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Auf geht’s zur Mäusejagd
Im Handel bekommen Sie jede Menge Katzenspielzeug, das wie eine Maus geformt ist. Mal handelt es sich einfach um kleine Mäuse aus Filz, die mit Watte gefüllt sind. Ein andere Mal handelt es sich um eine aufziehbare oder sogar ferngesteuerte Maus.
Die einfachere Variante
Die kleinen Filzmäuse scheinen zwar auf den ersten Blick langweilig, doch sind sie dies für Ihren Vierbeiner keineswegs. Sie lassen sich wunderbar in der Luft herumwirbeln, mit der Pfote anstubsen und sogar darauf herumbeißen kann die Katze, wenn sie ihre „Beute“ gefangen hat. Sie werden überrascht sein, wie lange sich Ihre Katze alleine damit beschäftigen kann – schon vollführt sie die tollkühnsten Sprünge, um die Jagd fortzusetzen.
Bewegung ins Spiel bringen
Noch besser sind natürlich Mäuse, die sich bewegen. Sie finden im Handel beispielsweise Fellmäuse, die Sie aufziehen können, sodass sie schnell über’s Parkett „flitzen“. Besonders luxuriöse Mäuse fiepen sogar auch noch, wenn Ihr Samtpfötchen es mit seinen Krallen anstupst. Authentischer könnte die Mäusejagd wirklich nur noch durch eine lebendige Maus werden. Für die Vierbeiner ist auch eine Fellmaus spaßig, die Sie mit einer Fernsteuerung lenken können. So können sie nämlich nicht vorhersehen, was die Maus macht und jagen ihr hinterher. Vergessen Sie aber nicht, die Katze ab und zu auch einmal gewinnen zu lassen, damit sie nicht die Lust am Spiel verliert.
Die Bedingungen beim Züchter
Wenn Sie das Zuhause des Züchters in Augenschein nehmen, können Sie an einigen Kriterien schnell erkennen, ob es sich um einen seriösen Züchter handelt.
Die wichtigsten Anzeichen für seriöse Züchter
- Es sind verschiedene Ecken für die Katzen eingerichtet, beispielsweise eine Spielecke mit Katzenspielzeug, eine Kuschelecke mit Kissen und Decken und eine Futterecke.
- Überall stehen Katzenkörbchen, damit es sich die Katzen bequem machen können.
- Die Futterschalen und der Wassernapf sind sauber und frei von angeklebten Futterrückständen.
- Es gibt Kratzbäume in gutem Zustand, der von den Katzen genutzt wird.
- Die Katzen sind entspannt und den Umgang mit ihrem Züchter offensichtlich gewohnt. Kuscheln und gemeinsames Spielen sind hier an der Tagesordnung.
- Die Kätzchen sind zutraulich und gehen offen auf Besucher zu.
Zu schön, um wahr zu sein
Misstrauisch sollten Sie werden, wenn Sie in ein Designer-Wohnzimmer kommen, wo alles geschniegelt und gestriegelt ist, denn so sehen Wohnräume in aller Regel nicht aus, in denen mehrere Katzen leben. Oft werden diese Katzen in Wirklichkeit in ganz anderen Räumen gehalten und nur in die Wohnräume gebracht, um den Besuchern etwas vorzugaukeln. Dies merkt man den Katzen aber meistens an, denn sie fühlen sich hier nicht wohl und auch nicht zuhause.
Einfaches Katzenspielzeug aus dem Alltag
Sie müssen nicht immer teures Katzenspielzeug aus dem Zoofachhandel kaufen – oft geben sich Katzen mit sehr einfachen Dingen zufrieden, die jeder in seinem Haushalt finden kann.
Ein bisschen Basteln
Nehmen Sie einfach einen Gegenstand, der nicht verschluckt werden kann (z. B. einen Weinkorken) und binden Sie ihn an einer Kordel fest. Schon können Sie aufregende Spiele mit Ihrer Katze veranstalten. Sie wird für ihr Leben gerne den Korken als Mausersatz fangen.
