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Verstehen Sie schon die Körpersprache Ihres kleinen Kätzchens?

Kätzchen können zwar nicht mit uns sprechen, aber ihre Körpersprache teilen sie uns durchaus das eine oder andere mit. Wenn Sie genau hinsehen, können Sie aus den folgenden Gesten einiges herauslesen:

  • Krallen wetzen: Dies ist nicht nur eine Möglichkeit, um die Krallen zu schärfen. Auf diese Weise markieren Katzen auch ihr Revier. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie Ihr Kätzchen loben, wenn es an den Stellen kratzt, die für es vorgesehen sind, z. B. der Kratzbaum.
  • Lauerstellung im tiefen Gras: Ihr Kätzchen hat eine Beute gefunden – wobei es sich dabei ebenso gut auch nur um einen Schmetterling handeln kann – und geht in Lauerstellung. Lassen Sie Ihren kleinen Racker ruhig spielerisch seinen Jagdtrieb entdecken.
  • Katzenbuckel: Wahrscheinlich hat sich Ihr Kätzchen erschrocken und versucht sich auf diese Art und Weise tatsächlich größer zu machen, um einschüchternder zu wirken. Lassen Sie sich davon nicht stören, Sie können ganz normal weiterspielen.
  • Pfote heben: Wenn Ihr Kätzchen die Pfote hebt und Sie dabei am besten noch anmaunzt, will es Ihnen damit zeigen, dass es mit Ihnen spielen möchte. Scheinbar gefällt ihr das gewählte Spiel.
  • Angelegte Ohren und gesträubtes Haar: Ihre Katze hat einen Gegner entdeckt, der ihr Angst einjagt. Wenn eine Gefahr für Ihr kleines Kätzchen droht, sollten Sie eingreifen. Ansonsten sollten Sie sie ihre eigenen Erfahrungen machen lassen.

Die wichtigsten Regeln für die Fressgewohnheiten Ihrer Katze

Leider haben viele Katzen unbequeme Fressgewohnheiten, die ihnen in den meisten Fällen von ihren Herrchen und Frauchen unbewusst antrainiert wurden. Wenn Sie jedoch bereits von vornherein klare Regeln aufstellen, wird es Ihnen nicht schwer fallen, die Fressgewohnheiten Ihrer Katze zu beeinflussen.

Feste Fütterungszeiten einführen

Führen Sie zwei feste Fütterungszeiten ein und halten Sie diese auch selbst ein. So umgehen Sie die Problematik, dass die Katze am Tisch bettelt. Sie weiß dann ganz genau, wann sie zu essen bekommt und wann Sie essen.

Fressnapf immer leeren

Zu festen Fütterungszeiten gehört es auch, dass nach der Katzenmahlzeit überschüssiges Futter entfernt wird – sonst wäre ja im Prinzip immer Fütterungszeit. Lassen Sie es höchstens eine Stunde stehen und entfernen Sie alle Reste danach.

Leckerlis sind kein Dauerfutter

Leckerlis sollten nie zu etwas anderem benutzt werden, als für das, wofür sie gemacht wurden. Leckerlis sind eine Belohnung. Sie sind also keine Vorspeise und auch keine Nachspeise. Sie sollten dagegen nur verteilt werden, wenn die Katze wirklich etwas gut gemacht und eine Belohnung verdient hat.

Bei der Futtermarke bleiben

Jede Katze wird einmal einen Tag haben, an dem sie nicht oder nicht so gut frisst. Sie müssen deswegen nicht gleich in Panik ausbrechen und eine andere Futtermarke kaufen. Sie erziehen Ihre Katze auf diese Weise sonst dazu, immer wählerisch zu sein. Plötzlich bestimmt Ihre Katze die Futtermarke statt Ihnen selbst.

So verreisen Sie mit Ihrer Katze

Wenn Sie in EU-Länder reisen möchten, benötigen Sie einen so genannten EU-Heimtierpass. Er wurde 2004 eingeführt, um die Verbreitung der Tollwut einzudämmen. Der Pass enthält die Kennzeichnungsnummer Ihrer Katze, die ihr eintätowiert wurde. Ab Mitte 2011 müssen Katzen zusätzlich gechipt werden. Der Heimtierpass enthält außerdem Informationen zu den Impfungen der Katze.

