Autorenarchiv

Lustige Tüte

Dass Tüten für Katzen ein witziges Spielzeug sind, ist ja nichts Neues. Doch Sie können das Spiel ganz einfach aufpeppen, nämlich indem Sie der Tüte einige neue „Accessoires“ verleihen.

Was Sie für die Bastelaktion brauchen

Legen Sie folgendes Bastelmaterial bereit:

  • eine feste, einigermaßen stabile Tüte aus Papier
  • verschiedenfarbige Kordeln oder Schnüre
  • kleines Katzenspielzeug
  • kleine Gegenstände (nicht verschluckbar) wie Bausteine, Glöckchen, Kugeln, Deckel etc.
  • eine Schere

Schnell erledigt

Lange müssen Sie nicht basteln, denn schnell ist das neue Katzenspielzeug komplett. Nehmen Sie zunächst die Schnüre, die Spielzeuge und die kleinen Gegenstände zur Hand. Befestigen Sie die Gegenstände und Spielzeuge an den Kordeln und Schnüren und verknoten Sie sie fest.

Verwenden Sie dann die Schere, um in die Papiertüte kleine Löcher zu machen. Sie sollten nicht zu groß ausfallen, gerade so, dass Sie sie Kordeln hindurchstecken können. Fädeln Sie nun die Kordeln an den verschiedensten Stellen der Papiertüte ein und machen Sie im Inneren der Tüte einen großen Knoten an die enden, damit sie nicht wieder nach draußen rutschen können. Der Einfachheit halber können Sie auch einfach alle Kordelenden im Inneren der Tüte miteinander verknoten. Jetzt kann Ihre Katze mit der Tüte spielen und die angehängten Spielzeuge fangen – jede Menge Geräusche, Bewegung und vor allem Spaß!

Plötzliche Unsauberkeit: Das Katzenklo

Wenn Ihre Katze plötzlich unsauber wird, obwohl es vorher nie Probleme gab, sollten Sie auch die „Klosituation“ bei Ihnen zuhause genauer unter die Lupe nehmen. Häufig sind es Probleme in diesem Bereich, die für die Unsauberkeit verantwortlich sind.

Bauart des Katzenklos

Sehen Sie sich die Bauart Ihres Katzenklos an. Besitzt es eine Haube? Manche Katzen fühlen sich darin eingeengt und nicht wohl und möchten das Klo deshalb nicht mehr benutzen. Was wesentlich häufiger vorkommt, ist jedoch ein Katzenklo, das zu klein ist oder zu klein wird. Dies passiert besonders oft, wenn man eine kleine Katze bekommt, die irgendwann dem ursprünglich angeschafften Klo entwächst.

Menge der Katzenklos

Sie sollten immer die empfohlene Menge an Katzenklos einhalten. Rechnen Sie pro gehaltene Katze ein Katzenklo und insgesamt ein weiteres. Angenommen, Sie haben drei Katzen, bräuchten Sie also vier Katzenklos.

Das Katzenstreu

Überlegen Sie, ob Ihre Katze unter Umständen das Katzenstreu nicht mögen könnte. Ist es parfumiert oder mit irgendwelchen Duftstoffen versehen? Haben Sie eventuell kürzlich die Sorte gewechselt? Machen Sie ggf. den Wechsel rückgängig und finden Sie heraus, ob das Problem immer noch besteht.

Häufigkeit der Reinigung

Ein Katzenklo sollte am besten nach jedem Klogang gereinigt werden, wenigstens aber zweimal am Tag. Wenn dies beispielsweise wegen der Arbeit nicht schaffen, sollten Sie es wenigstens so oft wie möglich tun.

Katze im Bett – ja oder nein?

Diese Frage stellt sich vielen Katzenbesitzern – soll ich meine Katze mit ins Bett nehmen? Beantworten können Sie sich nur für sich selbst, denn es ist eine reine Frage der Vorlieben und Gewohnheiten.

Die Katze mit im Bett

Gerade Singles mögen es, wenn Mieze sich abends mit ins Bett kuschelt. So fühlen sie sich nicht alleine und werden sogar noch in den Schlaf geschnurrt. Viele Katzen legen sich auf die Füße ihres Dosenöffners, was natürlich im Winter den schönen Vorteil warmer Füße hat. Und schließlich ist es einfach schön, wenn unsere Vierbeiner unseren Tag mit uns teilen und auch abends noch ein bisschen kuscheln wollen, besonders wenn Herrchen und Frauchen tagsüber arbeiten und wenig zuhause sind.