Geeignete Gegenstände
Im Prinzip ist für das Katzenspiel alles geeignet, das nicht zu Gesundheitsrisiken führen kann. Am einfachsten erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Katze, wenn Sie ein Blatt Papier oder Zeitungspapier nehmen und zusammenknüllen. Den Ball kann Ihr Stubentiger durch die ganze Wohnung kicken. Er bleibt nie ruhig liegen und raschelt noch dazu aufregend. Ein schönes Knistern geht auch von Alufolie aus. Achten Sie allerdings darauf, dass die Katze keine Stückchen der Folie verschluckt, deshalb sollten Sie bei diesem Spiel immer dabei bleiben. Auch große Nudeln können Sie für das Spiel verwenden. Besonders gut eignen sich beispielsweise Cannelloni, die dann sogar noch davon rollen können.
Übrigens können Sie auch jedes beliebige Stück aus Ihrem Haushalt, das groß genug ist und aus Holz oder Plastik besteht, zum Spielen verwenden.
Das richtige Katzenspielzeug
Ihre Katze ist ein Jäger, zumindest in der freien Natur. Damit sie nicht verkümmert, sollten Sie Ihr auch in der Wohnung immer wieder etwas zum Spielen anbieten. Ideal sind die im Handel erhältlichen Katzenspielzeuge. Achten Sie darauf, dass das Spielzeug nicht zu groß ist, so dass Ihr Stubentiger die Beute auch abtransportieren kann. Ebenfalls sollte es so leicht sein, dass sie es in die Luft schleudern kann.
Neben dem handelsüblichen Spielzeug können Sie Ihrer Katze auch Korken, Stofffetzen oder zusammengeknülltes Papier anbieten. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Katze das Spielzeug nicht frisst.
Wie viel Spielzeug braucht die Katze?
Auch wenn die Auswahl der Katzenspielzeuge riesig ist, kaufen Sie nicht zu viel Spielzeug. Wenn Sie nicht widerstehen können, sollten Sie zumindest darauf achten, dass Sie Ihrer Katze nicht zu viele der Spielzeuge auf einmal anbieten. Das überfordert die kleinen Samtpfoten schnell, so dass sie nicht wissen, womit sie spielen sollen und es ganz bleiben lassen.
Sorgen Sie lieber für Abwechslung und bieten Ihrer Katze jeden Tag ein oder zwei andere Spielzeuge an. Dann ist die Freude umso größer. Legen Sie bereits gebrauchtes Spielzeug über Nacht in eine Kiste mit getrocknetem Baldriankraut, können Sie Ihrer Katze damit einen besonders großen Gefallen tun.
Animieren Sie Ihre Katze
Ihre Katze will nicht sofort auf das Bällchen oder die Fellmaus zulaufen und sie jagen? Dann animieren Sie sie einfach. Mit guten Worten und einer zappelnden Fellmaus an der Katzenangel locken Sie jeden Stubentiger hinter dem Ofen hervor.
Katzenspielzeug selbst gemacht
Dass kleine Stubentiger auch ausreichend spielen müssen, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Allerdings muss es nicht immer teures Spielzeug aus dem Tierfachhandel sein, sondern Sie können Ihrer Katze auch selbst ein paar schöne Spielzeuge basteln.
Bällchen aus Fensterleder
Da Leder eines der begehrtesten Materialien für Samtpfoten ist, können Sie es auch wunderbar zum Basteln von Spielzeugen verwenden. Nehmen Sie einfach zwei Fensterleder, legen sie übereinander und malen zunächst Form und Größe des Bällchens auf.
Schneiden Sie das Fensterleder zurecht, nähen es zusammen und lassen einen kleinen Bereich für die Füllung offen. Stülpen Sie das Bällchen so um, dass die Naht innen liegt. Anschließend füllen Sie das Bällchen mit Getreide oder Reis, oder einfach nur mit Stofffetzen. Nähen Sie das Bällchen zu und zeigen Sie es Ihrem Stubentiger. Er wird sicher begeistert sein.