Welche Impfungen erforderlich sind

Einige Länder erwarten eine aktuelle Tollwutimpfung, die mindestens einen Monat und höchstens zwölf Monate her ist. Oft ist sogar noch ein strengerer Impfschutz erforderlich. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich vorab informieren, welche Anforderungen das jeweilige Land stellt, in das Sie reisen möchten. Frischen Sie einige Zeit vor Ihrer Reise am besten den Impfschutz Ihres Tieres auf – so gehen Sie immer auf Nummer sicher. Ihre Katze sollte außerdem entwurmt und zeckenfrei sein. Dies ist beispielsweise in Schweden und Irland Bedingung für die Einreise mit einer Katze.

Vorsichtsmaßnahmen

Vergessen Sie bei Auslandsreisen niemals Ihren EU-Heimtierpass. Wenn Sie an der Grenze die erforderlichen Voraussetzungen nicht erfüllen bzw. nachweisen können, wird Ihnen die Einreise unter Umständen verweigert.

Sie können Ihre Katze auch vorsorglich chippen lassen, da der Chip ohnehin in wenigen Monaten Voraussetzung ist. Der Chip ist unabhängig von einer bereits bestehenden Tätowierung erforderlich. Immerhin beschleunigt er die Einreise an der Grenze.

Fang den Hut … ähh den Handschuh

Hätten Sie gedacht, dass ein Handschuh ein lustiges Spielzeug sein kann? Dazu müssen Sie ihn nur mit einer Füllung versehen und schon kann es mit dem Spielspaß losgehen.

Was sich als Füllung eignet

Als Füllung eignen sich viele verschiedene Dinge. Stopfen Sie beispielsweise eine stark knisternde Folie in den Handschuh. Ihre Katze wird sich sicherlich lange damit beschäftigen können, bevor es langweilig wird, denn welches Spielzeug gibt schon so geheimnisvolle Geräusche von sich, wenn man es berührt?

Sie können aber beispielsweise auch raschelndes Papier in den Handschuh füllen – knüllen Sie es dazu einfach ein bisschen zusammen. Auch Stroh gibt eine gute Füllung für den Handschuh ab. Zum perfekten Spielspaß wird der Handschuh, wenn Sie unter das Stroh oder das Papier auch noch ein wenig Katzenminze mischen – er wird für Ihre Mieze unwiderstehlich sein.

Mit dem Handschuh spielen

Zum Katzenspielzeug wird Ihr gefüllter Handschuh, wenn Sie ihn mit einer Kordel verknoten und aufhängen, beispielsweise am Kratzbaum, an einem Haken in der Decke oder am Türrahmen. Natürlich geht es aber auch ohne Kordel – Sie können der Katze den Handschuh auch einfach so geben – sie wird den Handschuh wahrscheinlich wild hin und her werfen, als hätte sie eine Maus gefangen.

Pompons aus Wolle – So begeistern Sie Ihre Katze

Wollpompons bringen für Katzen den ultimativen Spaßfaktor. Sie lassen sich wunderbar in die Luft werfen, verfolgen und fangen.

So können Sie Pompons einfach selber machen

Suchen Sie sich ein Wollknäuel, das Sie anderweitig nicht mehr brauchen und schon geht’s los. Sie benötigen dazu außerdem zwei kleine runde Pappscheiben mit einem Loch in der Mitte. Der Durchmesser der Pappe hängt davon ab, wie groß Ihr Pompon werden soll. Legen Sie die zwei Scheiben nun aufeinander und wickeln Sie jeweils von der Mitte nach außen Wolle um die Scheibe, solange bis das Loch in der Mitte komplett ausgefüllt ist. Nun schneiden Sie die Wolle zwischen den zwei Scheiben am äußeren Rand entlang auf. Nun müssen Sie noch zwischen den zwei Scheiben einen weiteren Wollfaden hindurchziehen und ihn einige Male um die Mitte herum festziehen, damit der Pompon schön fest wird. Wenn Sie jetzt die Pappe entfernen, ist Ihr Pompon fertig.

Auf die Sicherheit achten

Ihre Katze wird ihr neues Spielzeug sicherlich gleich ausgiebig testen. Beim Spiel wird sie sicherlich auch schnell einzelne Fäden herausziehen. Passen Sie auf, dass sie sie nicht frisst und bleiben Sie am besten dabei, wenn Ihr Vierbeiner mit den Pompons spielt.

Die Katze richtig eingewöhnen

Ist die Entscheidung für ein neues samtpfötiges Familienmitglied gefallen, so gilt es auch, die Katze richtig einzugewöhnen. Hierbei sollten Sie bedenken, welche Umstellung Ihre Katze auf sich nehmen muss. Sie wird in der Regel nicht nur eine neue Umgebung erhalten, sondern auch von Mutter und Geschwistern getrennt. Vielen Katzenkindern fällt die Umstellung leichter, wenn Sie zwei Wurfgeschwister gleichzeitig bei sich aufnehmen. Dann ist ein bekannter Kamerad zum Spielen da.

