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Plötzliche Unsauberkeit: Die Geschlechtsreife

Viele Katzen, insbesondere Kater, werden plötzlich „unsauber“, wenn sie die Geschlechtsreife erlangen. Allerdings kann man in diesem Fall nicht wirklich von Unsauberkeit sprechen, denn meist handelt es sich dann um Markieren, das zum ganz normalen Instinktverhalten der Tiere zählt.

Markiert meine Katze?

In den meisten Fällen und besonders bei Katern wird man den Unterschied sehr deutlich riechen. Während normaler Urin zunächst beinahe geruchsfrei ist, kann der Urin, der beim Markieren abgegeben wird, beinahe bestialisch stinken. Allerdings muss dies nicht zwingend so sein. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie beim Tierarzt abklären lassen, ob die Geschlechtsreife tatsächlich erlangt wurde, und ggf. eine Urinprobe abgeben, um organische Ursachen für die Unsauberkeit ausschließen zu lassen.

Die Kastration als Lösung

Solange davon auszugehen ist, dass es sich um das typische Markierverhalten handelt, bleibt im Endeffekt kaum eine andere Lösung, als das Tier zu kastrieren. Allerdings dürfen Sie nicht denken, dass dies eine 100%-Lösung ist. Bei vielen Katern und Katzen hilft die Kastration, aber manche markieren auch munter nach der Kastration weiter, nur eventuell etwas weniger häufig und mit weniger extremem Geruch.

So markiert Ihre Katze ihr Revier

So markiert Ihre Katze ihr Revier
Als Markieren bezeichnen die meisten Menschen das „Spritzen“, das vor allem bei männlichen, seltener auch bei weiblichen Tieren auftritt. Tatsächlich gibt es aber noch mehr Möglichkeiten, wie Katzen ihr Revier markieren können.
Markieren durch Spritzen
Kater verteilen in regelmäßigen Abständen kleine Mengen Harn, um ihr Revier für Feinde zu markieren. Weibchen tun dies im Normalfall höchstens dann, wenn sie rollig sind, damit potenzielle Partner in der Nähe auf sie aufmerksam werden. Solange sie das nur im Freien tun, ist es kein Problem. Bei Wohnungskatzen hilft hier allerdings leider nur eine Kastration – und in manchen Fällen nicht einmal das.
Markieren durch das Krallenschärfen
Ihren Duft können Katzen auch verströmen, wenn sie an etwas kratzen. Eine andere Katze, die an der „bekratzten“ Stelle vorbeikommt, erschnuppert den (für uns nicht wahrnehmbaren) Duft der kratzenden Katze und lässt davon ab. Der Duft wird in diesem Fall zum einen über die Unterseiten der Pfoten abgegeben, aber auch die Schläfen und die Schwanzwurzel sind wichtige „Duftspender“.
Markieren durch Reiben
Auch wenn sich eine Katze an etwas reibt – an Möbeln oder auch am Bein von Herrchen und Frauchen – verströmt sie ihren Duft und markiert so ihr Revier.

Als Markieren bezeichnen die meisten Menschen das „Spritzen“, das vor allem bei männlichen, seltener auch bei weiblichen Tieren auftritt. Tatsächlich gibt es aber noch mehr Möglichkeiten, wie Katzen ihr Revier markieren können.

Markieren durch Spritzen

Kater verteilen in regelmäßigen Abständen kleine Mengen Harn, um ihr Revier für Feinde zu markieren. Weibchen tun dies im Normalfall höchstens dann, wenn sie rollig sind, damit potenzielle Partner in der Nähe auf sie aufmerksam werden. Solange sie das nur im Freien tun, ist es kein Problem. Bei Wohnungskatzen hilft hier allerdings leider nur eine Kastration – und in manchen Fällen nicht einmal das.

Markieren durch das Krallenschärfen

Ihren Duft können Katzen auch verströmen, wenn sie an etwas kratzen. Eine andere Katze, die an der „bekratzten“ Stelle vorbeikommt, erschnuppert den (für uns nicht wahrnehmbaren) Duft der kratzenden Katze und lässt davon ab. Der Duft wird in diesem Fall zum einen über die Unterseiten der Pfoten abgegeben, aber auch die Schläfen und die Schwanzwurzel sind wichtige „Duftspender“.

Markieren durch Reiben

Auch wenn sich eine Katze an etwas reibt – an Möbeln oder auch am Bein von Herrchen und Frauchen – verströmt sie ihren Duft und markiert so ihr Revier.

Neue Katze ans Katzenklo gewöhnen

Stubentiger sind außerordentlich reinliche Tiere, weshalb es gewöhnlich überhaupt kein Problem ist, sie an eine Katzentoilette zu gewöhnen – und das gilt auch für junge Tiere, sofern sie körperlich dazu in der Lage sind, die Hürde des Eingangs zur Katzentoilette zu überwinden.

An die Toilette gewöhnen

Wenn Ihre Katze neu bei Ihnen einzieht, können Sie den Lernprozess unterstützen, indem Sie sie immer und immer wieder auf das Katzenklo setzen, beispielsweise alle 15 bis 30 Minuten. Wenn sie darin sitzt, können Sie ihr auch noch zeigen, dass sie darin herumscharren kann. Wenn sie gerade nicht „muss“, wird sie das Klo schnell wieder verlassen. Das ist aber kein Problem. Höchstwahrscheinlich wird sie bei einem der folgenden Male tatsächlich müssen und die Gelegenheit ergreifen. Wenn die Katze einmal in das Katzenklo gemacht hat, ist es gewöhnlich auch in Zukunft kein Problem mehr.

Wie viele Katzenklos benötigt man tatsächlich?

Im optimalen Fall haben Sie für eine Katze zwei Katzentoiletten. Der Hintergrund ist der, dass viele Katzen das große und kleine Geschäft trennen möchten. Wenn Sie mehrere Katzen halten, sollten Sie immer ein Katzenklo mehr einplanen, als Sie Katzen haben, also beispielsweise drei Toiletten bei zwei Katzen und vier Toiletten bei drei Katzen.