Die Katze teilt sich mit

Katzen haben eine sehr ausgeprägte Lautvielfalt. Was wie ein einfaches „Miau“ klingt, entspricht in der Realität ungefähr 100 verschiedenen Tönen und entsprechend vielen unterschiedlichen Bedeutungen.

Was will die Mieze denn?

Katzen nutzen viele verbale Möglichkeiten aus, um auf sich aufmerksam zu machen. Prinzipiell wird die Katze dann hörbar, wenn sie etwas möchte. Das kann von der Streicheleinheit über das Füllen des Futternapfes bis hin zum Türe öffnen reichen.

Die Lautgebung unterscheidet sich von Fall zu Fall. Auch in puncto Schmerzen äußern sich Katzen verbal, was dann als „klagend“ empfunden wird. Ein echtes „Miau“ wird man dabei eher nicht zu hören bekommen. Meist klingen diese Laute wie Mao, Ma oder auch nur ein „au“, wenn der Katze beispielsweise ausversehen auf den Schwanz getreten wird.

Lautgebung bei der Jagd

Haben Katzen, vor allem bei mehreren Katzen in einem Haushalt, ein Beuteobjekt erspäht, entwickeln sie eine ganz spezielle Art der Lautgebung. Diese Laute haben nichts mehr mit dem allgemeinen Miauen zu tun, sondern hören sich eher an wie ein „klicken“.

Dadurch signalisieren Katzen, dass ein Jagdopfer gefunden wurde und andere Katzen sich dieser Jagd anschließen können. Als Jagdopfer kommen dabei viele verschiedene Tiere in Frage. Von der einfachen Hausspinne über Stubenfliegen bis hin zum Vogel im Geäst vor dem Aussichtsfenster ist alles möglich.

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