Die ersten Stunden

Zunächst einmal sollten Sie die Katze in die Wohnung bringen und ihr die Katzentoilette zeigen. Anschließend lassen Sie sie in Ruhe. Je nach Temperament wird Ihr neuer Mitbewohner nun sofort neugierig sein neues Reich erkunden oder sich erst einmal ängstlich in eine Ecke verkrümeln.

Bedrängen Sie die Katze keinesfalls. Verbreiten Sie keine Hektik und lassen Sie auch nicht alle Familienmitglieder die Katze streicheln oder auf den Arm nehmen, selbst wenn sie noch so niedlich ist. Katzen fühlen sich dann schnell bedrängt und das sollten Sie vermeiden.

Die ersten Schritte ins neue Heim

Nach der ersten Eingewöhnung zeigen Sie Ihrer Katze ihren Schlafplatz, Futter- und Wassernapf. Geben Sie Ihr auch gleich ein Spielzeug. Vielfach kann dadurch der Kontakt zum neuen Halter besser aufgebaut werden. Aber auch wenn Ihre Katze noch fremdelt, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Manche Katzen gewöhnen sich schneller um, bei anderen dauert es länger. Geben Sie ihr auf jeden Fall die Zeit, die sie braucht, dann werden Sie später harmonisch zusammen leben.

Die erste große Fahrt

Wenn Sie eine Katze kaufen wollen, werden Sie diese in aller Regel vom Züchter abholen müssen. Je nach gewünschter Rasse sollten Sie sich dabei auf längere Fahrzeiten einstellen. Züchter, die Ihnen die Katze an einem vereinbarten Treffpunkt übergeben, etwa einem Parkplatz, sollten Sie hingegen meiden. Dabei handelt es sich nicht um verantwortungsbewusste Züchter, sondern um reine Tiervermehrer.

Liebhaberkatze oder Rassekatze?

Eine Rassekatze muss natürlich den Standards ihrer Rasse vollständig entsprechen. Kleinere Fehler, wie Farbabweichungen, machen es unmöglich, die Katze zur Zucht oder für Ausstellungen zu verwenden. Seien Sie sich darüber bitte vor der Auswahl eines Kätzchens im Klaren.

Die Katzen mit kleinen Mängeln werden vom Züchter häufig als Liebhaberkatzen angeboten. Sie sind nicht etwa Katzen zweiter Wahl, sondern weisen in der Regel nur kleine Schönheitsfehler auf. Gesundheitlich sind sie aber genauso stabil, wie die schöneren Rassekatzen. Entscheiden Sie sich für eine Liebhaberkatze kann auch der Kaufpreis etwas geringer ausfallen. Gerade, wenn Sie eine Familienkatze suchen, sollten Sie die Möglichkeit ins Auge fassen.

Die Papiere der Katze

Achten Sie beim Abholen der Katze auf die vollständige Aushändigung der Papiere. Der Impfausweis ist besonders wichtig, in ihm wird dokumentiert, dass das Tier alle notwendigen Impfungen erhalten hat. Der Kaufvertrag sollte idealerweise schriftlich geschlossen werden, um Rechtssicherheit zu erlangen. Bei Rassekatzen erhalten Sie zudem eine Ahnentafel. Bestehen Sie auf dieser auch, wenn Sie eine Familienkatze suchen. Sie steht für eine seriöse Zucht und angemessene Schonzeiten der Katzenmütter.

Pfötchen geben bei der Katze?

Dass Katzen Pfötchen geben können, ist unumstritten. Dass sie es aber auch tun, dagegen sehr. Katzen sind nun einmal keine Hunde und dessen sollten Sie sich als Katzenhalter auch immer bewusst sein. Wollen Sie mit Ihrer Katze dennoch ein paar Tricks lernen, eignet sich das Pfötchen geben recht gut.

Wie sage ich es meiner Katze?

Um Ihre Katze zum Pfötchen geben zu bewegen, sollte sie erst einmal aufmerksam vor Ihnen sitzen. Halten Sie jetzt ein heiß begehrtes Spielzeug in die Luft und schlenkern Sie dieses über ihrem Kopf hin und her.

