umständen auch mehrere nervige Nächte mit Kratzen an der Tür und gequältem Gemaunze werden könnten. Aber nach einigen Tagen wird es definitiv besser – sofern Sie hart bleiben und nicht einmal ein einziges Mal nachgeben.

Wie Sie Katzen das Kratzen an Möbeln abgewöhnen können

Bei vielen Katzenhaltern bietet sich im schönen Zuhause das gleiche Bild: Eine Menge Möbel sind aufs Schlimmste verkratzt, weil die Katzen sie sozusagen als Kratzmöbel missbrauchen. Den luxuriösen Kratzbaum, der in der Ecke steht, verschmähen und ignorieren Sie allerdings. Wenn Sie auch von diesem Problem betroffen sind, können Sie durchaus einige Versuche unternehmen, um Ihrem kleinen Mitbewohner klarzumachen, wie er sich eigentlich zu verhalten hätte.

Zum Nachmachen anregen

Auch wenn es sich vielleicht blöd, aber machen Sie Ihrer Katze vor, wie es richtig geht. Kratzen Sie doch einfach mal am Kratzbaum, um ihr zu zeigen, dass sie dort kratzen kann und soll.

Locken

Egal ob nun mit dem Lieblingsspielzeug oder mit einem Leckerli: Locken Sie Ihre Katze mit etwas, das sie gerne mag, in die Nähe des Kratzbaums und weg von den Möbeln.

Angekratzte Stellen abdecken

Befestigen Sie an den Möbeln, die Ihre Katze bevorzugt in die Mangel nimmt, doppelseitiges Klebeband. Dadurch fühlt sich das Kratzen für Ihre Katze unangenehm ab und sie wird es wahrscheinlich über kurz oder lang sein lassen. Zeigen Sie ihr jetzt aber auch die Alternativen, beispielsweise einen Kratzbaum, den sie statt der Möbel nutzen kann, damit nicht gleich das nächste Möbelstück zum Opfer wird.

Fehlender Spieltrieb – Ist meine Katze krank?

Nicht jede Katze ist zum Spielen geboren. Es gibt einige Arten, die von Natur aus eher „spielfaul“ sind – ihnen macht es mehr Spaß, ein Nickerchen zu halten oder sich streicheln zu lassen. Wenn Ihre Katze jedoch normalerweise zu einem ausgiebigen Spiel neigt und sich plötzlich kaum mehr bewegen will, ist dies gewöhnlich nicht normal.

Kranke Katze

Tatsächlich kann Lustlosigkeit bei Katzen darauf hinweisen, dass sie krank sind. Wenn Ihre Katze zu Fettleibigkeit neigt, kann es auch sein, dass sie sich aufgrund des Übergewichts nicht mehr so gerne bewegen mag – immerhin ist dies so wesentlich anstrengender als im schlanken Zustand. Falls Sie dies ausschließen können, sollten Sie einen Besuch beim Arzt einplanen, damit er Ihren vierbeinigen Freund einmal auf Herz und Nieren durchcheckt.

Lustlosigkeit von Natur aus

Manche Katzenarten sind einfach nicht verspielt und lassen sich auch so nur ungern zu Aktivitäten hinreißen. In diesem Fall können Sie sie vielleicht mit ein paar einfachen Tricks ein wenig dazu locken, sich zu bewegen. Verteilen Sie beispielsweise kleine Stückchen von Leckerlies in der ganzen Wohnung – vielleicht sogar an Orten, für die sie sich ein wenig anstrengen muss, um sie zu erwischen, beispielsweise schwer erreichbare Ecken oder Öffnungen. Alternativ können Sie auch eine kleine Katze anschaffen, denn sie schaffen es oft, bequemere Tiere aus der Reserve zu locken.

Wie gewöhne ich meine Katze ans Autofahren?

Es gibt Katzen, die springen freiwillig und gerne ins Auto und fahren sogar gerne mit. Die meisten Katzen jedoch haben einen gewissen Respekt oder sogar Angst vor fahrenden Autos und jaulen ihrem Herrchen während der ganzen Fahrt die Ohren voll. Es gibt jedoch eine Taktik, wie man beispielsweise jeder Katze das Autofahren beibringen kann.

Langsam herantasten

Für Ihre Katze ist ein fahrendes Auto nichts Normales und dementsprechend müssen Sie ihr erst langsam klar machen, dass es sich dabei um nichts Schlimmes handelt. Setzen Sie sie in ihre Transportbox und tragen Sie die Box ins Auto. Stellen Sie sie nur dort ab und belohnen Sie Ihre Katze mit Worten, aber gerne auch mit einem Leckerli. Anschließend nehmen Sie die Transportbox wieder, bringen sie zurück in die Wohnung, befreien Ihren kleinen Vierbeiner und loben ihn ausgedehnt.

Schon kann’s losgehen

Beim nächsten Mal stellen Sie die Transportbox wieder ins Auto. Diesmal schnallen Sie sie aber an und fahren los. Fahren Sie beim ersten Mal nicht weit, ein paar Minuten reichen völlig. Anschließend bringen Sie sie wieder nach Hause und loben und belohnen sie wieder ausgiebig. Auf diese Art und Weise werden Sie immer weitere Strecken zurücklegen können.

