Archiv für Dezember 2011

Ohrmilben sind weit mehr als nur lästig

Wenn sich die Katze häufig an den Ohren kratzt, ist davon auszugehen, dass sie sich Ohrmilben eingefangen hat. Reine Haus- bzw. Wohnungskatzen bleiben weitestgehend vor ihnen verschont, Freigänger haben eine erhöhte Chance auf Befall und echte Streuner fangen sich sicherlich im Lauf ihres Lebens diese lästigen Parasiten ein.

Wo verstecken sich Ohrmilben?

Natürlich im Ohr. Aber die Fundstellen lassen sich noch weiter präzisieren. Vor allem Ohrmuschel und Gehörgang sind von diesen Plagegeistern betroffen. Wenn der Befall über lange Zeit unbehandelt bleibt, können sich die Ohrmilben allerdings auch über den gesamten Kopf und sogar weitere Körperteile ausbreiten.

Ohrmilbenbefall erkennen

Um einen Befall durch Ohrmilben möglichst früh diagnostizieren zu können, muss man die Mieze möglichst häufig beobachten. Einen Befall erkennt man vor allem daran, dass sich die Katze übermäßig häufig an den Ohren kratzt, bis diese bluten.

Weitere Anzeichen sind für gewöhnlich auffällige Unruhe, sehr häufiges Kopfschütteln und auch Schieflage des Kopfes. Manche Katzen legen auch ihre Ohren an, was allerdings etwas seltener vorkommt. Ist die Katze mit Ohrmilben behaftet, kann man sehr häufig krümelige, dicke und schwarz-braune Krusten entdecken.

Behandlungsmöglichkeiten bei Befall

Die Ohren müssen gründlich gereinigt werden und können anschließend mit Mitteln wie Doramectin, Ivermectin oder Selamectin beinhaltenden Medikamenten behandelt werden.

Katzen gesund verwöhnen

Die eigene Mieze kommt allzu häufig in den Genuss des ganz persönlichen Verwöhnprogrammes. Ein Leckerchen hier, ein feiner Happen dort. Ehe man sich versieht, hat der liebe Stubentiger ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen. Langfristig bedeutet das Übergewicht aber nicht nur einen optischen Makel, sondern auch ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen.

Gesunde Leckereien

Prinzipiell spricht nichts dagegen, der Katze auch mal nicht ganz so gesunde Häppchen zu servieren. Immerhin verwöhnen wir Menschen uns auch sehr gerne. Wichtig ist, dass solche Happen dann aber nur unregelmäßig gegeben werden. Eben als besondere Belohnung wie beispielsweise Weihnachten oder Ähnliches.

Gesunde Leckereien gibt es zahlreiche, die auch häufiger gegeben werden dürfen. Trockenfleisch beispielsweise ist, wie der Name es andeutet, einfach nur getrocknetes Fleisch ohne irgendwelche Konservierungsmittel. Als Fleischfresser bekommt dieses Fleisch dem Stubentiger sehr gut.

Eine weitere Möglichkeit ist, ausgesprochen hochwertiges Trockenfutter zu verabreichen. Grundsätzlich gilt aber, dass alle Arten von Fleisch für die Katze durchaus gut sind. Bei rohem Fleisch ist mit Vorsicht vorzugehen, da evtl. Salmonellen oder ähnliche Erreger vorhanden sein könnten, die der Katze wiederum nicht sehr gut bekommen.

Katzenpudding und Konsorten

Leckereien wie Katzenpudding schmecken den Miezen in der Regel äußerst gut. Leider sind auch sie eher ungeeignet für eine gesunde Belohnung. Gelegentlich eine kleine Menge ist aber unbedenklich. Frohes Schmausen.