Sobald Ihre Katze das Pfötchen hebt, um nach dem Spielzeug zu „greifen“, sagen Sie ihr einen unverwechselbaren Satz, wie eben „Gib Pfötchen“. Wenn Sie diese Übung mehrmals trainieren, wird Ihre Katze schnell wissen, was Sie von ihr wollen. Dann brauchen Sie bald schon kein Spielzeug mehr als Motivation. Allerdings sollten Sie von Ihrer Katze auch keinen Hundegehorsam erwarten.

Das trainieren Sie mit Ihrer Katze

Bei den Übungen, um das Pfötchen zu geben, trainieren Sie ebenfalls viele Sinne Ihres Stubentigers. So werden die Intelligenz und das Reaktionsvermögen gefördert. Außerdem trainieren Sie den Tastsinn Ihrer Katze und können die Bindung der Katze zu Ihnen stärken.

Die Domestikation der Katzen

Katzen sind dem Menschen seit Jahrtausenden bekannt, doch die wenigsten wissen, wie die einstigen Wildtiere sich dem Menschen tatsächlich annäherten. Heute geht man davon aus, dass die Katzen einst zu den Menschen kamen, als sie sesshaft wurden.

Volle Kornspeicher zogen Katzen an

Die Menschen legten Kornspeicher an, die wiederum die Mäuse anzogen. Die Katzen merkten dies bald und machten sich auf die Jagd nach den Nagetieren. Schnell bekam der Mensch mit, dass die kleinen Vierbeiner ihm einen hohen Nutzen brachten.

Denn waren einmal die Katzen auf die Jagd gegangen und hatten die Mäuse und andere Nager vertilgt, fraßen diese nicht die menschlichen Vorräte auf. So gesehen ist es recht wahrscheinlich, dass die Menschen den Katzen von Anfang an gut gesonnen waren.

Gewöhnung der Katzen an den Menschen

Katzen, die in den menschlichen Siedlungen aufwuchsen, fanden stets ausreichend Nahrung. Sie waren kräftiger und gesünder und konnten sich somit vermehrt fortpflanzen. Nun gibt es verschiedene Annahmen, die sich halten, wie die Katze zum Mensch fand. Einerseits könnten die Katzenmütter vermehrt in den menschlichen Siedlungen auf die Jagd gegangen sein, so dass die Katzenwelpen bereits frühzeitig die Scheu vorm Menschen verloren haben. Andererseits könnten die Katzenmütter positive Erfahrungen mit dem Menschen an ihre Welpen weiter gegeben haben.

Die wahrscheinlichste Variante ist aber, dass Katzenwelpen, deren Mütter verstarben, von Menschenhand großgezogen wurden. Somit haben sich die Katzen und die Menschen immer mehr angenähert.

Agility für die sportliche Katze

Hundebesitzer wissen genau, was Agility bedeutet: Nämlich einen Hindernisparcours in bestimmter Zeit zu durchlaufen. Doch auch Katzen könnten diesen Sport mögen. Die Tiere sind recht verschieden, wie wir wissen, deshalb sollte der Katzensport durchaus einmal ausprobiert werden. Bauen Sie einfach einen kleinen Parcours mit Hindernissen auf, etwa Stofftunnel oder Rampen. Sie können alternativ auch einfach die bestehenden Möbel als Hindernisse einsetzen.

Spielpartner Mensch ist gefragt

Ein wichtiger Punkt zum Agility für Katzen: Sie als Mensch müssen hier unweigerlich mit spielen. Damit Ihre Katze die Hindernisse auch durchläuft, befestigen Sie ein Leckerchen an einer langen Schnur. Ziehen Sie dieses nun an Tischbeinen entlang, über das Bett, durch einen Stofftunnel hindurch und vieles mehr. Folgt Ihnen Ihre Katze bereitwillig, bekommt sie natürlich auch das Leckerchen.

Sollte ihr der Agility-Sport dagegen nicht zusagen, bekommt sie das Leckerchen nach kurzer Zeit dennoch. Vergessen Sie nicht, dass Katzen sich nicht im eigentlichen Sinne erziehen lassen. Das Spielen mit Ihnen soll Ihrem Stubentiger schließlich auch Freude bereiten.

Keinen Zwang ausüben

Wenn Katzen Agility mögen, dann ist das in Ordnung und Sie können es in ihr tägliches Spiel einbauen. Merken Sie, dass Ihre Katze keinen Spaß daran hat, dann probieren Sie einfach andere Spiele aus. Zwingen Sie Ihrer Katze aber niemals Spiele auf, das würde sie nur unleidig machen.