„Das ist doch unhygienisch…“

Sicher kennen Sie diese Sprüche (meist von Nicht-Katzenbesitzern), dass eine Katze unhygienisch, ein Überträger von Krankheiten oder gar lebensgefährlich sei. Eines einmal vorweg: Es gibt wohl kaum ein reinlicheres Tier als die Katze, unhygienisch wäre also wohl kaum der richtige Ausdruck. Eine Katze, die regelmäßig geimpft und untersucht wird, überträgt auch keine Krankheiten. Und haben Sie schon einmal von Fällen gehört, in denen Katzen ihre Herrchen erstickt haben, weil sie sich auf ihr Gesicht gelegt haben?

Wenn nicht gerade eine Katzenhaarallergie vorliegt, spricht aus unserer Sicht nichts dagegen, Mieze auch nachts zu seinem treuen Begleiter zu machen.

Plötzliche Unsauberkeit: Die Geschlechtsreife

Viele Katzen, insbesondere Kater, werden plötzlich „unsauber“, wenn sie die Geschlechtsreife erlangen. Allerdings kann man in diesem Fall nicht wirklich von Unsauberkeit sprechen, denn meist handelt es sich dann um Markieren, das zum ganz normalen Instinktverhalten der Tiere zählt.

Markiert meine Katze?

In den meisten Fällen und besonders bei Katern wird man den Unterschied sehr deutlich riechen. Während normaler Urin zunächst beinahe geruchsfrei ist, kann der Urin, der beim Markieren abgegeben wird, beinahe bestialisch stinken. Allerdings muss dies nicht zwingend so sein. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie beim Tierarzt abklären lassen, ob die Geschlechtsreife tatsächlich erlangt wurde, und ggf. eine Urinprobe abgeben, um organische Ursachen für die Unsauberkeit ausschließen zu lassen.

Die Kastration als Lösung

Solange davon auszugehen ist, dass es sich um das typische Markierverhalten handelt, bleibt im Endeffekt kaum eine andere Lösung, als das Tier zu kastrieren. Allerdings dürfen Sie nicht denken, dass dies eine 100%-Lösung ist. Bei vielen Katern und Katzen hilft die Kastration, aber manche markieren auch munter nach der Kastration weiter, nur eventuell etwas weniger häufig und mit weniger extremem Geruch.

Diagnose: Katzenhaarallergie! Und jetzt?

Eine Katzenhaarallergie muss nicht immer schon von Geburt an bestehen – oft entwickelt sie sich erst im Laufe eines Lebens. Dies ist besonders tragisch, wenn es bereits Katzen im Haushalt gibt. Doch welche Möglichkeiten haben Sie mit einer Katzenhaarallergie?

Vermeidungstaktik

Die meisten Ärzte werden erst einmal dazu raten, den Kontakt mit den Katzenhaaren zu vermeiden. Was für einen Menschen, der keine Katze hält, im Normalfall recht leicht zu bewerkstelligen ist, wird jedoch für den Katzenliebhaber schnell zur Herausforderung. Problematisch wird es außerdem, wenn Sie bereits auf kleinste Mengen reagieren, denn solche Mengen finden Sie schon beispielsweise auf der Kleidung befreundeter Katzenhalter, auf Auto- und Bussitzen usw.

Therapie gegen Katzenhaarallergie: Hyposensibilisierung

Wenn die Vermeidungstaktik nicht zieht, kann eigentlich nur noch eine so genannte Hyposensibilisierung angestrebt werden. Dabei werden so genannte Allergiespritzen gesetzt. Diese enthalten den Stoff, auf den Sie allergisch reagieren, anfänglich nur in einer sehr geringen Konzentration. Diese Konzentration wird nach und nach erhöht, sobald sich der Körper an die jeweilige Menge gewöhnt hat.

Die Erfolgsaussichten sind bei Menschen, die mit einer Katze zusammenleben, eher gering, da hierfür eine mehr oder weniger allergenfreie Umgebung vorhanden sein sollte. Deshalb werden leider die Kosten für die bis zu drei Jahre dauernde Dauerbehandlung oft nicht von den Krankenkassen getragen.

Plötzliche Unsauberkeit: Organische Ursachen für Unsauberkeit

Wenn eine Katze plötzlich unsauber wird, sind Herrchen und Frauchen meist verunsichert. Woher kommt die plötzliche Unsauberkeit? Ist Mieze etwa krank? Oder protestiert sie gegen irgendetwas? Häufig sind organische Ursachen der Auslöser. Deshalb sollten Sie diese immer als erstes abklären lassen.

Blasen- der Harnröhrenentzündung

Die wohl häufigste Ursache für Unsauberkeit ist eine (noch) nicht entdeckte Blasen- oder Harnröhrenentzündung. Sie wird durch Viren oder Bakterien verursacht, die sich in der Blase und in den Harnröhren heimisch fühlen. Das gemeine ist: Jedes Mal, wenn Mieze pinkeln gehen möchte, hat sie dabei höllische Schmerzen. Das Wasserlassen verursacht ein regelrechtes Brennen.

