Archiv für November 2011

Die Katze teilt sich mit

Katzen haben eine sehr ausgeprägte Lautvielfalt. Was wie ein einfaches „Miau“ klingt, entspricht in der Realität ungefähr 100 verschiedenen Tönen und entsprechend vielen unterschiedlichen Bedeutungen.

Was will die Mieze denn?

Katzen nutzen viele verbale Möglichkeiten aus, um auf sich aufmerksam zu machen. Prinzipiell wird die Katze dann hörbar, wenn sie etwas möchte. Das kann von der Streicheleinheit über das Füllen des Futternapfes bis hin zum Türe öffnen reichen.

Die Lautgebung unterscheidet sich von Fall zu Fall. Auch in puncto Schmerzen äußern sich Katzen verbal, was dann als „klagend“ empfunden wird. Ein echtes „Miau“ wird man dabei eher nicht zu hören bekommen. Meist klingen diese Laute wie Mao, Ma oder auch nur ein „au“, wenn der Katze beispielsweise ausversehen auf den Schwanz getreten wird.

Lautgebung bei der Jagd

Haben Katzen, vor allem bei mehreren Katzen in einem Haushalt, ein Beuteobjekt erspäht, entwickeln sie eine ganz spezielle Art der Lautgebung. Diese Laute haben nichts mehr mit dem allgemeinen Miauen zu tun, sondern hören sich eher an wie ein „klicken“.

Dadurch signalisieren Katzen, dass ein Jagdopfer gefunden wurde und andere Katzen sich dieser Jagd anschließen können. Als Jagdopfer kommen dabei viele verschiedene Tiere in Frage. Von der einfachen Hausspinne über Stubenfliegen bis hin zum Vogel im Geäst vor dem Aussichtsfenster ist alles möglich.

Katzen vertragen kein Teebaumöl

Um der chemischen Keule bei der Behandlung der lieben Miesen aus dem Weg zu gehen, verwenden einige Katzenbesitzer gerne Teebaumöl. Vermutlich ist jedem dieser Besitzer nicht bewusst, dass Teebaumöl reines Gift für Katzen ist.

Wann wird Teebaumöl benutzt?

Bei der homöopathischen Heilbehandlung für Katzen findet Teebaumöl vor allem bei der Bekämpfung parasitärer Organismen Verwendung. Ebenso wird das Öl genutzt, um gegen Hauterkrankungen wie beispielsweise Pilzbefall vorzugehen. Nicht bedacht wird dabei die toxische Wirkung des Öls auf die Katze.

So wirkt Teebaumöl bei Katzen

Sobald Mieze die ätherischen Dämpfe des Teebaumöls aufnimmt, reichert der Katzenkörper sogenannte Phenole und Terpine an. Diese können vom Stoffwechsel nur sehr langsam abgebaut werden. Das Resultat ist eine akute Vergiftung, die bereits nach nur wenigen Tropfen Teebaumöl auftritt. Als weiteren Effekt kann man häufig auch Schuppenflechte an der behandelten Stelle feststellen.

Symptome einer Vergiftung durch Teebaumöl

Chronische Abmagerung, taumelnde Schritte, Unruhe, Zittern und nicht zuletzt Koma oder gar Tod sind die Konsequenzen einer Behandlung mit Teebaumöl. Gegen die Vergiftung hilft auch kein Verdünnen des Öls. Sollte die geliebte Katze dennoch mit dem Öl in Kontakt geraten, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Diesem sofort sagen, dass Teebaumöl im Spiel ist.

Der lebensnotwendige Kratzbaum

Dass ein Kratzbaum in einem Katzenhaushalt vorhanden sein sollte, ist jedem Katzenfreund klar. Aber warum sind sie so wichtig für die geliebte Katze? Der erste Gedanke wäre, die Couch schonen zu wollen. Natürlich ein toller Nebeneffekt, allerdings nicht der Kern der Sache.

Muskulatur, Sehnen und Bänder

Ein weit wichtigerer Grund, weshalb Katzen in jedem Fall ein Kratzbaum zur Verfügung stehen sollte, ist die Gesundheit. In der freien Natur lieben es Katzen, an Bäumen hochzuklettern. Der Kratzbaum erfüllt eine ähnliche Funktion. Die Psyche der geliebten Katze wird entspannter.