Worauf beim Urlaub mit Katze zu achten ist

Wenn Sie Ihre Katze nicht abgeben wollen, wenn Sie im Urlaub sind oder keine passende Betreuung gefunden haben, können Sie sie natürlich auch mit in Urlaub nehmen. Dies müssen Sie jedoch vorher mit dem Reiseveranstalter abklären, denn nicht in jedem Hotelzimmer oder Ferienwohnung sind Katzen erlaubt.

Mit der Katze unterwegs

Natürlich können Sie Ihre Katze nicht einfach im Kofferraum oder auf der Rücksitzbank transportieren – das wäre viel zu gefährlich. Mieze muss die Fahrt in einer Transportbox verbringen. Diese muss auf dem Sitz stehen und unbedingt angeschnallt werden, ansonsten könnte die Box durch das Auto fliegen, wenn Sie stark bremsen müssen.

Wenn Sie auf Ihrem Weg zu Ihrem Urlaubsziel zwischendurch eine Pause machen wollen, dann sollten Sie dabei die Katze nicht vergessen. Handelt es sich nur um wenige Minuten, können Sie im Schatten parken und Mieze im Auto lassen. Wenn es sich jedoch um einen längeren Aufenthalt handelt, nehmen Sie die Katze unbedingt mit aus dem Auto. Im Sommer wäre es sonst lebensgefährlich im Auto. Wichtig ist sowieso, dass Sie ihr viel zu trinken geben, aber dafür nur wenig zu essen.

Fliegen mit Katze

Selbst Flugreisen können Sie mit Ihrer Katze unternehmen. Wenn Sie sie in einer Transportbox mitbringen, dürfen Sie Ihre Katze dann normalerweise sogar mit in die Kabine nehmen.

Die Fellpflege der verschiedenen Katzenrassen

Jede Katze widmet sich mehr oder weniger intensiv ihrer Fellpflege. Allerdings unterscheiden sie sich durchaus durch den Erfolg, den sie dabei haben, denn nicht jedes Fell pflegt sich gleich einfach.

Die Fellpflege der Kurzhaarkatzen

Kurzhaarkatzen haben kein Problem damit, ihre Fellpflege zu schaffen. Sie widmen sich ihr täglich und haben so stets ein ordentliches, gesund glänzendes Fell. Dennoch genießt es natürlich eine Kurzhaarkatze ebenso wie jede andere, wenn sie ausgiebig gebürstet wird.

Die Fellpflege der Halblanghaarkatzen

Halblanghaarkatzen haben ein wesentlich dichteres Fell als Kurzhaarkatzen und ihre Haare sind länger. Daher verschlucken sie bei ihrer regelmäßigen Fellpflege sehr viele Haare, die sie später wieder erbrechen müssen. Wenn Sie eine Halblanghaarkatze als Hauskatze halten, sollten Sie sie möglichst durch regelmäßiges Bürsten des Fells unterstützen. So verschluckt sie bei der Fellpflege nicht ganz so viele Haare.

Die Fellpflege der Langhaarkatzen

Langhaarkatzen haben kaum eine Chance, ihr Fell alleine schön zu halten, da die Haare viel zu lang sind. Sie sollten daher stets eine Bürste bereithalten und sie jeden Tag damit bürsten und überschüssige Haare entfernen. Wenn Sie dies nicht regelmäßig tun, verfilzen die Haare in kürzester Zeit. Zunächst muss die Unterwolle ausgebürstet werden, dann werden Haarknoten aufgelöst oder aufgeschnitten und entfernt.

So gewöhnen Sie zwei Katzen aneinander

Schön, dass Sie sich dafür entschieden haben, Ihrer Katze einen Spielgefährten zu holen – immerhin werden die beiden so viel Spaß gemeinsam haben und viel Zeit miteinander verbringen. Allerdings müssen sie erst einmal aneinander gewöhnt werden, denn zwischen zwei fremden Katzen können schnell Revierkämpfe entstehen. So gehen Sie dabei am besten vor:

Trennen

Es macht wenig Sinn, die zwei gleich „aufeinander loszulassen“. Trennen Sie sie daher erst einmal. Lassen Sie Ihre bisherige Katze in ihrem normalen Umfeld, während Sie die andere in einen abgetrennten Raum bringen. So können sie sich zwar schon einmal aus der Ferne beschnuppern, aber noch nicht direkt aneinander geraten.

Vorsichtiges Erkunden

Bald kommt der Zeitpunkt, an dem die neue Katze ihr neues Revier erkunden wird. Jetzt ist es Ihre Aufgabe, Ihrer bestehenden Katze Vertrauen einzuflößen. Nehmen Sie sie hoch und streicheln Sie sie, während die andere die Wohnung inspiziert. Sobald Ihre Katze zu schnurren beginnt, wird sich die neue Katze sicherlich schnell dafür interessieren und herbeigeeilt kommen.

Akzeptanz

Dass der neue Mitbewohner akzeptiert wird, erkennen Sie daran, dass Ihre bisherige Katze es zulässt, dass sie von dem Neuankömmling beschnuppert wird. Anfänglich wird es immer wieder zu Raufereien und Geschrei kommen. Keine Angst, das ist ganz normal, denn beide müssen nun erst einmal herausfinden, wer hier das sagen hat. Besonders wenn Sie eine junge und eine alte Katze zusammenbringen, wird die eine die andere immer wieder zum Spiel auffordern, bis sie sich schließlich vertragen.