Snackball selbst gemacht
Auch einen Snackball für Ihre Katze können Sie leicht selbst basteln. Nehmen Sie einen Tennisball oder auch einen Tischtennisball. Schneiden Sie mit dem Teppichmesser ein oder zwei Löcher hinein und füllen Sie ein Leckerchen ein.
Lassen Sie den Snackball ausgiebig von Ihrer Katze begutachten. Sie wird schnell riechen, dass darin etwas Leckeres enthalten ist und alles versuchen, um an das Leckerchen heranzukommen. Schneiden Sie die Löcher aber nicht zu klein, so dass Ihre Katze noch ein Erfolgserlebnis hat.
Das perfekte Katzenspielzeug: Eine runde Sache
Katzen wollen gerne spielen, insbesondere mit Dingen, die sich bewegen. Sehr gut eignen sich Bällchen aller Art hierfür. Solange Sie Ihrem Stubentiger ein Bällchen aus Sisal oder Leder, aus Fell oder Nylon, Stoff oder Plüsch anbieten können, wird er begeistert damit spielen, auch ganz alleine. Nicht immer müssen die Menschen nämlich mit spielen. Viel spannender kann es sein, das eigene Spielzeug selbst zu erkunden.
Welches Bällchen für Ihre Katze am besten geeignet ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Probieren Sie einfach verschiedene Bälle aus.
Mit Köpfchen gespielt
Besonders schön sind beispielsweise kleine Bällchen, die Löcher enthalten. Stecken Sie Leckerchen in die Löcher und rascheln Sie mit dem Bällchen. Werfen Sie es dann ein Stück, am besten so, dass sich bereits ein Leckerchen herauslöst. Die Katzen wissen dann, dass sie durch geschicktes „Jagen“ mehr Futter herausholen können.
Diese Beschäftigung macht richtig Spaß und fordert zudem noch die Intelligenz. Wichtig ist nur, dass Sie Ihrer Katze kein Spielzeug aufzwängen.
Zum Spielen animieren
Auch werden Sie Ihre Katze erst einmal zum Spielen animieren müssen. Bällchen sollten Sie über den Boden rollen oder Spielzeuge wegwerfen. Durch die Bewegung wird der natürliche Jagdinstinkt Ihrer Katze geweckt und dieser animiert besonders gut zum Spielen. Wenn Sie das Spielzeug dagegen nur vor die Nase halten, werden Sie Ihre Katze nicht überzeugen können.
Katzen Spielzeug muss nicht teuer sein…
Jeder Haushalt gibt massenweise Spielzeug für die Kleinen her, das jeden Tag wieder neu entdeckt werden kann. Katzen Spielzeug muss nicht euer im Fachgeschäft gekauft werden.
Wofür interessiert sich Miezi?
Katzen interessieren sich für alles, was sich irgendwie bewegt oder Geräusche macht, wenn man es berührt. Ein einfaches Beispiel: Nehmen Sie das gelbe Innere eines Kinderüberraschungseis und füllen Sie ein paar kleine Kügelchen hinein. Schon haben Sie die perfekte Rassel zum Spielen gebastelt. Oder lassen Sie mal einen Gummihüpfball hüpfen – Ihre Katze wird einige Minuten damit beschäftigt sein, diesen Ball wieder zur Ruhe zu bringen.
Mit der Verpackung spielen? Unbezahlbar…
Wer kennt das nicht? Die Post ist gekommen und hat ein Päckchen gebracht. Kaum ist es ausgepackt, schon siezt Miezi im Karton und versteckt sich. Während sich die eine hinein legt und ein Nickerchen macht, wird die andere ganz begeistert die geöffneten Schachtellaschen fangen. Je stabiler der Karton ist, desto besser klappt das und desto länger kann sie sich damit beschäftigen.