Wichtiger ist allerdings die Muskulatur nebst Sehnen und Bänder. Durch das Einhaken mit den Krallen kann die Katze Zug aufbauen. Dadurch strecken sich die Muskulatur, die Sehnen und die Bänder. Der Bewegungsapparat bleibt geschmeidig.

Aussichtsposten

Einige Kratzbäume sind absichtlich hoch gebaut und reichen bis auf 2 m Höhe. Solche Kratzbäume haben eindeutig Vorteile gegenüber den kleineren Varianten. Ein Brett, möglichst hoch platziert, schafft einen Aussichtsposten, von dem aus die liebe Mieze alles im Blick behalten kann.

Im Winter findet die Katze in dieser Höhe eine wohlige Wärme vor, in der sie sich behaglich räkeln kann. Ein guter und hoher Kratzbaum ist ein Kernmittel, um Körper und Geist der geliebten Katze gesund zu halten.

Fang den Ball

Katzen möchten gerne beschäftigt werden. Sie wirken gerne träge, sind aber doch stets aufmerksam und auf der Suche nach Abwechslung. Ein lustiges Spiel für die Mieze ist es, einen frei schwebenden Ball zu beobachten, wenn dieser schwingt. Einen solchen Ball kann man sehr leicht selbst basteln.

Bastelanleitung für den schwebenden Ball

Um einen schwebenden Ball zu basteln und diesen an der Decke zu befestigen, benötigt man nur wenige Dinge:

  • 1 Rolle Paketschnur
  • Bastelkleber (lösemittelfrei)
  • 1 Haken für die Decke

Um einen für die Mieze interessanten Ball zu formen, wickelt man die Paketschnur komplett ab. Mit einer größeren Menge Bastelkleber bestreicht man die Paketschnur und macht ein einfaches Knäuel daraus. Wichtig ist, dieses Knäuel aus Paketschnur zu einem ballähnlichen Gebilde zusammenzupressen.

Als optimale Höhe für den Ball sollte ein Bodenabstand von 40 – 50 cm anvisiert werden. Das muss bei der Ballformung berücksichtigt werden. Ein entsprechend langes Reststück der Schnur darf also nicht verklebt werden.

An die Decke, fertig, los

Den fertigen Schwebeball befestigt man nun an einem Haken, der in der Zimmerdecke angebracht wurde. Fertig ist das perfekte Spielzeug für viele Stunden Spielspaß. Positiver Nebeneffekt: Die Mieze findet auch dann Beschäftigung und Spiel, wenn niemand zuhause ist.

Lustige Tüte

Dass Tüten für Katzen ein witziges Spielzeug sind, ist ja nichts Neues. Doch Sie können das Spiel ganz einfach aufpeppen, nämlich indem Sie der Tüte einige neue „Accessoires“ verleihen.

Was Sie für die Bastelaktion brauchen

Legen Sie folgendes Bastelmaterial bereit:

  • eine feste, einigermaßen stabile Tüte aus Papier
  • verschiedenfarbige Kordeln oder Schnüre
  • kleines Katzenspielzeug
  • kleine Gegenstände (nicht verschluckbar) wie Bausteine, Glöckchen, Kugeln, Deckel etc.
  • eine Schere

Schnell erledigt

Lange müssen Sie nicht basteln, denn schnell ist das neue Katzenspielzeug komplett. Nehmen Sie zunächst die Schnüre, die Spielzeuge und die kleinen Gegenstände zur Hand. Befestigen Sie die Gegenstände und Spielzeuge an den Kordeln und Schnüren und verknoten Sie sie fest.

Verwenden Sie dann die Schere, um in die Papiertüte kleine Löcher zu machen. Sie sollten nicht zu groß ausfallen, gerade so, dass Sie sie Kordeln hindurchstecken können. Fädeln Sie nun die Kordeln an den verschiedensten Stellen der Papiertüte ein und machen Sie im Inneren der Tüte einen großen Knoten an die enden, damit sie nicht wieder nach draußen rutschen können. Der Einfachheit halber können Sie auch einfach alle Kordelenden im Inneren der Tüte miteinander verknoten. Jetzt kann Ihre Katze mit der Tüte spielen und die angehängten Spielzeuge fangen – jede Menge Geräusche, Bewegung und vor allem Spaß!