Archiv für August 2011

Wie sich Katzenkinder entwickeln

Katzenkinder benötigen für ihre Entwicklung nicht annähernd so lange wie Menschenkinder. Relativ schnell entwickeln sie sich von kleinen Babys zu ausgewachsenen Katzen und Katern. In der Regel vollzieht sich diese Entwicklung in folgenden Schritten:

Geburt: Bis zur Geburt vergehen zwischen 56 und 65 Tagen. Gleich nach der Geburt entwickelt sich eine enge Bindung zwischen den Katzenkindern und dem Muttertier. Anfänglich sind die Augen der Kätzchen noch geschlossen, sie können nichts sehen.

2. Lebenswoche: Die Kätzchen öffnen nach und nach ihre Augen. Zunächst nur einen Spalt breit und dann immer weiter.

2. und 3. Lebenswoche: Die Kätzchen zeigen durch Schnurren, wenn ihnen etwas gefällt und machen so auf sich aufmerksam. Sie beginnen langsam damit zu erkunden, was um sie herum passiert und machen erste Schritte außerhalb des Nestes.

4. Lebenswoche: Der Nachwuchs entwickelt nun nach und nach neue Fähigkeiten. Sie lernen, sich zumindest ansatzweise selbst zu putzen und ihre Ausscheidungen selbst zu vergraben. Häufig verwehrt die Katzenmutter ab diesem Zeitpunkt das Säugen an ihren Zitzen. Die Katzenkinder beginnen, miteinander zu spielen.

5. Lebenswoche: Die Katzenkinder spielen mit toter Beute, die ihre Mutter für sie anschleppt. Allmählich lernen sie auch, selbst lebende Mäuse zu fangen, töten sie jedoch noch nicht. Sie können jetzt auch aus größeren Höhen springen.

ab dem 5. Monat: Der Jagdtrieb ist nun vollständig ausgebildet. Ab sofort können die Katzen geschlechtsreif werden, wobei dies bei vielen Tieren bis zu zwölf Monate dauert. Männchen sind dabei gewöhnlich etwas früher dran als Weibchen.

So geben Sie Ihrer Katze Tabletten richtig ein

Es kann immer mal passieren, dass Sie Ihrer Katze Tabletten geben müssen, sei es wegen einer Erkrankung oder nur für die Entwurmung. Wenn es sich um kleine Tabletten handelt, können Sie diese eventuell unter das Futter mischen oder sie in ein kleines Stück Wurst pressen. Es gibt jedoch auch eine Methode, wie Sie Tabletten ohne Hilfsmittel verabreichen können.

Tabletten auf die Zunge legen

Umgreifen Sie zunächst mit einer Hand den Kopf der Katze von hinten, sodass Sie mit dem Daumen und dem Zeige- oder Mittelfinger an die Mundwinkel Ihrer Katze herankommen. Drücken Sie nun leicht von beiden Seiten an die Mundwinkel. Normalerweise wird Ihre Katze nun das Maul öffnen. Mit der freien Hand können Sie nun die Tablette auf die Zunge legen. Legen Sie sie möglichst weit nach hinten, damit sie sie nicht so leicht wieder herausschieben kann. Lassen Sie sie dann wieder das Maul schließen. Sie können sie jetzt zur Unterstützung des Schluckprozesses noch am Kinn kraulen.

Besonderheiten bei homöopathischen Mitteln

Homöopathische Mittel sollten möglichst so verabreicht werden, dass sie über die Schleimhäute im Maul aufgenommen werden können. Zerstoßen Sie solche Tabletten und geben Sie sie mit einem Löffel in den vorderen Bereich der Zunge.

Lustiger Fitnessparcours für aufgeweckte Katzen

Besonders Wohnungskatzen benötigen regelmäßig gewisse Herausforderungen, die Freigänger in der Natur von alleine finden. Sie trainieren beispielsweise das Klettern an Bäumen oder das Balancieren auf Ästen. Doch solche Herausforderungen fehlen in der Wohnung, weshalb Sie sie von Zeit zu Zeit unnatürlich schaffen sollten.

Balanceakt

Ein Balancespiel können Sie Ihrer Katze ganz einfach bauen: Stellen Sie zwei gleich hohe Stühle gegenüber auf und legen Sie darüber ein relativ schmales Brett. Sie können in die Mitte des Brettes auch ein Leckerli legen, damit Ihre Mieze auch einen Grund hat, das Brett zu beschreiben. Sie können dieses Spiel auch variieren, indem Sie unterschiedlich hohe Stühle verwenden – so wird die Herausforderung noch größer.

