Katzen vertragen kein Teebaumöl

Um der chemischen Keule bei der Behandlung der lieben Miesen aus dem Weg zu gehen, verwenden einige Katzenbesitzer gerne Teebaumöl. Vermutlich ist jedem dieser Besitzer nicht bewusst, dass Teebaumöl reines Gift für Katzen ist.

Wann wird Teebaumöl benutzt?

Bei der homöopathischen Heilbehandlung für Katzen findet Teebaumöl vor allem bei der Bekämpfung parasitärer Organismen Verwendung. Ebenso wird das Öl genutzt, um gegen Hauterkrankungen wie beispielsweise Pilzbefall vorzugehen. Nicht bedacht wird dabei die toxische Wirkung des Öls auf die Katze.

So wirkt Teebaumöl bei Katzen

Sobald Mieze die ätherischen Dämpfe des Teebaumöls aufnimmt, reichert der Katzenkörper sogenannte Phenole und Terpine an. Diese können vom Stoffwechsel nur sehr langsam abgebaut werden. Das Resultat ist eine akute Vergiftung, die bereits nach nur wenigen Tropfen Teebaumöl auftritt. Als weiteren Effekt kann man häufig auch Schuppenflechte an der behandelten Stelle feststellen.

Symptome einer Vergiftung durch Teebaumöl

Chronische Abmagerung, taumelnde Schritte, Unruhe, Zittern und nicht zuletzt Koma oder gar Tod sind die Konsequenzen einer Behandlung mit Teebaumöl. Gegen die Vergiftung hilft auch kein Verdünnen des Öls. Sollte die geliebte Katze dennoch mit dem Öl in Kontakt geraten, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Diesem sofort sagen, dass Teebaumöl im Spiel ist.

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