Weihnachten steht ja auch schon wieder vor der Tür. Wenn alle Geschenke ausgepackt sind, geben Sie Ihrer Katze das Geschenkpapier zum Spielen. Es raschelt so schön, dass sie gar nicht aufhören wird, sich immer und immer wieder darin einzuwickeln oder es zu jagen. Auch die Geschenkbänder eignen sich hervorragend zum Spielen. Behalten Sie Ihre Katze dabei aber unbedingt im Auge, damit sie sich nicht aus Versehen ein Band um den Hals legt.
Kosten für die Haltung einer Katze
Damit unsere Katzen zufrieden sind, müssen wir ihnen einen gewissen Lebensstandard bieten. Dass es das nicht umsonst gibt, dürfte jedem Klar sein. Doch was kostet eigentlich die Haltung einer Katze?
Kosten für die Anschaffungskosten
Wer sich dafür entschieden hat, eine Kartäuser-Katze anzuschaffen, ist sich im Normalfall bereits dessen gewusst, dass es diese nicht geschenkt gibt. Für den Kauf der Katze sollte, je nach Stammbaum, ein Preis von 500 Euro aufwärts einkalkuliert werden.
Wer vorher noch keine Katzen gehalten hat, benötigt zusätzlich eine Grundausrüstung. Dazu gehören beispielsweise das Katzenklo, Fressnäpfe, Spielzeug, Katzendecken usw. Dafür sollte man mit einem Betrag von etwa 200 Euro rechnen. Hinzu kommen die Kosten für einen Kratzbaum
, der vor allem bei Wohnungskatzen ein regelrechtes Muss ist. Wer hier Wert auf Qualität legt, sollte sich hierfür ebenfalls auf 150 bis 250 Euro einstellen.
Laufende Kosten
Pro Monat kann man für eine Katze mit regulären Kosten von 50 bis 100 Euro rechnen. Dafür wird Futter, Katzenstreu und neues Katzenspielzeug gekauft.
Was sich gewöhnlich nicht wirklich kalkulieren lässt, sind die Tierarztkosten. Eine gesunde Katze sollte einmal jährlich geimpft werden und wenigstens alle sechs Monate entwurmt werden. Je nach Tierarzt kann dies Kosten zwischen 150 und 350 Euro pro Jahr ausmachen. Hinzu kommen natürlich die Kosten für Untersuchungen oder gar Operationen bei akuten Erkrankungen der Katze.
Das Versteckspiel der Katze
Für manche Spiele der Katze muss kein teures Katzenspielzeug angeschafft werden. Sie können mit ihr beispielsweise Verstecken spielen. Lassen Sie sich dafür einfach Boden nieder und nähern Sie sich Ihrer Katze ganz leise und langsam.
Natürlich wird sie Sie sofort bemerken, denn so leise wie eine Katze können Sie natürlich nicht schleichen. Wenn Sie sie sieht, verschwindet sie sofort und versteckt sich, beispielsweise hinter der Couch oder in einer Höhle des Kratzbaums. Gehen Sie ihr kurz hinterher, machen Sie dann kehrt und verstecken Sie sich selbst irgendwo. Katzen sind die neugierigsten Tiere der Welt und werden daher sicherlich wissen wollen, wo Sie abgeblieben sind. Schnell wird sie sich auf die Suche nach ihrem Herrchen oder Frauchen machen. Wenn Sie sie gefunden hat, beginnt das Spiel von vorne.
Nicht jede Katze versteht dieses Spiel gleich beim ersten Mal. Versuchen Sie es einfach immer wieder, solange bis sie das System versteht. Wenn sie erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird sie immer wieder Verstecken spielen wollen.
Übrigens lässt sich bei zwei zusammenlebenden Katzen häufig beobachten, dass sie ebenfalls miteinander Verstecken spielen. Dabei zieht sich eine der Katzen zurück und die andere schleicht sich langsam an. Nach einem Platzwechsel ist die zweite Katze mit Suchen dran.