Inkontinenz

Für eine Inkontinenz ist im Endeffekt keine Krankheit verantwortlich, sondern eine Muskelschwäche/-schädigung. Dabei ist der Muskel, der den Harn oder Stuhl zurückhalten soll, nicht mehr in der Lage, seiner Funktion nachzukommen (ähnlich dem Beckenbodenmuskel beim Menschen). Die einzige Lösung für dieses Problem ist meist das Tragen von Windeln, so unangenehm dies für die Katze auch sein mag.

Folgen nicht entdeckter Blasenentzündungen

Wird eine Blasenentzündung nicht entdeckt, kann sich innerhalb kürzester Zeit ein lebensbedrohlicher Darmverschluss oder sogar ein Nierenversagen herausbilden. Deshalb sollte der Tierarzt bei Unnormalitäten im Stuhlgang oder beim Wasserlassen immer untersuchen, ob die Blase gefüllt ist und ggf. einen Einlauf oder einen künstlichen Darmausgang vorbereiten.

So bringen Sie Ihrer Katze das Pfötchengeben bei

Viele Katzenhalter mögen es, wenn Ihre Katze wie ein Hund die Pfote gibt. Dies können Sie Ihrer Katze durchaus beibringen. Wir zeigen Ihnen, wie’s geht!

Erste Schritte

Beginnen Sie zunächst damit, die Pfote Ihrer Katze zwischen zwei Finger zu nehmen und sie vorsichtig hochzuheben. Wenn sie dies zulässt, belohnen Sie sie mit einem Leckerli. Wiederholen Sie dies immer wieder im Alltag, sodass sie allmählich zu verstehen beginnt, dass das Anheben der Pfote mit einem Leckerli belohnt wird. Nun können Sie schon weiter fortschreiten und die Pfote mit der ganzen Hand anheben – auch hier wieder das Leckerli nicht vergessen.

Pfote heben

Bald wird Ihre Katze damit beginnen, ihre Pfote zu heben, wenn Sie ihr die Hand hinhalten, da sie darauf hofft, sich so ihre Belohnung zu verdienen. Zunächst belohnen Sie sie noch mit Leckerlis. Wenn diese Vorgehensweise gefestigt ist, reduzieren Sie die Leckerlis immer mehr und steigen auf eine verbale Belohnung in Form von Lob um.

Sobald Sie es geschafft haben, dass Ihre Katze nicht immer ein Leckerli braucht, um Ihnen die Pfote zu geben, sind Sie am Ziel angekommen. Ganz ohne Leckerli wird es aber auf Dauer nicht gehen. Von Zeit zu Zeit sollten Sie Ihre Katze immer noch mit einer kleinen Leckerei belohnen, damit es die Freude an diesem „Spiel“ nicht verliert.

So stehen Sie Ihrer Kartäuser-Katze bei der Geburt bei

Wenn Ihre Kartäuser-Katze wirft, sollten Sie stets eine Grundregel beachten: Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Katze ihre Jungen alleine auf die Welt bringen kann. Sie braucht also zunächst Ihre Hilfe nicht und Sie sollten sich weitgehend aus dem ganzen Prozess heraushalten und der Katze die Ruhe lassen, die sie braucht.

Wann Sie eingreifen müssen

Ihr Eingreifen ist nur dann erforderlich, wenn Sie feststellen sollten, dass sich die Katze nicht um ihre neugeborenen Kätzchen kümmert. Leben Sie sofort die Atemwege der Kätzchen frei, indem Sie mit den Fingern den Schleim vom Gesichtchen und natürlich vor allem von Mund und Nase entfernen.

Außerdem muss die Nabelschnur durchtrennt werden. Normalerweise wird sie von der Katze abgebissen. Deshalb wird hier auch kein gerader Schnitt empfohlen, sondern besser so eine Art „abreißen“ mit dem Fingernagel. Wenn Sie sich dies nicht zutrauen, können Sie die Nabelschnur aber auch mi einer sterilen Schere durchtrennen. Sie sollte allerdings möglichst stumpf sein. Bei einem zu glatten Schnitt verschließen sich die Blutgefäße nicht richtig.

Reinigen der Kätzchen

Die Kätzchen müssen anschließend gereinigt und getrocknet werden. Wärmen Sie hierzu auf dem Heizkörper oder unter einem Heizstrahler Handtücher an und rubbeln Sie sie damit vorsichtig trocken. Dadurch reinigen Sie die Neugeborenen nicht nur, sondern aktivieren sie auch. Anschließend geht es zurück zur Eingewöhnung bei der Mutter.