Spieltunnel mal anders

Vielleicht kennen Sie die knisternden Spieltunnel aus dem Handel. Sie können so etwas auch problemlos selbst basteln – wenn Sie einen Läufer besitzen. Diesen kleinen Teppich rollen Sie einfach so auf, dass in der Mitte ein großes Loch frei bleibt. Ihre Katze wird viel Spaß dabei haben, sich darin zu verstecken, herumzurollen oder sich hindurchzuschlängeln.

Imitierter Ast

Den Läufer können Sie auch noch auf andere Art und Weise nutzen: Rollen Sie ihn so auf, dass die raue Seite außen ist und legen Sie in flach auf einen Stuhl oder eine ähnliche Erhebung. Wenn Ihre Katze diese Steile „Böschung“ hinunterwill, muss sie ihre Krallen einsetzen.

Werdende Katzenmutter? So bereiten Sie eine Wurfkiste vor

Wenn Sie den errechneten Geburtstermin Ihrer Katze kennen, sollten Sie mit der Vorbereitung der Wurfkiste etwa zwei Wochen vorher beginne. Ist er Ihnen nicht bekannt, beginnen Sie zur Sicherheit schon um einiges früher. Eine Wurfkiste dient der angehenden Katzenmutter dazu, darin ihre Jungen zu bekommen und ihre Wochenbettzeit zu verbringen. Wenn Sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen, wird Ihre Katze die Wurfkiste schon vor der Geburt erkunden und zum richtigen Zeitpunkt wissen, wohin sie gehen kann.

Wie die Wurfkiste aussehen sollte

Sie benötigen dafür einen einfachen Pappkarton, der etwa einen halben Meter lang sein sollte. Wählen Sie eine angemessene Breite und Höhe. Sie sollte wenigstens 25 cm hoch sein, um der Katze etwas Privatsphäre zu bieten. Schneiden Sie in eine der Wände ein Ausstiegsloch für die Katzenmama. Setzen Sie dieses aber nicht „ebenerdig“ an, sondern lassen Sie zum Boden der Kiste einige Zentimeter Abstand, damit die Kleinen durch das Loch nicht herausfallen können.

Die Polsterung

Natürlich möchte es die Katze beim Werfen ihrer Katzenkinder weich und bequem haben. Polstern Sie die vorbereitete Kiste gut aus, beispielsweise mit Kissen, Decken, alten Pullovern oder ähnlichem Polstermaterial. Für die Geburt legen Sie darüber am besten noch einige Tücher, die Sie später waschen können.

Spieltunnel – Geheimnisvoll und „knisternde“ Spannung

Vielleicht kennen Sie die Spieltunnel, die es im Tierfachhandel gibt. Auf den ersten Blick sehen sie sehr unscheinbar aus, wenn sie zusammengefaltet sind, aber darin versteckt sich eine ganze Menge.

Was ist ein Spieltunnel?

Es handelt sich dabei um eine Rolle aus knisterndem Material, in das relativ streng angezogene Federn eingearbeitet werden. Dadurch hat die Rolle zwar eine feste Form, kann diese aber durch entsprechend energisches Spiel auch verändern. Der Tunnel ist etwa einen Dreiviertelmeter lang und hat einen Durchmesser, der Mieze viel Platz zum Spielen bietet. In der Rolle sind meist ein oder mehrere Löcher oder Seitengänge enthalten.

Was Mieze mit einem Spieltunnel alles anstellen kann

Ein Spieltunnel bietet Ihrer Katze vielfältige Spielmöglichkeiten:

  • Sie kann sich darin verstecken und vorsichtig zu den Löchern herauslugen.
  • Sie kann den Tunnel nutzen, um sich vorsichtig anzuschleichen. Sie kann so ihre Schleichfähigkeiten trainieren.
  • Zwei Katzen können mit einem Spieltunnel Fangen oder Verstecken spielen.
  • Ein Spieltunnel ist zugleich auch ein Fangspiel, denn Sie können ihr Leckerlis oder Stoffmäuse vor die Löcher halten, sodass sie versucht, sie zu fange.
  • Hängen Sie im Inneren eine Fellmaus auf – Ihre Katze wird sich lange mit dem Versuch beschäftigen können, diese Maus zu fangen.

Unter diesen Voraussetzungen dürfen Sie mit einer Kartäuser an einer Ausstellung teilnehmen

Für einen Kartäuser-Züchter ist es häufig das Highlight des Jahres, wenn eine Ausstellung stattfindet. Monatelang wird die Katze getrimmt, gestriegelt und für den großen Anlass fein gemacht. Doch damit Sie auch wirklich teilnehmen dürfen, müssen Sie zunächst einige Voraussetzungen für die Teilnahme erfüllen.