Was Ihnen Ihre Katze sagen möchte

Die typische Mitteilungsart Ihrer Katze kennen Sie – sie miaut. Nicht jedes Miau bedeutet das Gleiche. Hören Sie genau auf sie und stellen Sie fest, wann sie welchen Tonfall an den Tag legt. So kann ein einfaches Miau je nach Tonfall beispielsweise Wohlbefinden bedeuten, aber auch Hunger oder dass Ihre Katze rollig ist. 

Schnurren

Das Schnurren ist wohl die Lautäußerung der Katze, die wir am einfachsten interpretieren können. Sie fühlt sich wohl und möchte vielleicht sogar schmusen. Achten Sie allerdings auch auf das sonstige Verhalten Ihrer Katze. Katzen besitzen nämlich durch das Schnurren so eine Art Selbstheilungsfunktion – sie beruhigen sich dadurch selbst und unterstützen so die Heilung von Wunden oder Erkrankungen. Es könnte daher auch sein, dass Ihre Katze Schmerzen hat oder krank ist, wenn sie viel schnurrt.

Schnattern

Viele Katzenbesitzer kennen dieses Geräusch gar nicht und erschrecken vielleicht sogar, wenn sie es zum ersten Mal hören. Das Schnattern kommt vor, wenn die Katze Beute entdeckt. Wohnungskatzen sitzen beispielsweise auf dem Fensterbrett und gackern durch das Fenster einen Vogel an, der draußen auf einem Baum sitzt. Das Schnattern weist auf Aufregung sowie den geweckten Jagdtrieb hin.

Spielzeug Selbstbedienung für Katzen

Spielzeug Selbstbedienung für Katzen
Vielleicht kennen Sie das: Ihre Katze hat wieder ausgiebig gespielt und anschließend liegen ihre Spielsachen im ganzen Wohnzimmer verstreut. Kein Wunder, schließlich müssen Sie erst einmal alles aus dem Schrank räumen, damit Mieze damit spielen kann. Doch wie wäre es stattdessen mit einem Selbstbedienungsladen für Ihre Katze?
Vorhandenes nutzen
Praktisch ist es, wenn Sie ein kleines Schränkchen haben, in dem ein wenig Platz ist. Dann legen Sie die Spielsachen Ihrer Katze einfach hinein und sie sind aufgeräumt. Wenn Mieze spielen möchte, öffnen Sie die Schranktüre und Mieze holt sich einfach heraus, worauf sie gerade Lust hat. Aufgeräumt ist dann ebenso schnell wieder – Katzenspielzeug in den Schrank und Schranktür zu.
Einen Spielwarenladen basteln
Sie können auch aus festem Karton oder aus Wellpappe einen Einkaufsladen oder ein „Schaufenster“ basteln. Darin können Sie ihre Lieblingsspielzeuge ablegen und sortieren (oder auch nicht). Ihre Katze wird einen Heidenspaß dabei haben, ihr Lieblingsspielzeug auszuwählen und aus dem Geschäft zu holen. Schon geht’s los mit dem Spiel. Der Vorteil: Mieze kann sich jederzeit selbst an ihrem Spielzeug bedienen und doch haben Sie alle Spuren des Spiels schnell wieder beseitigt.

Vielleicht kennen Sie das: Ihre Katze hat wieder ausgiebig gespielt und anschließend liegen ihre Spielsachen im ganzen Wohnzimmer verstreut. Kein Wunder, schließlich müssen Sie erst einmal alles aus dem Schrank räumen, damit Mieze damit spielen kann. Doch wie wäre es stattdessen mit einem Selbstbedienungsladen für Ihre Katze?

Vorhandenes nutzen

Praktisch ist es, wenn Sie ein kleines Schränkchen haben, in dem ein wenig Platz ist. Dann legen Sie die Spielsachen Ihrer Katze einfach hinein und sie sind aufgeräumt. Wenn Mieze spielen möchte, öffnen Sie die Schranktüre und Mieze holt sich einfach heraus, worauf sie gerade Lust hat. Aufgeräumt ist dann ebenso schnell wieder – Katzenspielzeug in den Schrank und Schranktür zu.

Einen Spielwarenladen basteln

Sie können auch aus festem Karton oder aus Wellpappe einen Einkaufsladen oder ein „Schaufenster“ basteln. Darin können Sie ihre Lieblingsspielzeuge ablegen und sortieren (oder auch nicht). Ihre Katze wird einen Heidenspaß dabei haben, ihr Lieblingsspielzeug auszuwählen und aus dem Geschäft zu holen. Schon geht’s los mit dem Spiel. Der Vorteil: Mieze kann sich jederzeit selbst an ihrem Spielzeug bedienen und doch haben Sie alle Spuren des Spiels schnell wieder beseitigt.