Die Anmeldung

Die Anmeldung als Aussteller kann inzwischen bei vielen Veranstaltern online vorgenommen werden. In der Regel wird eine Ausstellungsgebühr fällig. Informieren Sie sich rechtzeitig, ob Sie diese bereits im Vorfeld leisten oder erst am Tag der Ausstellung vor Ort bezahlen müssen.

Gesundheitsfaktoren

Für die Teilnahme ist es unerlässlich, dass Ihre Katze absolut gesund ist. Zudem werden von vielen Veranstaltern weitere Nachweise gefordert, beispielsweise über eine aktuelle Tollwutimpfung oder über eine amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigung. Zudem sollten Sie einen Impfpass mit allen gängigen, aktuellen Impfungen vorweisen können. Eine Katze, die nicht gesund ist, sollten Sie nicht mit zur Ausstellung nehmen. Sie wird sich gewöhnlich ohnehin nicht in all ihrer Pracht zeigen können.

Der Verband

An einer Katzenausstellung können Sie mit Ihrer Kartäuser-Katze nur teilnehmen, wenn Sie einem Verband angehören. Diese Mitgliedschaft hat auch gleich den Vorteil, dass Sie Informationen über aktuelle Ausstellungen und die Teilnahmebedingungen erhalten.

Mit Seifenblasen geht es rund

Haben Sie schon einmal ausprobiert, wie Ihre Katze reagiert, wenn sie Seifenblasen sieht? Ebenso wie Kinder üben Seifenblasen auf Katzen eine unwahrscheinliche Faszination aus. Sie wollen sie auffangen, doch wenn sie sie erwischen, zerplatzen sie natürlich und sind plötzlich weg.

Seifenblasen selber machen

Sie können Seifenblasen im Handel erstehen oder auch selbst machen. Dafür benötigen Sie nur Flüssigseife, destilliertes Wasser sowie wenig Puderzucker oder Glyzerin. Mit einem Draht können Sie die Schlinge für das Erstellen der Blasen basteln. Wichtig ist nur, dass die Zutaten nicht miteinander geschüttelt, sondern verrührt werden, da zu viel Schaumbildung schlecht für die Seifenblasen wäre.

Los geht’s mit dem Seifenblasen-Spaß

Blasen Sie nun einfach einige Seifenblasen über Ihrer Katze in die Luft. Zunächst wird sie sie nur argwöhnisch beobachten, besonders wenn sie noch nie welche gesehen hat. Bald wird sie sich aber auch aufrichten und versuchen, die Blasen in der Luft zu fangen. Das schöne ist: Dieses Spiel macht immer wieder aufs Neue Spaß und wird nie langweilig. Katzen jeden Alters mögen Seifenblasen.

Diese Lebensmittel sind für Mieze tabu

Leider gibt es immer wieder Katzenhalter, die ihre Mitbewohner mit allem füttern, das ihnen gerade so über den Weg läuft. Die Kinder stecken Mieze Süßigkeiten zu und die Erwachsenen gewürzte Essensreste zu fressen. Doch das kann für Ihre Katze ganz schön gefährlich werden. Folgende Lebensmittel gehören nicht in den Fressnapf der Katze:

  • Salzheringe: Wie auch bei einem Baby ist der Verdauungsapparat einer Katze nicht dafür ausgelegt, größere Mengen Salz zu verarbeiten. Nimmt die Katze sehr viel Salz auf einmal zu sich, kann es dieses nicht abbauen und Verdauungsprobleme sind die Folge.
  • Roher Fisch: Fisch ist häufig mit Schwermetallen belastet. Zudem sind häufig schädliche Enzyme enthalten. Über rohen Fisch können außerdem unter Umständen Wurmeier übertragen werden.
  • Essensreste: Die Speisen, die wir in der Regel zu uns nehmen, sind zum einen zu stark gewürzt und häufig auch zu fettig für den tierischen Verdauungsapparat. Verdauungsprobleme sind die Folge.
  • Knochen von Geflügel: Sie schmecken für Mieze zwar außerordentlich gut. Allerdings bilden sich beim Zerbeißen der feinen Knochen kleine Splitter, die sich in das Zahnfleisch oder – noch schlimmer – in den Hals bohren können.
  • Wurst: Die Problematik bei Wurst ist dieselbe wie bei Essensresten – sie ist zu stark gewürzt und zu fett.
  • Rohes Schweinefleisch: Schweinefleisch kann einen tödlichen Krankheitserreger enthalten, der die so genannte Aujeszkysche Krankheit (auch Pseudowut genannt) auslöst.
  • Süßigkeiten: Der enthaltene Zucker greift nicht nur die Zähne der Katze an, sondern kann auch zu Durchfall führen.